Meine ersten Begegnungen mit Computern haben auf Rechnern stattgefunden, die unter Windows (damals noch 95) liefen. Auf der einen Seite habe ich dieses Betriebssystem als durchaus angenehm empfunden, solange keine Fehler auftraten, auf der anderen Seite muss ich bis heute gewaltsam den Impuls unterdrücken, den jeweiligen Computer hochkant aus dem Fenster zu werfen, sobald Fehlermeldungen auftauchen. Und am meisten bringt mich in Rage, dass es immer wieder mal vorkommt, dass zum ungünstigsten Zeitpunkt (schon gut, es gibt eh keinen passenden Zeitpunkt dafür) ein automatisches Update für massive Fehlermeldungen sorgt. So geschehen einmal mehr gestern. Nun kann man ja durchaus die automatischen Updates deaktivieren, aber muss dann damit leben, dass einem Windows ständig mit erhobenem Zeigefinger vor der Nase herumfuchtelt und reklamiert, dass bestimmte Updates verfügbar sind bzw. ein bestimmtes nicht installiert ist (auch wenn man dieses bewusst nicht heruntergeladen hat, weil es zu einem Programm gehört, welches sich überhaupt nicht auf dem Rechner befindet). Mein Explorer hat sich irgendwann bei einem Update auf Nimmerwiedersehen verabschiedet, wodurch ich mich reichlich verarscht gefühlt habe, denn die Kapazitäten meines Laptops sind noch lange nicht ausgereizt und auch das System ist noch keineswegs veraltet. Windows und Treiber sind ohnehin ein ewiges Kapitel, mit dem ich mich schon beschäftige, seit ich zum ersten Mal einen Rechner neu formatiert habe und Softwarekonflikte, an denen Drucker beteiligt sind, gehören fast schon zu Alltag. Irgendwie mag ich mittlerweile nimmer so recht, wenn ich ehrlich bin, und deshalb meine Frage:
Wie ergeht es Apple-Besitzern in solchen Dingen ? Was kann ich von einem Apple erwarten ? Wo liegen bei einem Apple die Schwächen ? Gibt es eine Empfehlung (aus eigener Erfahrung) für einen speziellen Apple-Store in Wien ?
Was ich persönlich an Fähigkeiten von meinem Rechner verlange:
Wie ergeht es Apple-Besitzern in solchen Dingen ? Was kann ich von einem Apple erwarten ? Wo liegen bei einem Apple die Schwächen ? Gibt es eine Empfehlung (aus eigener Erfahrung) für einen speziellen Apple-Store in Wien ?
Was ich persönlich an Fähigkeiten von meinem Rechner verlange:
- Jede Menge Textverarbeitung und ein wenig Tabellenkalkulation (Lassen sich Word- und Excel-Dateien transferieren oder sind sie futsch ?)
- Internetsurfen
- Mein derzeitiges Bildbearbeitungsprorgramm ist IrfanView, ich bin sehr zufrieden damit und möchte es gerne beibehalten; wenn dies nicht möglich ist, was geschieht dann mit meinen vielen gespeicherten Bildern ?
- Spiele sind für mich kein großes Thema, aber irgendeine Siedler-Version findet sich bei mir auf jedem Rechner, und Bejeweled Deluxe brauch ich manchmal zum Ausspannen und/oder Nachdenken
- In meiner Mailablage befindet sich einiges an Post, die ich gegebenenfalls mit ins neue System nehmen möchte - ist das möglich ?
walküre - am Freitag, 12. Juni 2009, 10:13 - Rubrik: Einkaufen & Handwerk
Susi meinte am 12. Jun, 11:54:
apple - sauteuer aber er wirkt
hab ihn seit 2 J in der arbeit und ich liebe ihn wirklichsowahr mir gott helfe.
ich weiß nicht viel über ihn nur dass er funzt.
entourage mail programm ist zum schmeißen
mail geht nur mit thunderbird
kaltmamsell (Gast) meinte am 12. Jun, 21:40:
Mit meinem Apfel-Powerbook bin ich seit eineinhalb Jahren sehr zufrieden - brauche es allerdings nie für Tabellenkalkulationen. Microsoft Office gibt es auch für Mac, ist mit allem aus Windows kompatibel. Das fast tägliche Rumgefuchtel mit Updates bekommen Sie mit dem Apfel allerdings auch nicht los - egal ob sie das Programm, für das sie UN BE DINGT ein Update installieren sollen, überhaupt nutzen.
