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zwischen Pubertät und Altersstarrsinn

 
Nachdem bei la-mamma eine Serie (Hoffentlich wirds eine solche !) von literarischen Rätseln, welche sich um jeweils den Beginn eines zu erratenden Romanes drehen, ihren Anfang genommen hat, übernehme ich den Staffelstab und habe somit die Ehre und das Vergnügen, das p.t. Publikum herauszufordern. Drei meiner Favoriten sind allerdings sofort ausgeschieden, weil ich offensichtlich eine Tendenz zu Büchern habe, deren Schauplätze oder Protagonisten schon in den ersten zwei bis drei Sätzen erwähnt werden.

Ich habe mich dann aber doch noch mit mir selber im Guten auf ein Buch geeinigt, welches so beginnt:

Ich bin vor kurzem vierzig geworden, und seit gut fünfzehn Jahren bemühe ich mich, von Mina in der Vergangenheit zu sprechen, aber es fällt mir immer noch schwer. Vielleicht weil Menschen, die wir lieben, auch nach ihrem Tod in uns weiterleben, einzig durch den Projektor unserer Erinnerung davor bewahrt, ins Nichts zu verschwinden.

Wer als Erste/r Titel und Autor parat hat, richtet das nächste Rätsel aus !
steppenhund meinte am 24. Jun, 23:43:
Ich passe ...
Aber auf der Suche bin ich auf interessante Stellen gestoßen, z.B. auf den Maler Karl-Wilhelm Diefenbach, der sich auch tatsächlich an Marie Vogler (genannt Mina) erinnert.
Aber ich kann nicht wirklich ein Buch von ihm finden, nur Publikationen über Lebensstil und Begegnungen. 
walküre antwortete am 25. Jun, 13:15:
Diefenbach würde natürlich gut zu meinen künstlerischen Vorlieben passen und ist auch eine sehr interessante Persönlichkeit, diesfalls geht es aber nicht um ihn ... 
la-mamma meinte am 25. Jun, 19:24:
gar nicht einfach;-)
keine ahnung warum, aber mein erster gedanke war, ob das original vielleicht italienisch war? 
walküre antwortete am 25. Jun, 19:53:
Nein, aber es handelt sich ebenfalls um eine romanische Sprache. 
testsiegerin meinte am 25. Jun, 19:25:
Eine Mina ist mir nur aus Dracula bekannt. 
la-mamma antwortete am 25. Jun, 19:30:
weiterleben tät sie sozusagen eh;-) 
walküre antwortete am 25. Jun, 19:51:
Grad bei dir, Barbara, hätt ich mir vorstellen können, dass du das Buch kennst, und zwar, weil dir "Die Eleganz des Igels" so gut gefällt und die beiden Bücher durchaus Parallelen aufweisen. 
steppenhund meinte am 25. Jun, 21:56:
entschuldige öwk
Ich erlaube mir das Rätsel hierher zu transferieren, weil es vielleicht hier noch mehr Personen finden. Bei Ihnen liegt es doch schon stark als Kommentar in der Vergangenheit.

Aber ich kann mich mit einem Gegenrätsel revanchieren, da wir unter uns sind.

In welchem Buch läßt der Schriftsteller einen anderen Schriftsteller besonders viel über das Werk eines weiteren Schriftstellers nachdenken, das genauso heißt, wie ein zeitgenössischer Schriftsteller.
Es ist nicht unlösbar, besonders für Walküre nicht.
-
Als Zusatztipp kann ich noch vermelden, dass in einem Werk des Schriftstellers, der so heißt wie das Werk des anderen, ein Tier vorkommt, welches mit den selben zwei Buchstaben beginnt, wie einer der Titel, die mir zur Erläuterung von Preußler vorgeschlagen wurden.
bearbeiten - löschen
walküre - 24. Jun, 23:32
Hätt mich aber auch sehr gewundert, wenn es in eurem Haushalt keine Preußler-Bücher gegeben hätte ! Aber ich glaub, dass dir in ein paar Jahren, dann beim Vorlesen, die Bücher auch sehr zusagen werden - und deinen Enkelkindern auch.

Dein Rätsel gefällt mir ausnehmend gut, wenngleich ich es heute nicht mehr lösen werden, weil ich morgen früh einen Behördentermin hab.
walküre - 25. Jun, 19:59
Geschätzter Steppenhund, das Rätsel gefällt mir noch immer, aber ich komme auf keinen grünen Zweig, weil ich irgendwie immer wieder mit diesem Sujet bei Komponisten lande. Manns "Doktor Faustus" kommt mir in den Sinn, auch Werfels Roman über Verdi, Wagner kreist ohnehin - metaphorisch gesehen - über der Thematik und mir, aber eine Antwort, die meinen Ansprüchen genügen würde, finde ich nicht.

Ich könnte den Zusatztipp geben, dass ich ziemlich genau zu wissen glaube, dass Sie eines der betroffenen Werke schon gelesen haben.
Die ersten beiden Schriftsteller, die im Rätsel erwähnt werden, haben den gleichen Anfangsbuchstaben. 
walküre antwortete am 25. Jun, 22:00:
Gute Idee, danke !

