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zwischen Pubertät und Altersstarrsinn

 

Seit Ostern pro Tag eine Gewichtsabnahme von durchschnittlich 150 Gramm, was ja nach elend wenig klingt, aber in Summe auf der Waage plötzlich wieder Zahlen aufscheinen lässt, die ich schon vor mehr als einem halben Jahr dort zuletzt gesehen habe.

Eine Ausnahme war der Nachmittag in Bratislava, der sich bekanntermaßen kulinarisch nur wenig ergiebig gezeigt hat. Am nächsten Tag in der Früh hatte ich fast ein Kilo weniger als am Vortag um die selbe Zeit, was mich die sogenannte Bratislava-Blitzdiät andenken ließ, welche man sich dergestalt vorstellen muss, dass man nachmittags und abends nichts außer Mineralwasser, einem Kaffee und einem kleinen Stück Mehlspeise zu sich nimmt, dafür aber schnellen Schrittes durch die Gegend eilt, um sich zu wärmen. (Ok, das klingt jetzt böser, als es gemeint ist.)

Ich bleibe aber trotzdem lieber beim bis jetzt bewährten Schema - und bin glücklich über jedes verlorene Deka. Die erste Hose beginnt übrigens ihren Halt deutlich zu verlieren, und ich stelle fest, dass ich mich noch kaum jemals zuvor dermaßen darüber gefreut habe, dass mir ein Kleidungsstück nicht mehr passt. Was zu meinem gesteigerten Vergnügen an der Richtung des Nicht-mehr-Passens liegt.

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