Brigitte Novacek (Gast) antwortete am 15. Jun, 13:50:
Ergänzung
@Spiele: die gängigen sind auch für Mac verfügbar. Die Auswahl generell ist aber nicht so groß wie für DOSen (weder käuflich zu erwerbende als auch Gratisdownloads).@Updates: das gibt es mittlerweile beim Mac auch. Zu Problemen ist es mir dabei aber noch nie gekommen und verschieben lassen sie sich auch mehrmals. Höchstens dauert der nächste Neustart mal 5 min. statt einer.
@Internetsurfen: kein Problem sowohl mit dem hauseigenen Browser Safari als auch mit Firefox. Mail detto. Großer Vorteil des Apfels: keine Probleme mit Viren, Trojanern usw. da für Mac kaum vorhanden.
@Irfanview: das gibt es leider nicht für Mac, entweder Programme, die mehr können (iPhoto) oder nix (Vorschau).
leser (Gast) meinte am 14. Jun, 12:29:
Äpfel sind gut - aber lösen auch nicht alle Probleme
1) Word- und Excel-Dateien lassen sich transferieren. Sie brauchen dafür auch nicht unbedingt MS Office. Openoffice.org geht auch, nur wen Sie VBA-Makros verwendet haben, gibt es Probleme. Außerdem kann sich schon mal das Layout mehr oder weniger stark ändern, wenn Sie zu einer anderen Office-Version wechseln (sowohl bei MS-Office als auch bei Openoffice.org). Da hilft nur ausprobieren2) Ob es Irfanview für den Mac gibt, weiß ich nicht. Bilder lassen sich aber problemlos übertragen.
3) Post übertragen ist auch kein Problem, für die gängigen Mailprogramme gibt es Konverter.
Fazit: Technisch wäre ein Umstieg kein Problem. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob Sie damit alle Problem los sind. Abgesehen von dem hohen Preis ist es halt auch bei Apple so, daß er manchmal zickt. Das Drucksystem z. B. ist wunderbar einfach zu bedienen, solange es funktioniert. Falls es mal seinen schlechten Tag hat, kann es aber sehr kompliziert werden.
Auf der anderen Seite bekommt man auch ein Windows XP so konfiguriert, daß es einfach funktioniert und nicht mit unsinnigen Updates nervt (Vista kenne ich nicht). Es wäre also durchaus überlegenswert, das Geld nicht in einen neuen Rechner zu investieren, sondern von einem Profi den bisherigen neu aufsetzen zu lassen.
walküre antwortete am 14. Jun, 13:06:
Ich habe Windows XP und verwalte meinen Rechner (wie auch alle bisherigen) höchsteigenpersönlich; Profi brauche ich keinen, weil ich selber am besten weiß, was ich von meinem Rechner erwarte und welche Hard- und Software dafür geeignet ist. Sollte es aus meinem Eintrag nicht deutlich hervorgegangen sind, wiederhole ich hier nochmals: Was mir stinkt (ich kanns nicht anders sagen, tut mir leid) ist unter anderem die Tatsache, dass ich im Grunde genommen nur die Wahl zwischen benutzerdefinierten Updates habe (wobei dann laufend die nicht heruntergeladenen, weil nicht benötigten Updates reklamiert werden) und automatischen Updates; bei keiner der beiden Optionen ist sicher, dass nicht irgendwelche Patches oder Updates zu Softwarekonflikten führen, was meiner Ansicht nach daran liegt, dass Windows endlos viele Dateien mitschleppt, statt einmal eine entrümpelte Version auf den Markt zu bringen. Mir kommt Windows halt ein bissl vor wie ein Wandschrank, in dem immer wieder was hineingestopft wird und in dem aber zwei Drittel des Inhaltes eigentlich nur mehr Müll sind. Dass dann solche Dinge geschehen wie Totalabstürze nach Updates ist eigentlich logisch, wenngleich auch äußerst unerfreulich. An dieser Stelle könnte man ein solide Diskussion vom Zaun brechen, weshalb Monopole oder monopolähnliche Strukturen in den seltensten Fällen sinnvoll und ersprießlich sind.
