Bei den Google-Suchanfragen, die zu meinem Blog führen, liegt derzeit mit Abstand „Zahnen bei Hunden“ in Führung, und aus diesem Anlass werde ich hier einige Beobachtungen und Erfahrungen gesammelt wiedergeben. Wenn ich jemandem damit helfen kann, freue ich mich ! Sollte jemand eine bestimmte Frage zu diesem Thema haben, kann er sie jederzeit hier deponieren; ich werde sie nach bestem Wissen und Gewissen sowie einer fundierten Literatursammlung an meiner Seite gerne beantworten.
Es war für mich eine erstaunliche Erfahrung, zu erkennen, dass viele Menschen denken, die Zähne eines Hundes würden nach und wachsen und mit zunehmender Körpergröße mehr werden, bis dann das fertige Hundegebiss vorhanden ist – dies entspricht jedoch keinesfalls den Tatsachen, denn jeder Welpe hat zuerst Milchzähne, die wie beim Menschen ausfallen, um dann dem Erwachsenengebiss Platz zu machen. Etwa zu Beginn des 4. Lebensmonats beginnt ein Welpe, an allem Möglichen nicht nur in spielerischer Absicht herumzukauen, sondern mit dem Ziel, sein Milchgebiss zu lockern und in weiterer Folge sich buchstäblich die Zähne auszubeißen. Da natürlich nicht alle Zähne gleichzeitig ausfallen (in freier Wildbahn würde dies für einen Hund tödlich enden), geht der Zahnwechsel fließend vonstatten und fällt in erster Linie durch verstärkte Kautätigkeit auf. Zur Schonung von Möbeln, Schuhen und sonstigem Inventar, auf das man gerne noch länger zurückgreifen würde, empfiehlt es sich, dem Welpen rechtzeitig Dinge zur Verfügung zu stellen, auf den er offiziell herumkauen darf. Die meisten Hunde bevorzugen sogenannte Büffelhautknochen, wobei die Bezeichnung etwas irreführend ist, weil es sich nämlich in Wirklichkeit um in Knochenform gepresste und getrocknete Kuhhaut handelt. Diese Kauknochen haben den Vorteil, auch bei starkem Kauen relativ lange zu halten; darüber hinaus sind sie gut verträglich, was man von den auch oft empfohlenen getrockneten Schweineohren oder von getrocknetem Pansen nicht behaupten kann, da beide mit hoher Wahrscheinlichkeit Durchfall zur Folge haben. Achtung: Die Büffelhautknochen sind – zumindest in Österreich - nur in Zoofachhandlungen erhältlich, dort jedoch werden sie offen in verschiedenen Größen zu sehr günstigen Preisen angeboten. „Rask“ und ähnliche Produkte sind für Welpen nicht geeignet ! Bitte nicht erschrecken, wenn Ihr Hund in heftigen Zahnwuchsphasen mitunter einen mittelgroßen Kauknochen pro Tag verzehrt – der Kaloriengehalt ist minimal und auch sonst wirkt sich diese Menge in keiner Weise negativ auf die Verdauung eines Hundes aus.
Die schmerzhafteste Phase des Zahnwechsels ist jene, in der die Backenzähne durchbrechen. Das Zahnfleisch des Welpen ist sichtbar gerötet und heiß und es kann durchaus vorkommen, dass er Frauchens oder Herrchens Hand ins Maul nimmt und mehr oder weniger leicht auf ihr herumkaut. Allzu weit sollte man dieses Verhalten nicht gehen lassen, jedoch hat es unserem Hund gutgetan, wenn man vorsichtig mit sauberen Händen auf die schmerzenden Stellen gedrückt hat. Wenn der Hund stillhält, ist das ein Zeichen dafür, dass es ihm diese Massage ein wenig von den Schmerzen nimmt. Bewährt hat sich wegen der harten Rinde auch trockenes Vollkorn- oder Schwarzbrot, das die meisten Hunde gerne mögen, ebenso werden feste Äpfel gerne zerkaut und verspeist, da deren Genuss einerseits das Zahnfleisch massiert und sich andererseits auch auf die Verdauung vorteilhaft auswirkt (Vorbeugung gegen Durchfall).
