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    <title>Walküre (zwischen Pubertät und Altersstarrsinn)</title>
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    <description>zwischen Pubertät und Altersstarrsinn</description>
    <dc:publisher>walküre</dc:publisher>
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    <dc:date>2009-11-24T13:57:23Z</dc:date>
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    <title>Walküre</title>
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    <title>Fehlstart</title>
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    <description>Gestern anlässlich einer bei mir äußerst seltenen Anwandlung dessen, was gemeinhin als &quot;Frustkauf&quot; bezeichnet wird, statt an Schmuck, Kleidung und Kosmetika ..... &lt;br /&gt;
..... an eine Küchenmaschine gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;So&lt;/i&gt; wird aus mir nie eine Femme fatale.</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-24T13:50:00Z</dc:date>
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    <title>Gesucht - gefunden</title>
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    <description>Hiermit möchte ich micht sofort und hochoffiziell ;-) bei allen bedanken, die auf meine &lt;a href=&quot;http://walkuere.twoday.net/stories/6045598/&quot;&gt;Anfrage&lt;/a&gt; prompt reagiert und mir bzw. uns konkret weitergeholfen haben - Ihr seid ganz, ganz großartige Menschen, die einem auch dann zur Seite stehen, wenns ungemütlich wird ! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neueste Stand der Dinge sieht jetzt so aus, dass die neuropädiatrische Ambulanz im AKH grundsätzlich die richtige Anlaufstelle ist, ich dort aber (sehr freundlich übrigens) nicht zuletzt aufgrund der langen Wartezeiten (derzeit Februar) gebeten wurde, zunächst einen entsprechenden Facharzt zu Rate zu ziehen, der im Vorfeld schon manche Gegebenheiten abklären kann und - falls erforderlich - dann eine Überweisung für die Ambulanz ausstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall steht in der kommenden Woche ein Facharzttermin an, der sehr wahrscheinlich bereits konkrete Anhaltspunkte liefern wird. Und ich bin erleichtert, denn auch wenn sich unerfreuliche Resultate ergeben sollten, sind mir diese deutlich lieber als lähmende Ungewissheit.</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Kinder</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-24T13:32:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/6052807/">
    <title>Bücher ! Bücher ! Bücher !</title>
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    <description>Die mit großer Freude erwartete &lt;a href=&quot;http://walkuere.twoday.net/stories/5829320/&quot;&gt;Möbelbestellung&lt;/a&gt; ist im Oktober eingetroffen; eigentlich wollte ich die Bibliothekswand in gänzlich leerem Zustand ablichten, habe dann aber vor lauter Begeisterung darauf vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;paschen1&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/paschen1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;paschen2&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/paschen2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;paschen3&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/paschen3.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile sind fast alle Regale voll; in den obersten Fächern werden sich in den kommenden Wochen diverse schöne alte Klassikersammlungen (Shakespeare &amp; Co.) aus der umfangreichen Bibliothek meiner Schwiegermutter einfinden ...</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Bücher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-20T15:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/6047713/">
    <title>Verletzbar</title>
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    <description>Ein einziger, in meinem bisherigen Leben mir äußerst selten zugedachter Satz mit nur fünf Worten in einer Mail hat mich heute sehr glücklich gemacht. &lt;br /&gt;
Danke dafür ...</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-17T14:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/6045598/">
    <title>Dringende Bitte um Hilfe</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/6045598/</link>
    <description>Kann mir jemand folgende Fragen beantworten ?

