Einigermaßen turbulent waren sie, die vergangenen sechs Tage ! Nach dem Meinl-am-Graben-Erlebnis des Samstags, das mir aufgrund seiner überbordenden Opulenz tatsächlich ein paar wirre Träume und außerdem den besten Zwieback meines bisherigen Lebens

bescherte, bot sich am strahlend schönen Sonntag ein Ausflug in den Prater geradezu an, und ich muss gestehen, dass ich die ganze Anlage inklusive der wunderschönen Hauptallee nach über zwanzig Jahren wesentlich kleiner im Gedächtnis hatte. Unsere Tochter drehte mit Begeisterung und meiner Digicam eine Runde mit dem Riesenrad (die erste ihres Lebens) und war vollauf begeistert von der Aussicht.

Diese Aufnahme gefällt mir besonders gut, nicht zuletzt, weil ich den Ausblick von den oberen Etagen des Millenium Towers als extrem reizvoll empfunden habe:

Überhaupt hatte der ganze Vergnügungspark in seinem noch langsamen Erwachen aus dem Winterschlaf etwas sehr eigenes, das mich frappant an Bilder aus Fellinis Filmen erinnerte, und es hätte mich nicht in Erstaunen versetzt, wäre mir die gealterte Giulietta Masina begegnet.

Ein Wort gibt es, das ich bis vor wenigen Wochen in meinem ganzen Leben noch nie gehört hatte: Rohscheiben nämlich, denn so werden hier in Wien Kartoffelchips genannt. Der beste aller Ehemänner erzählte mir, er habe als Kind schon auf dem Fußballplatz die Verkäufer "Eeerdnussllocken - Rrroooohscheiben" rufen hören und war sehr erstaunt, weil mir dieser Begriff so überhaupt nicht geläufig war. Hätte es noch eines Beweises für die hiesige Landläufigkeit dieses Ausdrucks bedurft, wäre ich beim Schweizerhaus fündig geworden !

Am Montag fand dann endlich unsere neue Küche den Weg hierher. Eineinhalb Tage haben die beiden Männer gearbeitet, die echte Profis waren und souverän alle auftauchenden Hürden in Form von Ecken und Nischen umschifften. Und ich weiß jetzt, warum ich - ansonsten Selbstbaumöbeln keineswegs abgeneigt - nicht die geringste Ambition verspürte, beim Küchenaufbau selber tätig zu werden.
Am Mittwoch war Showdown in der alten Wohnung. Alles, was an Müll nicht per Auto zum Mistplatz gebracht werden kann, wurde zerlegt und in eine Ecke verbannt und die letzten verkauften Möbel wurden abgeholt. Gestern früh dann stand pünktlich ein Lkw der MA 48 vor der Haustür, um mit drei freundlichen und sehr ambitionierten Heinzelmännchen dafür zu sorgen, dass der Sperrmüll auf Nimmerwiedersehen verschwand. Morgen werden wir nochmals das unmögliche Möbelhaus aus Schweden heimsuchen, aber nur mehr zum Kauf zweier Kleinmöbel. Alle großen Möbel sind mittlerweile aufgebaut und die Chancen stehen gut, dass in der kommenden Woche die restlichen Umzugskartons aus unserer Wohnung verschwinden.
So, und jetzt begebe ich mich Richtung Küche und zaubere uns ein Abendessen. Von diversen Fertigmenüs haben wir nämlich bis auf weiteres genug.


bescherte, bot sich am strahlend schönen Sonntag ein Ausflug in den Prater geradezu an, und ich muss gestehen, dass ich die ganze Anlage inklusive der wunderschönen Hauptallee nach über zwanzig Jahren wesentlich kleiner im Gedächtnis hatte. Unsere Tochter drehte mit Begeisterung und meiner Digicam eine Runde mit dem Riesenrad (die erste ihres Lebens) und war vollauf begeistert von der Aussicht.

Diese Aufnahme gefällt mir besonders gut, nicht zuletzt, weil ich den Ausblick von den oberen Etagen des Millenium Towers als extrem reizvoll empfunden habe:

Überhaupt hatte der ganze Vergnügungspark in seinem noch langsamen Erwachen aus dem Winterschlaf etwas sehr eigenes, das mich frappant an Bilder aus Fellinis Filmen erinnerte, und es hätte mich nicht in Erstaunen versetzt, wäre mir die gealterte Giulietta Masina begegnet.

Ein Wort gibt es, das ich bis vor wenigen Wochen in meinem ganzen Leben noch nie gehört hatte: Rohscheiben nämlich, denn so werden hier in Wien Kartoffelchips genannt. Der beste aller Ehemänner erzählte mir, er habe als Kind schon auf dem Fußballplatz die Verkäufer "Eeerdnussllocken - Rrroooohscheiben" rufen hören und war sehr erstaunt, weil mir dieser Begriff so überhaupt nicht geläufig war. Hätte es noch eines Beweises für die hiesige Landläufigkeit dieses Ausdrucks bedurft, wäre ich beim Schweizerhaus fündig geworden !

Am Montag fand dann endlich unsere neue Küche den Weg hierher. Eineinhalb Tage haben die beiden Männer gearbeitet, die echte Profis waren und souverän alle auftauchenden Hürden in Form von Ecken und Nischen umschifften. Und ich weiß jetzt, warum ich - ansonsten Selbstbaumöbeln keineswegs abgeneigt - nicht die geringste Ambition verspürte, beim Küchenaufbau selber tätig zu werden.
Am Mittwoch war Showdown in der alten Wohnung. Alles, was an Müll nicht per Auto zum Mistplatz gebracht werden kann, wurde zerlegt und in eine Ecke verbannt und die letzten verkauften Möbel wurden abgeholt. Gestern früh dann stand pünktlich ein Lkw der MA 48 vor der Haustür, um mit drei freundlichen und sehr ambitionierten Heinzelmännchen dafür zu sorgen, dass der Sperrmüll auf Nimmerwiedersehen verschwand. Morgen werden wir nochmals das unmögliche Möbelhaus aus Schweden heimsuchen, aber nur mehr zum Kauf zweier Kleinmöbel. Alle großen Möbel sind mittlerweile aufgebaut und die Chancen stehen gut, dass in der kommenden Woche die restlichen Umzugskartons aus unserer Wohnung verschwinden.
So, und jetzt begebe ich mich Richtung Küche und zaubere uns ein Abendessen. Von diversen Fertigmenüs haben wir nämlich bis auf weiteres genug.

walküre - am Freitag, 15. Februar 2008, 17:39 - Rubrik: Bilder und Musik
kaltmamsell meinte am 15. Feb, 21:43:
Die Küche sieht großartig aus!
eria meinte am 15. Feb, 21:57:
wunderbar, wenn die küche erstmal eingbaut ist - kann man sich endlich wirklich zuhause fühlen.
woelfin meinte am 17. Feb, 13:08:
das schönste im prater: blumenrades ist etwas kleiner als das riesenrad, man sieht es richtung donau und nah des randes zur vorgartenstr.
ich hoff mein geliebtes blumenrad übersteht die fussball EM
mit dem waggonwärter dort habe ich jedenfalls schon zu flirten begonnen!
pipistrella meinte am 20. Feb, 23:14:
sehr sehr schöne küche :-)