Meinen Beobachtungen nach haben während der Zahnungsphase viele Hunde generell eine Neigung zu Durchfall, was ebenfalls eine Parallele zu Menschenkindern darstellt, deren Verdauung beim ersten Zahnen oft genug ordentlich durcheinander gerät, von Störungen des Allgemeinbefindens ganz zu schweigen. Medikamentöses Eingreifen hat hier meines Erachtens wenig Sinn und ist erst dann angebracht, wenn der Hund einen dauerhaft kranken Eindruck macht, was sich meistens durch länger als einen Tag dauernde Apathie und Appetitlosigkeit zeigt. Ein Tipp am Rande: Sehen Sie sich gleich bei der Anschaffung eines Haustieres nach einem Tierarzt Ihres Vertrauens um, damit sie im Ernstfall sofort wissen, an wen Sie sich wenden können – am Wochenende verzweifelt herumtelefonieren zu müssen, während es Ihrem Tier stündlich schlechter geht, kann unter Umständen lebensrettende Zeit kosten ! Wie bereits früher erwähnt, bin ich dazu übergegangen, unseren Hund 50/50 zu füttern, das heißt die eine Hälfte seiner Tagesration bekommt er als Trockenfutter, die andere wird von mir selbst gekocht. Aus eigener Erfahrung empfehle ich, den Hund an Trockenfutter zu gewöhnen, denn dieses ist zum Beispiel im Urlaub viel einfacher zu verabreichen als Dosennahrung; nicht nur, dass man das gewohnte Futter bequem auf Reisen mitnehmen kann, es ist naturgemäß aufgrund seines Zustandes auch wesentlich weniger leicht verderblich als Frisch- bzw. Dosennnahrung, denn selbst bei großer Hitze bleibt es stabil.
Sollten Sie also in der Zahnungsphase Ihres Welpen feststellen, dass der Kleine zu Durchfall neigt, wobei es von medizinischer Seite keine klare Diagnose gibt (Unbedingt auf Wurmbefall überprüfen !), empfehle ich „Walküres Spezialeintopf“, der folgende Zutaten enthält, die natürlich auf die jeweilige Größe des Hundes und seinen täglichen Kalorienbedarf abgestimmt sein müssen:
Mageres Fleisch (Geflügel, Rind oder Fisch, natürlich alles ohne Knochen und Gräten) mit Wasser bedeckt in einem passenden Topf kochen. Das Ganze etwas abkühlen lassen, dann die Kochflüssigkeit in die Hundeschüssel gießen und die dem Hund entsprechende Menge an Hundeflocken darin kurz einweichen (Ideal, da sehr gut verträglich, sind „Matzinger Hundeflocken“; „Pedigree Pal Mixer“ eignet sich laut Packungsaufschrift nur für erwachsene Hunde). Unter die Flocken werden dann Hefegranulat (für schönes Fell und gesunde Haut) sowie ein paar Eßlöffel Cottage Cheese natur oder Speisetopfen (=Quark) ohne Gewürze gemischt; 3x pro Woche kommt ein Teelöffel Lebertran dazu (Der fischige Geruch macht dem Hund weniger zu schaffen als uns Menschen !). Ich gebe noch Futterkalk bei, da der Kalkbedarf eines Hundes in der Zahnungsphase stark erhöht ist; wenn ein Welpe beispielsweise anfängt, Steine zu kauen und/oder den Verputz anzunagen beginnt, deutet dies meist auf Kalkmangel hin, dem man mittels Kalkzugabe begegnen kann. Kalkgabe bitte sicherheitshalber genauestens auf das Gewicht des Hundes abstimmen, da vielfach behauptet wird, ein Zuviel an Kalk sei einer der Auslöser für Hüftdysplasie (HD) ! Die im Zoofachhandel angebotenen Produkte zur Nahrungsergänzung zeichnen sich durch sehr detaillierte Mengenangaben aus, sodass die Berechnung relativ leicht fällt, wobei man alle drei Wochen die Angaben überprüfen und die erforderliche Menge gegebenenfalls anhand der wachstumsbedingt veränderten Größe des Welpen neu feststellen sollte. Das Futter wird gut durchgemischt, das auf eine dem Hund entsprechende Größe zerkleinerte Fleisch hinzugefügt und dem Welpen warm, jedoch nicht heiß, serviert. Kaltes Futter muss im Magen erst erwärmt werden und kann schon allein dadurch bei einem Welpen zu Verdauungsproblemen führen ! Hier nochmals die Zutaten in Kürze: Gekochtes mageres Fleisch – Kochflüssigkeit – Hundeflocken (auch Reis, Grieß oder Nudeln können stattdessen mitgekocht werden) – Cottage Cheese oder Topfen - Hefegranulat – Futterkalk – dreimal pro Woche Lebertran - zweimal pro Woche 1 roher Eidotter oder 1 ganzes gekochtes Ei (rohes Eiklar verursacht ebenfalls Durchfall). Schon nach einem einzigen Tag hatte sich aufgrund dieses Futters die Verdauung unseres Welpen ohne zusätzliche Medikamente völlig normalisiert !