&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Ist es möglich, dass eine im Kleinkindalter erlittene schwere (Meningo-)Enzephalitis mit unbekannter Ursache Schäden in Form von die Gehirnleistung beeinträchtigenden Dysfunktionen (Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen beispielsweise) hinterlässt, deren Auswirkungen erst im Erwachsenenalter deutlich werden ?&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ist es möglich, solche Schäden mittels EEG oder ähnlicher Untersuchungsmethoden festzustellen ?&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Kennt jemand Krankenhäuser, entsprechende Ambulanzen und Ärzte in Wien und Umgebung, bei denen man mit dieser Problematik gut aufgehoben ist ?&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;


Bin momentan ziemlich verzweifelt und deshalb dankbar für jede Information, die mir/uns weiterhilft ...</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Kinder</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-16T10:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/6041571/">
    <title>Wieder was dazugelernt</title>
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    <description>Wenn man bereits vor längerer Zeit festgestellt hat, dass man offensichtlich zu den weitgehend lactoseintoleranten Menschen gehört (kleine Mengen sind in Ordnung, größere wie z.B. ein Glas Milch gehen überhaupt nicht), sollte man vorsichtig sein, wenn einem nach Süßem zumute ist, dessen Inhaltsstoffe nicht eindeutig feststellbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder man lernt auf die harte Tour, dass ein Vanillekrapfen locker für ungefähr 15 Stunden Bauchschmerzen gut ist, die sich von leichtem Ziehen bis zu einem schneidenden Gefühl, verbunden mit der innerlichen Anmutung, einen Luftballon geschluckt zu haben, steigern und leider nur langsam unter Zurücklassung einer Art Bauchmuskelkater verschwinden. Immerhin kann ich jetzt schon wieder halbwegs gerade gehen.</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-13T13:21:00Z</dc:date>
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    <title>Fremdgesteuert</title>
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    <description>Ich bin ja nun nicht besonders anfällig für Verschwörungstheorien aller Art, deshalb befremdet mich umso mehr, dass mir in letzter Zeit ein ziemlich ketzerischer Gedanke nicht mehr von der Seite weicht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend davon, dass
&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;eine Frau mit Selbstwertgefühl und gesundem Selbstbewusstsein sehr wahrscheinlich nicht nur in puncto Mann wählerisch ist und&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;sich jeder Mann - umgangssprachlich formuliert - brausen gehen kann, wenn er einer solchen Frau nicht interessant/begehrenswert/intelligent/witzig/ernsthaft/seriös (Aufzählung ohne Anspruch auf Vollständigkeit) genug ist,&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
meine ich, dass die weitaus meisten Männer von Frauen mit mangelndem Selbstwertgefühl profitieren. Weil nämlich auf diese Weise auch der hinterletzte Strizzi noch eine findet, die dankbar dafür, dass sie überhaupt - so alt/dick/hässlich/dumm (Aufzählung ebenfalls unvollständig) wie sie ist - noch einen findet, zu ihm aufschaut, auch wenn sie ihm geistig bei weitem überlegen ist, keine dreißig Jahre zählt und Größe 38 trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Gehirn signalisiert mir in diesem Zusammenhang, dass möglicherweise hinter dieser riesigen Maschinerie, welche sich da als Schönheits-, Mode- und Gesundheitsindustrie mit allen ihren Auswüchsen präsentiert, in erster Linie Männer agieren, welche dafür sorgen, dass wir Frauen kaum jemals genug Selbstwertgefühl aufbauen, um Menschen und Dinge kritisch zu hinterfragen. Eine vielleicht verquer anmutende Schlussfolgerung, die mir aber überaus logisch erscheint - nicht zuletzt aufgrund jahrelanger Beobachtungen in meinem persönlichen Umfeld.</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-12T10:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/6036900/">
    <title>Kleine Novemberelegie</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/6036900/</link>
