Nachdem Herr Hund am Donnerstag wieder - für uns aus heiterem Himmel - Durchfall bekommen hat, haben wir uns auf die Suche nach jenem Futter begeben, mit dessen Hilfe endlich Ruhe einkehren soll.
Auf jemanden, dem die zugrundeliegende Situation nicht bekannt ist, müssen unsere zeitweiligen Gespräche einen mehr als befremdlichen Eindruck machen; so steht nach jedem Gassigehen das Thema "Verdauung" auf der Tagesordnung. Hierbei erkundige ich mich nach Farbe und Konsistenz des Hundehäuferls, in der Hoffnung, endlich durch diese Informationen in Verbindung mit den Details der Fütterung ein Schema zu entdecken, mit dessen Hilfe endlich die immer wiederkehrende Durchfälle beseitigt werden können.
Trotz Diät war ich mit den Ergebnissen vom Samstag nicht zufrieden; die Hitze erschwerte meine Absicht natürlich zusätzlich. Gestern früh warf ich dann alle Bedenken über Bord und machte die Probe aufs Exempel, entschlossen, es jetzt drauf ankommen zu lassen. Ohne sanfte Umstellung und ohne zusätzliche Verwendung von Medikamenten setzte ich Herrn Hund das am Freitag erworbene Real-Nature-Trockenfutter vor. Das Öffnen der Packung war mit einer olfaktorischen Erinnerung aus meiner Kindheit verbunden, denn der Inhalt riecht so, wie ich die ersten Trockenfuttermittel für Katzen in Erinnerung habe, die hierzulande in den 70er-Jahren auf den Markt kamen. Da ist kein seltsamer Hautgout von Tiermehl zu erkennen, auch die Konsistenz des Produktes wirkt vertrauenerweckend, weil die Stückchen weder bröseltrocken sind noch vor Fett triefen. Der Hitze wegen habe ich Herrn Hund nur ein wenig mehr als die Hälfte der empfohlenen Tagesration verabreicht. Er war dennoch begeistert - wo er sonst vor dem Fressen etwas lustlos mit der Nase im Trockenutter herumstochert, obwohl er kein mäkeliger Fresser ist, hat er sich diesmal mit Begeisterung in sein neues Futter versenkt und es genüsslich verzehrt. Der Rest des Tages verlief ruhig, ohne Anzeichen von Durchfall oder andere Auffälligkeiten, aber auch ohne Häuferl.
Heute früh nun, bei der üblichen Morgenrunde, war der spannende Augenblick gekommen: Herr Hund hockte sich hin - und was kam, war von stabiler Konsistenz, ohne Schleim, ohne flüssiges Nachtropfen. Dass Hundehäuferl nicht nach Rosenöl duften, ist kein Geheimnis, im Vergleich zu dem äußerst üblen Geruch, den sein Kot aber sonst oft hatte, blieb die Geruchsentwicklung heute völlig normal. Ich war mir bis dato nicht des Ausmaßes an Freude bewusst, welches ein Hundehäuferl auslösen kann !
Natürlich hat sein Frühstück heute ebenfalls wieder aus dem gleichen Futter bestanden. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, und noch mehr hoffe ich, dass wir das Problem endlich in den Griff bekommen.
Fortsetzung folgt
Auf jemanden, dem die zugrundeliegende Situation nicht bekannt ist, müssen unsere zeitweiligen Gespräche einen mehr als befremdlichen Eindruck machen; so steht nach jedem Gassigehen das Thema "Verdauung" auf der Tagesordnung. Hierbei erkundige ich mich nach Farbe und Konsistenz des Hundehäuferls, in der Hoffnung, endlich durch diese Informationen in Verbindung mit den Details der Fütterung ein Schema zu entdecken, mit dessen Hilfe endlich die immer wiederkehrende Durchfälle beseitigt werden können.
Trotz Diät war ich mit den Ergebnissen vom Samstag nicht zufrieden; die Hitze erschwerte meine Absicht natürlich zusätzlich. Gestern früh warf ich dann alle Bedenken über Bord und machte die Probe aufs Exempel, entschlossen, es jetzt drauf ankommen zu lassen. Ohne sanfte Umstellung und ohne zusätzliche Verwendung von Medikamenten setzte ich Herrn Hund das am Freitag erworbene Real-Nature-Trockenfutter vor. Das Öffnen der Packung war mit einer olfaktorischen Erinnerung aus meiner Kindheit verbunden, denn der Inhalt riecht so, wie ich die ersten Trockenfuttermittel für Katzen in Erinnerung habe, die hierzulande in den 70er-Jahren auf den Markt kamen. Da ist kein seltsamer Hautgout von Tiermehl zu erkennen, auch die Konsistenz des Produktes wirkt vertrauenerweckend, weil die Stückchen weder bröseltrocken sind noch vor Fett triefen. Der Hitze wegen habe ich Herrn Hund nur ein wenig mehr als die Hälfte der empfohlenen Tagesration verabreicht. Er war dennoch begeistert - wo er sonst vor dem Fressen etwas lustlos mit der Nase im Trockenutter herumstochert, obwohl er kein mäkeliger Fresser ist, hat er sich diesmal mit Begeisterung in sein neues Futter versenkt und es genüsslich verzehrt. Der Rest des Tages verlief ruhig, ohne Anzeichen von Durchfall oder andere Auffälligkeiten, aber auch ohne Häuferl.
Heute früh nun, bei der üblichen Morgenrunde, war der spannende Augenblick gekommen: Herr Hund hockte sich hin - und was kam, war von stabiler Konsistenz, ohne Schleim, ohne flüssiges Nachtropfen. Dass Hundehäuferl nicht nach Rosenöl duften, ist kein Geheimnis, im Vergleich zu dem äußerst üblen Geruch, den sein Kot aber sonst oft hatte, blieb die Geruchsentwicklung heute völlig normal. Ich war mir bis dato nicht des Ausmaßes an Freude bewusst, welches ein Hundehäuferl auslösen kann !
Natürlich hat sein Frühstück heute ebenfalls wieder aus dem gleichen Futter bestanden. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, und noch mehr hoffe ich, dass wir das Problem endlich in den Griff bekommen.
Fortsetzung folgt
walküre - am Montag, 2. Juni 2008, 10:02 - Rubrik: Unser Hund