Leider fällt die heftigste Zeit des Zahnens zugleich in die vorpubertäre Phase des Hundes, nämlich in den 5. und 6. Lebensmonat. Der Welpe ist nun – nicht zuletzt seiner Zahnschmerzen wegen - anhänglich und quengelig zugleich, wird zeitweise schwerhörig (allerdings nur dann, wenn er etwas nicht hören will) und ist nicht selten ohne äußeren Anlass nervös, unsicher und ängstlich. Haben Sie Nachsicht mit ihm und gehen Sie liebevoll mit ihm um, ohne ihm jedoch alle Flausen durchgehen zu lassen ! Die Spielregeln gelten nach wie vor, auch wenn sie mitunter etwas großzügiger gehandhabt werden dürfen; übertriebene Strenge bewirkt einzig und allein, dass sie einen verstörten und überängstlichen Hund als Hausgenossen haben, der nie mehr jenes Vertrauen zu Ihnen fasst, das er vor dieser schwierigen Zeit hatte. Keine Angst - mit Geduld, Ausdauer und Zuversicht bringen Sie Ihren Hund auch durch diese Monate. Manchmal sind Menschen und Hunde einander sehr ähnlich, und im Grunde genommen besteht die Kunst der Erziehung darin, gleichzeitig Liebe zu geben und Grenzen zu setzen, nicht wahr ?
Es war für mich eine erstaunliche Erfahrung, zu erkennen, dass viele Menschen denken, die Zähne eines Hundes würden nach und wachsen und mit zunehmender Körpergröße mehr werden, bis dann das fertige Hundegebiss vorhanden ist – dies entspricht jedoch keinesfalls den Tatsachen, denn jeder Welpe hat zuerst Milchzähne, die wie beim Menschen ausfallen, um dann dem Erwachsenengebiss Platz zu machen. Etwa zu Beginn des 4. Lebensmonats beginnt ein Welpe, an allem Möglichen nicht nur in spielerischer Absicht herumzukauen, sondern mit dem Ziel, sein Milchgebiss zu lockern und in weiterer Folge sich buchstäblich die Zähne auszubeißen. Da natürlich nicht alle Zähne gleichzeitig ausfallen (in freier Wildbahn würde dies für einen Hund tödlich enden), geht der Zahnwechsel fließend vonstatten und fällt in erster Linie durch verstärkte Kautätigkeit auf. Zur Schonung von Möbeln, Schuhen und sonstigem Inventar, auf das man gerne noch länger zurückgreifen würde, empfiehlt es sich, dem Welpen rechtzeitig Dinge zur Verfügung zu stellen, auf den er offiziell herumkauen darf. Die meisten Hunde bevorzugen sogenannte Büffelhautknochen, wobei die Bezeichnung etwas irreführend ist, weil es sich nämlich in Wirklichkeit um in Knochenform gepresste und getrocknete Kuhhaut handelt. Diese Kauknochen haben den Vorteil, auch bei starkem Kauen relativ lange zu halten; darüber hinaus sind sie gut verträglich, was man von den auch oft empfohlenen getrockneten Schweineohren oder von getrocknetem Pansen nicht behaupten kann, da beide mit hoher Wahrscheinlichkeit Durchfall zur Folge haben. Achtung: Die Büffelhautknochen sind – zumindest in Österreich - nur in Zoofachhandlungen erhältlich, dort jedoch werden sie offen in verschiedenen Größen zu sehr günstigen Preisen angeboten. „Rask“ und ähnliche Produkte sind für Welpen nicht geeignet ! Bitte nicht erschrecken, wenn Ihr Hund in heftigen Zahnwuchsphasen mitunter einen mittelgroßen Kauknochen pro Tag verzehrt – der Kaloriengehalt ist minimal und auch sonst wirkt sich diese Menge in keiner Weise negativ auf die Verdauung eines Hundes aus.