    <description>Herr Hund liebt Wasser. Er mag darin laufen, darin schwimmen, herumplatschen und sich nachher schütteln, dass die Tropfen nur so fliegen und alle Umstehenden die Flucht ergreifen. Und was ist schon für einen Hund köstlicher als mit rosafarbener, langer Zunge unter lautem Schlabbern (Gibt es dafür überhaupt einen hochsprachlichen Ausdruck ??) kühles Wasser zu sich zu nehmen ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Hund verabscheut Regen. Egal, ob es sich um einen warmen Sommerregen oder um einen mit Schnee durchmischten Vorboten des nahenden Winters handelt, er kann ihn nicht leiden. Herr Hund geht aus dem Haus, zieht sofort scheelen Blickes seinen Kopf ein, dreht seinen schönen, buschigen Schweif zu einem missmutigen Seitwärtskringel und bedenkt mich mit einem Blick, angesichts dessen ich mich schlichtweg charakterlos fühle. Ich rede Herrn Hund und mir aufmunternd zu, ducke mich unter meinen Schirm und dann stemmen wir uns gemeinsam gegen den kalten Novemberwind. Die Geschäfte und Büros haben schon geschlossen, zum Ausgehen hat bei diesem Wetter offensichtlich kaum jemand Lust. Wir sind beinahe die einzigen Passanten an diesem Abend, allein ein anderer Hundehalter schiebt sich mit seinem Hundchen ebenfalls durch die unwirtlichen Straßen und einer jener Menschen, die ich als echte Läufer bezeichne, weil sie bei Wind und Wetter und zu jeder Jahreszeit unterwegs sind, begegnet uns. Wir sehnen uns nach jenen langen, warmen Sommerabenden, an denen wir nach ausgedehnten Spaziergängen in der ausklingenden Abenddämmerung unter einem sternklaren Himmel nach Hause kommen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Hund drückt sich, wo vorhanden, an Häuserwänden entlang, duckt sich unter Sträucher und Hecken, sucht Vordächer auf und geht schlimmstenfalls unter meinem Schirm. Er lebt sichtlich auf, als wir in unsere Straße zurückkehren, erledigt schnell sein Geschäft und kann dann gar nicht schnell genug wieder ins Haus kommen. Im Vorzimmer wartet schon ein ausrangiertes Badetuch, auf dem er sich sofort plaziert, um trockenfrottiert zu werden, wobei er immer wieder im Liegen das Badetuch mit den Zähnen festhält und schelmisch darauf wartet, mit gespielter Empörung meinerseits bestätigt zu bekommen, dass er eine furchtbar, FURCHTBAR, gefährliche Bestie sei, was &lt;i&gt;er&lt;/i&gt; wiederum mit einem launig-zufriedenen Gesichtsausdruck quittiert. Allmählich kriecht die Kälte wieder aus meinen Händen und seinen Pfoten, und während ich mir einen Punsch koche, wartet er auf sein abendliches Leckerli, um sich dann behaglich brummend unter dem Tisch niederzulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Hund und ich freuen uns schon wieder auf den Frühling.</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Hund und Katz</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-10T19:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/6035940/">
    <title>Ein Lächeln</title>
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    <description>Ich mag den neuen Nespresso-Werbespot mit John Malkovich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/ODB9xXLZ2oE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/ODB9xXLZ2oE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finde die heutige Schlagzeile in jenem kleinformatigen bunten Blatt, welches sich mit dem Namen des hiesigen Landes schmückt und permanent jenseits meiner persönlichen journalistischen Schmerzgrenze agiert, zum Wiehern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Schweinegrippe explodiert&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-10T10:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/6032612/">
    <title>Passage</title>
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    <description>Der Gedanke an ein Studium hat sich in Luft aufgelöst. Nicht, dass ich jetzt deswegen in ein tiefes Loch fallen würde (ich fühle mich auch keinesfalls irgendwie diskriminiert oder übervorteilt oder sonstwie ungerecht behandelt), aber mir ist klar geworden, dass dieser Weg für mich nicht der richtige gewesen wäre. Der Wegfall einer von mehreren Möglichkeiten schafft eher Klarheit als Trauer, auch der Alltag bietet derzeit wieder weniger negative Aspekte als zu vor, weil unsere Eltern wieder gesundheitlich besser beieinander sind als während der vergangenen Monate, was aber zu einem Teil auch meiner mühsamen Überzeugungsarbeit zu verdanken ist. Einer Fehldiagnose eines Arztes entgegenzuwirken ist harte Arbeit, zumal ich meine Meinung nicht medizinisch untermauern kann, sondern mir nichts übrigbleibt, als mich auf Erfahrungen zu berufen und mich auf mein Gespür zu verlassen. Trotzdem fühlt sich vieles derzeit verquer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir mit einem geplanten Geschenk eine schwelende Ehekrise zum Ausbruch gebracht haben, indem die Reaktion des Ehepartners des beschenkten Menschen seine ganze charakterliche Kleinheit zum Ausdruck gebracht hat, war so sicher nicht vorgesehen und hat in mir darüber hinaus ein paar Erinnerungen der keinesfalls angenehmen Art moorleichenartig aufsteigen lassen. Dieser Leichengeruch liegt mir auch noch immer auf der Seele - hoffentlich nicht mehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und obwohl nicht in irgendeiner Weise persönlich betroffen, habe ich mich über die Art und Weise der Quelle-Kündigungen (telefonisch !!!) maßlos aufgeregt. Eine Schande, dass Mitarbeiter nicht mehr ein Blatt Papier, ein bissl Druckertinte und ein Kuvert wert sind ... Dazu passt aber genau, dass ich vergangene Woche unfreiweiwillig Zeugin eines Vorfalls wurde, bei dem der Geschäftsführer eines Kleidungsdiskonters eine Angestellte coram publico fristlos entlassen hat. Das &quot;Gespräch&quot; fand zwar nicht lautstark statt, war aber dennoch unüberhörbar und hat mich - ob die Entlassung gerechtfertigt war oder nicht, entzieht sich meiner Beurteilung - vor allem durch seine dreiste Indiskretion erschreckt. Worin liegt die Schwierigkeit, ein &quot;Frau X, kommen Sie bitte in mein Büro !