Zorra antwortete am 15. Jun, 19:18:
Ich muss mal Y. fragen, wie er das mit den Updates macht. Ich kriege nämlich nie solche Meldungen. Ich glaube man kann diese Meldungen schon irgendwo tief im Betriebssystem abschalten, aber man muss natürlich wissen wo. Wie gesagt ich frage mal Y., mein Computer- und Fachmann für alle Fälle. ;-)
walküre antwortete am 15. Jun, 20:53:
Wie das Abschalten der Updates geht, weiß ich eh, das möchte ich aber gar nicht, und die "Mahnungen" könnte ich ja schlimmstenfalls ignorieren. Die Updates und Patches per se halte ich für sinnvoll, was ich aber NICHT möchte, sind Totalabstürze oder auch "nur" diffuse Fehlermeldungen nach Updates, auf deren Konsistenz ich logischerweise keinen Einfluss habe.Wie gesagt: Für meine Begriffe sind und waren die Win-Versionen, die ich kenne, allesamt zu überladen.
leser (Gast) antwortete am 15. Jun, 22:05:
Oh, da habe ich Sie wohl ein bißchen falsch verstanden und kann nicht wirklich helfen. Als bei mir einmal ein unpassendes Update kam, habe ich einen "Don't ask me again"-Knopf gedrückt, und dann war Ruhe, und dieses wurde nicht installiert und nicht mehr angeboten. Ich glaube, das war auf der Windowsupdate-Webseite, bin mir aber nicht 100% sicher. Für den Apfel gibt es so einen Knopf jedenfalls: http://support.apple.com/kb/HT2357. Durch ein Update verursachte Abstürze gab es bei mir bisher nie. Ich verwende benutzerdefinierte Updates, konnte aber bis auf o.g. Ausnahme alles durchwinken. In meinem Umfeld habe ich solche Probleme auch noch nicht mitbekommen.Bezüglich der Überladenheit und des Monopols 100% Zustimmung. Das notdürftige Stopfen von Sicherheitsproblemen, die schon durch grundlegende Entwurfsentscheidungen angelegt sind, ist sowieso nur zweite Wahl. Ein guter Entwurf schließt solche Probleme von vornherein aus, aber da bessert sich MS ja gerade ein wenig.
Eine weitere Alternative wäre eine der auf Stabilität ausgerichteten Linuxdistributionen (meine private Wahl seit vielen Jahren). Damit sind Sie die Updateprobleme und Abstürze los, handeln sich dafür aber andere ein - in Ihrem Fall vermutlich die Spiele.
Desideria meinte am 18. Jun, 17:19:
Ich hole gleich mein neues McBook ab, dann kann ich dir spätestens morgen sagen, was alles schief läuft ;)
walküre antwortete am 18. Jun, 21:18:
Ha, fein - bitte um Rückmeldungen sowohl positiver als auch negativer Art, zumal du alles andere als ein DAU bist !
dus meinte am 3. Jul, 23:17:
ich kann nur sagen, dass ich 2004 meinen ersten mac bekam. ein ibook. das läuft heute noch wie am ersten tag. mittlerweile vererbt an meine schwester. der akku ist 1a. er ist schnell. er ist einfach. du bekommst office für den mac für 80-90 euro. mit outlook. brauchst kein thunderbird. wers net mag...(ich zb). irfan view weiss ich nicht, obs für mac gibt. aber da lässt sich sicherlich was finden. abstürze und viren sind mir unbekannt. auch mit dem macbook, das ich mittlerweile habe.
wenn du fragen hast weisste ja wo du mich erreichen kannst.....
ps. ein macbook ist nicht viel teurer als ein vaio beispielsweise. die "alten" (schwarz und weiss) gibt es jetzt zu sehr guten preisen, weil das silberne kam. und du kannst dir ja auch zusätzlich windows draufspielen, wenn du programme hast, auf die du nicht verzichten möchtest / kannst.
walküre antwortete am 4. Jul, 11:14:
Super, danke für die Erläuterungen ! Wie gesagt, ab Herbst werde ich zweigleisig fahren und im Direktvergleich herausfinden, was mir mehr zusagt.Ich hab auf meinem neuen Vaio Vista, dieses upgedated, ein paar weitere Downloads gemacht - und die einzige Fehlermeldung, die ich bekommen habe, war eine, die daher gekommen ist, dass sich Windows Defender beleidigt gefühlt hat, weil ich McAfee vorgezogen habe. :-)
Nach drei Tagen kann man natürlich nur eine vorläufige Bilanz ziehen, aber die sieht absolut positiv aus. Wobei ich den Gedanken nicht loswerde, dass möglicherweise XP in der Homeversion (das Betriebssystem des defekten Laptops) nicht das Gelbe vom Ei war (die Regulärversion habe ich auf meinem Firmenrechner gehabt, sie ist die ganzen Jahre völlig problemlos gelaufen), Vista jedoch nach Anfangsschwierigkeiten beim Release vielleicht wirklich die bessere Wahl ist.