Die schmerzhafteste Phase des Zahnwechsels ist jene, in der die Backenzähne durchbrechen. Das Zahnfleisch des Welpen ist sichtbar gerötet und heiß und es kann durchaus vorkommen, dass er Frauchens oder Herrchens Hand ins Maul nimmt und mehr oder weniger leicht auf ihr herumkaut. Allzu weit sollte man dieses Verhalten nicht gehen lassen, jedoch hat es unserem Hund gutgetan, wenn man vorsichtig mit sauberen Händen auf die schmerzenden Stellen gedrückt hat. Wenn der Hund stillhält, ist das ein Zeichen dafür, dass es ihm diese Massage ein wenig von den Schmerzen nimmt. Bewährt hat sich wegen der harten Rinde auch trockenes Vollkorn- oder Schwarzbrot, das die meisten Hunde gerne mögen, ebenso werden feste Äpfel gerne zerkaut und verspeist, da deren Genuss einerseits das Zahnfleisch massiert und sich andererseits auch auf die Verdauung vorteilhaft auswirkt (Vorbeugung gegen Durchfall).
Meinen Beobachtungen nach haben während der Zahnungsphase viele Hunde generell eine Neigung zu Durchfall, was ebenfalls eine Parallele zu Menschenkindern darstellt, deren Verdauung beim ersten Zahnen oft genug ordentlich durcheinander gerät, von Störungen des Allgemeinbefindens ganz zu schweigen. Medikamentöses Eingreifen hat hier meines Erachtens wenig Sinn und ist erst dann angebracht, wenn der Hund einen dauerhaft kranken Eindruck macht, was sich meistens durch länger als einen Tag dauernde Apathie und Appetitlosigkeit zeigt. Ein Tipp am Rande: Sehen Sie sich gleich bei der Anschaffung eines Haustieres nach einem Tierarzt Ihres Vertrauens um, damit sie im Ernstfall sofort wissen, an wen Sie sich wenden können – am Wochenende verzweifelt herumtelefonieren zu müssen, während es Ihrem Tier stündlich schlechter geht, kann unter Umständen lebensrettende Zeit kosten ! Wie bereits früher erwähnt, bin ich dazu übergegangen, unseren Hund 50/50 zu füttern, das heißt die eine Hälfte seiner Tagesration bekommt er als Trockenfutter, die andere wird von mir selbst gekocht. Aus eigener Erfahrung empfehle ich, den Hund an Trockenfutter zu gewöhnen, denn dieses ist zum Beispiel im Urlaub viel einfacher zu verabreichen als Dosennahrung; nicht nur, dass man das gewohnte Futter bequem auf Reisen mitnehmen kann, es ist naturgemäß aufgrund seines Zustandes auch wesentlich weniger leicht verderblich als Frisch- bzw. Dosennnahrung, denn selbst bei großer Hitze bleibt es stabil.