&quot;, auszusprechen ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Fluchtimpulse kompensiere ich mit langen Spaziergängen mit Herrn Hund und hoffe ansonsten, endlich wieder einmal ein paar Sonnenstrahlen zu sehen.</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-08T12:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5983434/">
    <title>Alltag</title>
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    <description>1. Lernen&lt;br /&gt;
2. Lernen&lt;br /&gt;
3. Lernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ich möchte nämlich die Aufnahmeprüfung fürs Studium schaffen; abgesehen davon macht mir die Beschäftigung mit teilweise völlig neuer Materie viel Freude.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitagvormittage scheinen Standardtermine für Pensionisten zu sein, wenn es ums Einkaufen geht. Ich bin ja ein eher positiv denkender Mensch und habe darüber hinaus mehrfach die Erfahrung gemacht, dass bei entsprechender Eigeninitiative ein Mensch durchaus bis ins hohe Alter geistig rege sein und das Leben genießen kann; was ich aber an besagten Freitagvormittagen regelmäßig an destruktiven Lebenseinstellungen geboten bekomme (verbissene und verbitterte Mimik mit korrespondierendem Verhalten, aggressive Sprache oder Herumjammern über alles und jeden, wobei ich nicht den Eindruck gewinne, dass dieses Verhalten von körperlichen Gebrechen herrührt, und zu viele Gesichter, in denen der Alkohol seine Spuren hinterlassen hat), macht mir an manchen Tagen einfach nur eine Sche**angst vor dem Altwerden.</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-09T08:48:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5978155/">
    <title>Herbststurm einmal anders</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/5978155/</link>
    <description>Drei Tage in einem Raum mit einer Klimaanlage, die auf &quot;beginnender Blizzard&quot; eingestellt ist, zwingen selbst mich in die Knie. &lt;br /&gt;
Schön ist allerdings, dass ich meinen Körper offensichtlich mittlerweile sehr gut kenne und deshalb mit Hilfe der chinesische Ernährungslehre seit heute wieder topfit bin ...</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-06T14:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5966446/">
    <title>kreuz &amp; quer</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/5966446/</link>
    <description>Ja, ich lebe noch, auch wenn sich mein Alltag derzeit etwas seltsam bis ziemlich mühsam gestaltet, weil er eine krude Mischung aus diversen Faktoren darstellt, welche da (in beliebiger Reihenfolge mit je nach Aktualität wechselnder Priorität) wären:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Neuwagen, der mehr Zeit in der Werkstätte steht als hier in der Garage, vom Fahren ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Kinder, von denen nur eines, nämlich unsere Tochter zusehends auch geistig erwachsen wird, wohingegen die anderen drei - auch Eltern genannt - durch Alterstarrsinn und tendenziellen Verlust des logischen Denkens sich selber immer häufiger Schaden zufügen. Schließlich muss ja kruzitürkennocheinmal noch immer möglich sein, wozu man siebzig Jahre lang in der Lage war ! Mein Dank gilt an dieser Stelle einem gewissen Herrn Wilhelm Conrad Röntgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schmerzendes, weil via Drehhebung eines schweren Gegenstandes beleidigtes, Handgelenk, welches sich heute zum ersten Mal seit beinahe zwei Wochen friedlich gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Versicherungsmakler, von denen einer seine Kompetenzen bei weitem überschritten hat und der andere die Zeichen der Zeit ebensowenig akzeptieren will wie Kundenwünsche. Schaden können uns beide nicht, Ärger und Papierkrieg haben wir ihretwegen dennoch genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bissi Lampenfieber wegen des Studiums und der damit verbundenen Vorprüfung zwecks Studienberechtigung. Sollte ich die Prüfung nicht schaffen, habe ich aber schon eine gangbare Alternative im Portfolio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Tochter, die mathematisch und auch geistig in den Ferien offensichtlich einen Quantensprung absolviert hat. Eine Tochter, die, wenn ich wütend (und laut) werde, sagt, sie will nicht streiten, aber dennoch Konflikten nicht aus dem Weg geht. Eine Tochter, die im November 15 wird und sehr stolz darauf ist, die 5. Klasse eines recht anspruchsvollen Gymnasiums zu besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das volle Leben eben, wie Frau Wildgans so richtig angemerkt hat.</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5939990/">