Ergänzung:

Bei den erwähnten Preußler-Büchern handelt es sich um

Die kleine Hexe
Der kleine Wassermann
Krabat 
steppenhund antwortete am 25. Jun, 22:08:
Das ist ja eigentlich schon ein Rätsel für sich, wie man aus den zwei Anfangsbuchstaben eines der Titel dieser Bücher ein Tier herausfinden soll.
Aber dann wird natürlich das Haupträtsel umso leichter:) 
walküre antwortete am 25. Jun, 22:27:
:-)
Na, dann versuch ichs mal !

Dingo, Dinosaurier, Distelfink

Delfin, Deltarochen

Krähe, Krokodil, Kreuzschnabel

[Ui, is des peinlich !!!] 
oelwaechselkurs antwortete am 26. Jun, 11:28:
an steppenhund,
kein problem! 
dus meinte am 25. Jun, 22:21:
tja, da muss ich passen. ich lese nur rat- und sachbücher ;) 
walküre antwortete am 25. Jun, 22:29:
Bei mir hält sich das ungefähr die Waage, aber ich mag auch opulente Bildbände sehr gerne, der derzeit auch wieder extrem bei mir überhandnehmen.

[Eine Bücherwand, eine Bücherwand, ein Königreich für eine neue Bücherwand !!! ;-) ] 
steppenhund antwortete am 25. Jun, 22:34:
Also jemand, der mich darauf aufmerksam machen muss, dass ich Preußler eigentlich doch kenne, müsste auch das Tier erraten.
Tipp: man könnte es als Fabeltier klassifizieren. Es ist also nicht unter den genannten...
Nachtrag: bei den genannten Tieren ist aber eines dabei, was sogar die ersten drei Buchstaben gemeinsam hat:) 
walküre antwortete am 25. Jun, 22:35:
Oha ! Ein Fabeltier ist natürlich was anderes ...

Magst du deinen Kommentar bitte beim oberen Thread anhängen ? Sonst gibts nämlich Chaos, glaub ich. 
steppenhund antwortete am 25. Jun, 22:38:
Zusatztipp:
So wie der zweite Schriftsteller ist auch der dritte eine fiktive Person, die mit dem Namen A anfängt. (An diesen Schriftsteller konnte ich mich namentlich gar nicht erinnern, da habe ich jetzt erst wieder nachsehen müssen.) Aber im Prinzip sind alle Angaben, die ich gemacht habe richtig! 
walküre antwortete am 26. Jun, 00:02:
:-)
Na, ich war ordentlich auf dem Holzweg mit meinen Gedanken an ein philosophisches Traktat ...

Also hier die Lösung:

Der reale Schriftsteller heißt Lawrence Durrell, er läßt seinen Protagonisten Darley, den Ich-Erzähler des erstens Bandes der Alexandria-Reihe, über ein Werk Jacob Arnautis, des ersten Ehemannes seiner Geliebten Justine, nachdenken. Arnautis Buch, um das es hier geht, trägt den Titel "Moeurs", womit auch schon der Name des zeitgenössischen Autors klar ist. Es handelt sich (auch wenn der Name nur von der Aussprache her identisch ist) um Walter Moers, den Erfinder vom Krätzchen Echo. 
steppenhund antwortete am 26. Jun, 06:53:
Na! Geht doch...
Ist doch eigentlich gar nicht so schwer gewesen.
Aber die holistic Interconnectedness of all things ist doch ein Hammer, oder?
Und von wem ist die wieder? 
walküre antwortete am 26. Jun, 11:26:
Von Douglas Adams, wem sonst. 
steppenhund antwortete am 26. Jun, 11:37:
Na, ich hab noch schwereres auf Lager. Doch da muss ich ins Buch schauen. Wenn das Zitat auf google auffindbar ist, ist es ja sonst zu leicht für dich:)
Könnte Mina eine wesentlich jüngere Frau sein - im Vergleich mit dem 40-jährigen? 
walküre antwortete am 26. Jun, 11:44:
Jein - das kann man so nicht sagen ...
(Ich bin jetzt ein bissl in der Zwickmühle und glaube zu wissen, woran du denkst. Wenn ich recht mit meiner Mutmaßung habe, gebe ich dir den Tipp, dass es sich genau umgekehrt verhält.)

PS: Für Douglas Adams brauch ich nicht zu googeln, der hält sich bei uns im Bücherregal auf. ;-) 
katiza antwortete am 26. Jun, 14:48:
Schande, schande , schande - ich muss mir das Alexandria Quartett wieder vornehmen und überhuapt WIEDER MEHR LITERATUR LESEN. Danke für die Impulse! 
steppenhund antwortete am 26. Jun, 15:12:
Das Problem ist, wenn ich heute in einen Buchladen gehe und die Neuerscheinungen ansehe, blättere ich ein bisschen und lege die Bücher wieder beiseite.
Ich brauche mittlerweile wirklich eine Empfehlung, dass etwas lesenswert ist.
Bestseller und andere Auszeichnungen reizen mich nicht.
Das auf meiner Seite erwähnte Buch "Supergute Tage" ist wirklich lesenswert:)
(Meine Kinder wissen, was mir gefällt:) 
oelwaechselkurs meinte am 26. Jun, 11:30:
liebe walküre,
noch ein paar tipps bitte.

mina, da kenne ich nur die von und zu.

die selbstmordschwestern sind es nicht. romanisch, italienisch?

lg öwk 
walküre antwortete am 26. Jun, 11:33:
Die Mina von und zu ist aber eine Minna ...

