Laktoseintoleranz war bis dato kein Thema für mich, obwohl ich festgestellt habe, dass ich Milchprodukte in größerer Menge nicht mehr gut vertrage. In letzter Zeit hatte ich unangestrengt, aber dennoch effektiv darauf geschaut, dass nicht zuviel dieser Nahrungsmittel auf meiner Speisekarte aufscheinen, und es ist mir gut gegangen dabei. Gestern nun hab ich nicht überlegt - und am späten Vormittag Erdbeeren mit Rahm gegessen. Um am Nachmittag Bauchschmerzen zu bekommen, die sich gegen Abend noch verstärkt haben, verbunden mit dem äußerst unangenehmen Gefühl, einen vollen Luftballon verschluckt zu haben. Es ist wohl fast überflüssig, zu erwähnen, dass ich eine miserable Nacht verbracht habe, woraufhin ich heute nochmals genau nachsehen musste, was es im WWW über Laktoseintoleranz zu lesen gibt - und unter anderem dies hier gefunden habe:
Häufig ist die Diagnose aber nicht eindeutig, weil nur eine unvollständige Intoleranz besteht. Diese nimmt bei der häufigeren Form im Verlauf des Lebens zu, ...
Wikipedia/Laktoseintoleranz
Häufig ist die Diagnose aber nicht eindeutig, weil nur eine unvollständige Intoleranz besteht. Diese nimmt bei der häufigeren Form im Verlauf des Lebens zu, ...
Wikipedia/Laktoseintoleranz
walküre - am Sonntag, 24. Mai 2009, 16:03 - Rubrik: Walküre reloaded
diefrogg meinte am 26. Mai, 18:11:
Mein Mitgefühl ist Ihnen...
gewiss, Frau Walküre! Lebensmittelintoleranzen aller Art finde ich persönlich immer irgendwie unangenehm für die Lebensqualität. Aber immerhin ist es gut, wenn Sie jetzt der Sache näher sind. Wissen hat ja noch niemandem geschadet. Ich hoffe einfach, Sie haben in Österreich so gute Schafmilchprodukte wie wir! (Ich persönlich schwöre auf Schafmilch. Ich vertrage Milch auch nicht mehr besonders gut. Die Ohren... Ich würde gar nichts mehr essen, wenn das nicht auch schädlich wäre!)
walküre antwortete am 26. Mai, 18:29:
Ach wissen Sie, eigentlich wurden mir Milch und Milchprodukte immer eifrig eingeredet (ich stamme aus einer Gegend mit vielen Milchbauern); wenn ich in mich hineinhöre, merke ich aber, dass ich mir gar nicht so viel draus mache. Der Tupf Schlagobers auf meinem Einspänner, Franziskaner oder dergleichen stellt bei mir nichts an, ein paar Bissen Käse und etwas Butter machen auch nichts - und auf den Rest kann ich - zu meinem eigenen Erstaunen ! - verzichten, ohne das Gefühl zu haben, es fehlt mir etwas.
diefrogg antwortete am 26. Mai, 22:05:
Umso besser!
Mit dem Einreden wars bei uns ähnlich! Mein einer Grossvater war Bauer und Kuhzüchter. Der andere Bäcker. Was glauben Sie, wie ich aus der Wäsche geguckt habe, als mir einmal ein Geistheiler sagte, ich ich hätte eine Milch- und Weizenmehlintoleranz?! Inzwischen weiss ich, dass er durchaus auf einer heissen Spur war. Ich arbeite im Moment jedoch eher an der Histamin-Theorie, wie Sie wissen. Der Verzicht auf Kaffee etc. fällt mir allerdings gar nicht leicht. Und der auf Käse noch viel schwerer! Sie haben also Glück, wenn Ihnen der Verzicht nicht wehtut! Ohne grössere Mengen Milch komme ich allerdings auch gut über die Runden!
walküre antwortete am 26. Mai, 23:09:
Histaminintoleranz bedeutet aber meines Wissens nicht, dass Sie überhaupt keinen Käse mehr essen dürfen, sondern er nur mit zunehmendem Reifegrad problematisch wird. Irre ich ?Um auf Ihren ersten Kommentar zurückzukommen:
Schaf- und Ziegenmilch sowie entsprechende Produkte gibt es hier reichlich zu kaufen, und da ich beides sehr schätze (vor allem den Käse), fehlt mir nichts.