    <title>Telegramm aus Hietzing</title>
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    <description>+++ Geburtstag bestens überstanden +++ zusammen mit Mann und Tochter zwei Menschen sehr glücklich gemacht +++ am Samstag in einem Innenstadtlokal zum großen Gaudium aller Beteiligten aufgrund diverser Indizien russische Speisekarten vorgelegt bekommen +++ Rosen in Tirol &amp; Tränen in der Loge +++ größere herbstliche Kleider- und Schuhumräumeaktion am Sonntag +++ Gemeinsam mit Herrn Hund zwei größere angriffslustige Rüden abgewehrt, die auf ihn losgingen; Resultat: Ein paar blauviolettrote Hämatome und die Dankbarkeit von Herrn Hund. Weiß immer noch nicht, ob ich mutig oder dumm war, aber meine Reaktion spürt sich jedenfall richtig an. +++ mich sehr über eine SMS am Montagmorgen gefreut +++ Elektronik und Nassräume als handwerklich ergiebiges Kapitel klassifiziert +++ Heute festgestellt, dass man auf nassen Kastanienschalen mindestens genauso filmreif ausrutschen kann wie auf einer Bananenschale. Die blauen Flecken entwickeln sich hoffentlich passend zu jenen vom Hundekampf ! +++</description>
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    <dc:date>2009-09-15T10:23:00Z</dc:date>
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    <title>Mit Vollgas</title>
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    <description>Am Freitag, ganz plötzlich, war die Idee da, wie ich unsere Vorhänge haben möchte. Bislang hatte ich mich seit unserem Umzug diesbezüglich in einer Art Schwebezustand befunden, nicht wissend, ob Jalousien alleine genügen oder ob ich nicht doch vielleicht lieber Vorhänge hätte und wenn ja, wie mache ich das mit der Befestigung, weil irgendwelche Karniesen in die Wand schrauben ist nicht so mein Fall, weil wenn die Teile nicht mehr gefallen oder wegen sich ändernder Möblierung wegmüssen, bleiben die Löcher in der Wand, was wiederum meinem ästhetischen Empfinden äußerst zuwiderläuft. Flexibel bin ich geworden, was sich offensichtlich auch bei meinen Ansprüchen ans Mobiliar äußert ! Nach einem erfreulichen Vormittag mit einer Bankbesprechung und einem späten Frühstück beim Drechsler wusste ich auf einmal, was mir vorschwebte: Karniesen, die ohne Schrauben zu montieren sind. Eine kurze Internetrecherche genügte, um zu klären, wo wir auch für unsere großen Fenster passende Stangen bekommen würden - und die Vorhänge gleich dazu. Was ich noch sagen wollte: Der IKEA in Vösendorf ist an einem regnerischen Freitagnachmittag nichts für schwache Nerven !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wochenende stand Hausputz auf dem Programm, gestern Korrespondenz und Daumenhalten, denn die Tochter hatte Nachprüfung in Mathematik und obwohl sie in den Genuss der Klausel gekommen war, haben wir ihr dringend geraten, die Prüfung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Ergebnis: Sie hat sowohl den schriftlichen als auch den mündlichen Teil mit Bravour gemeistert, was sie zu einem großen Teil einer lieben Bekannten verdankt, die mit unermüdlicher Geduld in den letzten beiden Ferienwochen Schleier um Schleier der für die Tochter unergründlichen Teile der Mathematik gelüftet hat. Großes Aufatmen allerseits und auch das beruhigende Gefühl, dass jetzt jederzeit ein Ansprechpartner da ist, wenn mathematische Unklarheiten auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Die ersten Vorhänge aufgehängt und sehr zufrieden mit dem beinahe schon katalogkonformen Ergebnis. Gewaschen, Schulsachen besorgt - zumindest das Gros. Am Abend Treffen in der Innenstadt mit deutschen Bekannten des besten aller Ehemänner, mit denen er bislang auch nur im Inet kommuniziert hat; der Eindruck ist allerdings ein sehr guter, und so bin ich gespannt, aber guter Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen: Etliche kleinere Erledigungen im Grätzl. Muss mich noch immer erst daran gewöhnen, dass für Apotheke, Reinigung, Bank usw. kein halber Tag mehr verplant zu werden braucht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rest der Woche lasse ich es mir - abgesehen von den alltäglichen Notwendigkeiten - gut gehen. Man gönnt sich ja sonst nichts. &lt;br /&gt;
(Und Geburtstag hat man schließlich auch nicht alle Tage.)</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
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