Über das recht umfangreiche Werk des heurigen Literaturnobelpreisträgers Jean-Marie Gustave Le Clézio liest und hört man derart divergierende Meinungen (Der Bogen reicht von "nur für Intellektuelle geschrieben" bis zu "inhaltlich anspruchsvolle, jedoch leicht lesbare Lektüre".), dass ich noch am Tag der Bekanntgabe seines Namens in der Hauptbücherei mir zwei Bücher reservieren ließ - eines in deutscher Übersetzung und das andere im französischen Original. Beim der deutschen Ausgabe waren andere vor mir schneller gewesen, aber das andere, französische, war in der darauf folgenden Woche bereits (wieder) verfügbar. Jetzt liegt es hier bei mir - und habe nicht den Mut, mit der Lektüre zu beginnen, weil ich Angst davor habe, möglicherweise feststellen zu müssen, dass meine Französischkenntnisse gehobener zeitgenössischer Literatur nicht gewachsen sind.