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zwischen Pubertät und Altersstarrsinn

 

Natürlich habe ich der Versuchung im Endeffekt nicht widerstehen können und mir gestern mittags die Fortsetzung von Daniel Glattauers Briefroman "Gut gegen Nordwind" gekauft. Natürlich habe ich das Buch gestern am Abend gelesen. Um es mit einem einzigen Satz zu sagen: Ich hab den Kauf keine einzige Minute lang bereut.

Wie Glattauer, ein guter Beobachter der menschlichen Psyche, es schafft, auf dem ersten Band aufzubauen, ohne dass man diesen zwingend gelesen haben muss (mehr Lesevergnügen hat man jedoch zweifellos, wenn man sich zuerst den ersten Teil zu Gemüte führt), wie er die Handlung immer wieder Haken schlagen lässt, durch die das Buch spannend bleibt, wie er mit Wortspielereien agiert - das ist für mich Unterhaltungsliteratur vom Feinsten. Obwohl das Sujet dasselbe ist wie im ersten Band, vermeidet der Autor unnötige Wiederholungen, was ich ihm sehr hoch anrechne; darüber hinaus werden seine Figuren schon nach wenigen Buchseiten lebendig, sodass man sich mitfreut, mitleidet, mitlebt und sich zwischendurch bei an die Protagonisten gerichteten Gedanken wie "Na geh, so kann man doch auf eine solche Mail nicht antworten !" oder "Gut gemacht/gesagt/geschrieben !" ertappt.

Auch wenn ich an dieser Stelle kein Wort von der Handlung verraten werde - soviel steht fest: Ich habe mich gestern abend blendend unterhalten !

alle-sieben-wellen

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