Über das recht umfangreiche Werk des heurigen Literaturnobelpreisträgers Jean-Marie Gustave Le Clézio liest und hört man derart divergierende Meinungen (Der Bogen reicht von "nur für Intellektuelle geschrieben" bis zu "inhaltlich anspruchsvolle, jedoch leicht lesbare Lektüre".), dass ich noch am Tag der Bekanntgabe seines Namens in der Hauptbücherei mir zwei Bücher reservieren ließ - eines in deutscher Übersetzung und das andere im französischen Original. Beim der deutschen Ausgabe waren andere vor mir schneller gewesen, aber das andere, französische, war in der darauf folgenden Woche bereits (wieder) verfügbar. Jetzt liegt es hier bei mir - und habe nicht den Mut, mit der Lektüre zu beginnen, weil ich Angst davor habe, möglicherweise feststellen zu müssen, dass meine Französischkenntnisse gehobener zeitgenössischer Literatur nicht gewachsen sind.
diefrogg meinte am 7. Nov, 21:34:
Auf weitere Meldungen...
zu dem Thema und Ihr Urteil bin ich sehr gespannt (wobei ich mich ohnehin ausser Stande sehe, die Bücher auf französisch zu lesen).
twoblogs meinte am 13. Nov, 22:53:
Ich habe hier zufaellig eine deutsche Ausgabe von Désert (1980) antiquarisch gefunden, KiWi 1989. Erster Satz: "Sie sind auf dem Gipfel der Duene aufgetaucht, wie in einem Traum, halb verdeckt vom Sandnebel, den ihre Fuesse aufwirbelten."À bientôt! Audrii
PS: Sollten Sie mit der Lektuere beginnen, wuerden mich Ihre Eindruecke sehr interessieren.
walküre meinte am 13. Nov, 23:56:
In der kommenden Woche werde ich mit der Lektüre beginnen und selbstverständlich gerne meine Eindrücke kolportieren (sofern ich nicht an der sprachlichen Hürde scheitere).