Sollten Sie also in der Zahnungsphase Ihres Welpen feststellen, dass der Kleine zu Durchfall neigt, wobei es von medizinischer Seite keine klare Diagnose gibt (Unbedingt auf Wurmbefall überprüfen !), empfehle ich „Walküres Spezialeintopf“, der folgende Zutaten enthält, die natürlich auf die jeweilige Größe des Hundes und seinen täglichen Kalorienbedarf abgestimmt sein müssen:
Mageres Fleisch (Geflügel, Rind oder Fisch, natürlich alles ohne Knochen und Gräten) mit Wasser bedeckt in einem passenden Topf kochen. Das Ganze etwas abkühlen lassen, dann die Kochflüssigkeit in die Hundeschüssel gießen und die dem Hund entsprechende Menge an Hundeflocken darin kurz einweichen (Ideal, da sehr gut verträglich, sind „Matzinger Hundeflocken“; „Pedigree Pal Mixer“ eignet sich laut Packungsaufschrift nur für erwachsene Hunde). Unter die Flocken werden dann Hefegranulat (für schönes Fell und gesunde Haut) sowie ein paar Eßlöffel Cottage Cheese natur oder Speisetopfen (=Quark) ohne Gewürze gemischt; 3x pro Woche kommt ein Teelöffel Lebertran dazu (Der fischige Geruch macht dem Hund weniger zu schaffen als uns Menschen !). Ich gebe noch Futterkalk bei, da der Kalkbedarf eines Hundes in der Zahnungsphase stark erhöht ist; wenn ein Welpe beispielsweise anfängt, Steine zu kauen und/oder den Verputz anzunagen beginnt, deutet dies meist auf Kalkmangel hin, dem man mittels Kalkzugabe begegnen kann. Kalkgabe bitte sicherheitshalber genauestens auf das Gewicht des Hundes abstimmen, da vielfach behauptet wird, ein Zuviel an Kalk sei einer der Auslöser für Hüftdysplasie (HD) ! Die im Zoofachhandel angebotenen Produkte zur Nahrungsergänzung zeichnen sich durch sehr detaillierte Mengenangaben aus, sodass die Berechnung relativ leicht fällt, wobei man alle drei Wochen die Angaben überprüfen und die erforderliche Menge gegebenenfalls anhand der wachstumsbedingt veränderten Größe des Welpen neu feststellen sollte. Das Futter wird gut durchgemischt, das auf eine dem Hund entsprechende Größe zerkleinerte Fleisch hinzugefügt und dem Welpen warm, jedoch nicht heiß, serviert. Kaltes Futter muss im Magen erst erwärmt werden und kann schon allein dadurch bei einem Welpen zu Verdauungsproblemen führen ! Hier nochmals die Zutaten in Kürze: Gekochtes mageres Fleisch – Kochflüssigkeit – Hundeflocken (auch Reis, Grieß oder Nudeln können stattdessen mitgekocht werden) – Cottage Cheese oder Topfen - Hefegranulat – Futterkalk – dreimal pro Woche Lebertran - zweimal pro Woche 1 roher Eidotter oder 1 ganzes gekochtes Ei (rohes Eiklar verursacht ebenfalls Durchfall). Schon nach einem einzigen Tag hatte sich aufgrund dieses Futters die Verdauung unseres Welpen ohne zusätzliche Medikamente völlig normalisiert !
Leider fällt die heftigste Zeit des Zahnens zugleich in die vorpubertäre Phase des Hundes, nämlich in den 5. und 6. Lebensmonat. Der Welpe ist nun – nicht zuletzt seiner Zahnschmerzen wegen - anhänglich und quengelig zugleich, wird zeitweise schwerhörig (allerdings nur dann, wenn er etwas nicht hören will) und ist nicht selten ohne äußeren Anlass nervös, unsicher und ängstlich. Haben Sie Nachsicht mit ihm und gehen Sie liebevoll mit ihm um, ohne ihm jedoch alle Flausen durchgehen zu lassen ! Die Spielregeln gelten nach wie vor, auch wenn sie mitunter etwas großzügiger gehandhabt werden dürfen; übertriebene Strenge bewirkt einzig und allein, dass sie einen verstörten und überängstlichen Hund als Hausgenossen haben, der nie mehr jenes Vertrauen zu Ihnen fasst, das er vor dieser schwierigen Zeit hatte. Keine Angst - mit Geduld, Ausdauer und Zuversicht bringen Sie Ihren Hund auch durch diese Monate. Manchmal sind Menschen und Hunde einander sehr ähnlich, und im Grunde genommen besteht die Kunst der Erziehung darin, gleichzeitig Liebe zu geben und Grenzen zu setzen, nicht wahr ?
walküre - am Mittwoch, 25. April 2007, 18:47 - Rubrik: Unser Hund