Der unlängst bei Frau Frogg gefundene Beitrag über ein Buch mit dem Titel "The Culture-Code" hat meine Neugier geweckt, sodass ich gestern in der Buchhandlung meines Vertrauens die bestellte deutschsprachige Taschenbuchausgabe dieses Sachbuches abholte und noch am Abend las, und zwar von Anfang bis zum Ende.
Schwierig zu lesen ist das Buch nicht, was aber keineswegs mit etwaiger Anspruchslosigkeit in Zusammenhang zu bringen ist; der Autor besitzt europäischen Hintergrund, lebt aber mittlerweile in den USA und sieht sich selber auch vorwiegend als Amerikaner. Sehr hoch rechne ich ihm an, dass er trotz manch seltsamer Sitten und Gebräuche sich über keines der von ihm betrachteten Länder lustig macht und auch keines über den grünen Klee lobt, sondern bemerkenswert objektiv bleibt. Seine Beobachtungen beziehen sich vorwiegend auf die USA, in kleinerem Rahmen auch auf Frankreich, England, Italien, Deutschland und Japan, weshalb ich dieses Buch jedem Menschen empfehle, der beabsichtigt, längere Zeit in den USA zu verbringen. Ich für meinen Teil war äußerst verblüfft, in diesem Buch den Schlüssel zu so manchem Rätsel zu finden, auf das man als Europäer angesichts des amerikanischen Alltagslebens unweigerlich stösst, und sehe jetzt manches in einem ganz anderen Licht.
Schade, dass ich während meiner Oberstufenzeit nicht wusste, was ich jetzt weiß. Wir hatten eine sehr nette Kalifornierin als Austauschstudentin in unserer Klasse, mit der ich auch brieflich nach ihrer Rückkehr in die Staaten noch in Kontakt blieb. Bis ich mich als angehende Maturantin in meinem Stolz gekränkt zutiefst gekränkt fühlte, als sie sich bei mir erkundigte, ob ich denn bald heiraten und viele Kinder haben würde, und daraufhin den Kontakt zwischen uns einschlafen ließ, weil ich mich - unsicher wie ich damals war - auf den Arm genommen fühlte, aber gleichzeitig nicht den Mut hatte, nachzufragen, wie sie diesen Satz gemeint haben könnte.
Schwierig zu lesen ist das Buch nicht, was aber keineswegs mit etwaiger Anspruchslosigkeit in Zusammenhang zu bringen ist; der Autor besitzt europäischen Hintergrund, lebt aber mittlerweile in den USA und sieht sich selber auch vorwiegend als Amerikaner. Sehr hoch rechne ich ihm an, dass er trotz manch seltsamer Sitten und Gebräuche sich über keines der von ihm betrachteten Länder lustig macht und auch keines über den grünen Klee lobt, sondern bemerkenswert objektiv bleibt. Seine Beobachtungen beziehen sich vorwiegend auf die USA, in kleinerem Rahmen auch auf Frankreich, England, Italien, Deutschland und Japan, weshalb ich dieses Buch jedem Menschen empfehle, der beabsichtigt, längere Zeit in den USA zu verbringen. Ich für meinen Teil war äußerst verblüfft, in diesem Buch den Schlüssel zu so manchem Rätsel zu finden, auf das man als Europäer angesichts des amerikanischen Alltagslebens unweigerlich stösst, und sehe jetzt manches in einem ganz anderen Licht.
Schade, dass ich während meiner Oberstufenzeit nicht wusste, was ich jetzt weiß. Wir hatten eine sehr nette Kalifornierin als Austauschstudentin in unserer Klasse, mit der ich auch brieflich nach ihrer Rückkehr in die Staaten noch in Kontakt blieb. Bis ich mich als angehende Maturantin in meinem Stolz gekränkt zutiefst gekränkt fühlte, als sie sich bei mir erkundigte, ob ich denn bald heiraten und viele Kinder haben würde, und daraufhin den Kontakt zwischen uns einschlafen ließ, weil ich mich - unsicher wie ich damals war - auf den Arm genommen fühlte, aber gleichzeitig nicht den Mut hatte, nachzufragen, wie sie diesen Satz gemeint haben könnte.