Ich lebe gerne in Wien, aber einen Missstand gibt es, der für mich zum Himmel stinkt:
Die Wiener Linien tun sich speziell in der Vorweihnachtszeit damit hervor, ständig per Ansage in den U-Bahn-Stationen vor dem "organisierten" Betteln zu warnen und dieses verbal in die Nähe der Kriminalität zu rücken; von den Bettlern fühle ich mich allerdings nicht belästigt, weil sie für mich schlimmstenfalls einen Beweis darstellen, dass wir hier aus der Sicht vieler Menschen geradezu in einem Paradies leben. Wer könnte einem armen Teufel verdenken, dass er versucht, in diesem Paradies wenigstens ein paar Brosamen zu ergattern ?
So selbstbewusst und zum Teil präpotent die Wiener Linien per Durchsage sowie mittels Aufsichtspersonals gegen Bettler vorgehen, so kleinlaut werden sie, wenn es darum geht, Dealern an den Karren zu fahren. Wie sonst ließe sich erklären, dass um die Mittagszeit an Werktagen in der U4 zwischen Kettenbrückengasse und Schwedenplatz reger Handel verbotener Substanzen herrscht, der völlig ungeniert neben unbeteiligten Passagieren abläuft ? Beim ersten Mal glaubte ich, meinen Augen nicht trauen zu können, danach hat sich mehr und mehr das Bewusstsein eingestellt, dass diese Art des Dealens sozusagen als fixe Einrichtung anzusehen ist, was mir auch mein Mann bestätigt hat. Dass es Orte und Plätze gibt, an denen gedealt wird (und es solche wahrscheinlich immer geben wird), ist unbestreitbar, dass Deals in öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden, in denen speziell um die Mittagszeit auch viele Kinder unterwegs sind, ein Unwesen, das abzustellen Sache der Wiener Linien wäre. Aber wahrscheinlich wenden die Verantwortlichen dort ihre ganzen Kräfte auf, um protzige Kampagnen gegen Bettler zu führen. Man schießt mit Kanonen auf Spatzen, während daneben echte Kriminalität blüht und gedeiht.
Und ich selber habe diesbezüglich auch keine Zivilcourage, sonst hätte ich schon öfter meine Digicam gezückt und fotografiert, was da so auf den rückwärtigen Bänken der mittleren Waggons geschieht.
Die Wiener Linien tun sich speziell in der Vorweihnachtszeit damit hervor, ständig per Ansage in den U-Bahn-Stationen vor dem "organisierten" Betteln zu warnen und dieses verbal in die Nähe der Kriminalität zu rücken; von den Bettlern fühle ich mich allerdings nicht belästigt, weil sie für mich schlimmstenfalls einen Beweis darstellen, dass wir hier aus der Sicht vieler Menschen geradezu in einem Paradies leben. Wer könnte einem armen Teufel verdenken, dass er versucht, in diesem Paradies wenigstens ein paar Brosamen zu ergattern ?
So selbstbewusst und zum Teil präpotent die Wiener Linien per Durchsage sowie mittels Aufsichtspersonals gegen Bettler vorgehen, so kleinlaut werden sie, wenn es darum geht, Dealern an den Karren zu fahren. Wie sonst ließe sich erklären, dass um die Mittagszeit an Werktagen in der U4 zwischen Kettenbrückengasse und Schwedenplatz reger Handel verbotener Substanzen herrscht, der völlig ungeniert neben unbeteiligten Passagieren abläuft ? Beim ersten Mal glaubte ich, meinen Augen nicht trauen zu können, danach hat sich mehr und mehr das Bewusstsein eingestellt, dass diese Art des Dealens sozusagen als fixe Einrichtung anzusehen ist, was mir auch mein Mann bestätigt hat. Dass es Orte und Plätze gibt, an denen gedealt wird (und es solche wahrscheinlich immer geben wird), ist unbestreitbar, dass Deals in öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden, in denen speziell um die Mittagszeit auch viele Kinder unterwegs sind, ein Unwesen, das abzustellen Sache der Wiener Linien wäre. Aber wahrscheinlich wenden die Verantwortlichen dort ihre ganzen Kräfte auf, um protzige Kampagnen gegen Bettler zu führen. Man schießt mit Kanonen auf Spatzen, während daneben echte Kriminalität blüht und gedeiht.
Und ich selber habe diesbezüglich auch keine Zivilcourage, sonst hätte ich schon öfter meine Digicam gezückt und fotografiert, was da so auf den rückwärtigen Bänken der mittleren Waggons geschieht.
walküre - am Mittwoch, 10. Juni 2009, 15:47 - Rubrik: Gesellschaft