Wie oben schon bemerkt, handelt es sich nicht um Italienisch, aber um eine andere romanische Sprache. 
schmollfisch meinte am 27. Jun, 00:54:
Könnte es französisch sein? Von einer Autorin namens Détambel?
Gruß vom schmollfisch Anna 
la-mamma antwortete am 27. Jun, 10:45:
das schaut richtig aus;-)
- wenn du das glasdach meinst. das hab ich gerade auch aus dem hinweis an die frau lehner geschlossen. und wenn´s nicht stimmt, weiß ich trotzdem, was ich demnächst lesen werde ... 
schmollfisch antwortete am 27. Jun, 11:30:
Jo, genau das meine ich. Das Glasdach von Régine Detambel.
Hab's allerdings nicht gelesen, bloß erguglt.
Schönen Gruß vom schmollfisch! 
walküre antwortete am 27. Jun, 12:50:
Nein, um dieses Buch handelt es sich nicht, aber die Sprache ist schon einmal richtig. 
AelteresSemester antwortete am 28. Jun, 00:19:
proust oder später?
walküre antwortete am 28. Jun, 14:51:
Wer ist Später ? ;-)

Es handelt sich um zeitgenössische Literatur. 
la-mamma antwortete am 28. Jun, 15:06:
a) die übersetzung vom a. hat mir auch nicht weitergeholfen
b) houllebeq ist es nicht 
walküre antwortete am 28. Jun, 15:22:
a) Es liegt nicht an der Übersetzung deines Sohnes, denn auch ich habe keinen Originaltext gefunden ;-)
b) Nein, er ist nicht der Autor des gesuchten Buches


Noch ein Tipp: Es gab vor einigen Jahren eine Verfilmung, die zwar recht gute Kritiken bekommen, aber hierzulande keinen sehr hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat. 
la-mamma antwortete am 28. Jun, 15:25:
mach ich halt mit dem ausschlussverfahren weiter -
philippe djian ist es auch nicht;-)

was mich auf die nächste frage- die sich aus dem text sozusagen auch falsch schließen ließe, bringt: ist der gesuchte autor männlich? 
walküre antwortete am 28. Jun, 15:31:
Nein, auch Djian nicht, und ja, der Autor ist männlichen Geschlechts. 
la-mamma meinte am 28. Jun, 16:51:
ja dann hätt ich den herrn nobelpreisträger zu bieten, den "keiner" so recht kennt? 
walküre antwortete am 28. Jun, 17:05:
Jean-Marie Gustave Le Clézio ?

Nein, auch der ist es nicht.

Noch ein Tipp:
Es handelt sich bei "meinem" Buch nicht um das, was gemeinhin als "gehobene Literatur" verstanden wird, sondern um einen Roman, der - wie auch "Die Eleganz des Igels" - eine wunderbare Liebesgeschichte erzählt und ebenfalls unorthodox endet. 
AelteresSemester antwortete am 28. Jun, 18:19:
keine gehobenere literatur,
aha. sehr interessant, das ist natürlich viel, viel schwieriger, obwohl es verfilmt wurde. smile.

ist es:

amelie, weiß aber nicht wer das buch schrieb
Alexandre Jardin
pascal bruckner??

angot 
AelteresSemester antwortete am 28. Jun, 18:28:
zwei fielen mir noch ein
beigbeder, falls er außer 39,90 noch etwas schrieb
blanc?

Mina Tannenbaum? 
walküre antwortete am 28. Jun, 20:49:
Um "Die fabelhafte Welt der Amélie" handelt es sich nicht, zumal der Film auch bei uns relativ bekannt war und oft rezensiert wurde; der gesuchte Autor ist weder Alexandre Jardin noch Pascal Bruckner noch Frédéric Beigbeder.
Mit dem Namen "Blanc" verbinde ich keinen zeitgenössischen französischen Autor (Wikipedia übrigens auch nicht), "Mina Tannenbaum" scheint wiederum nur als Filmtitel zu existieren. 
AelteresSemester antwortete am 28. Jun, 21:37:
henri-frederic blanc schrieb
der mann im lift, teufelei, randale und im reich des schlafs. ich kann mir nicht vorstellen, dass das internet ihn nicht findet, zudem er als der franz. kafka gehandelt wurde. 
walküre antwortete am 28. Jun, 21:58:
Internet schon, Wikipedia nicht, auch nicht die französische Version; aber obwohl der Autor interessant klingt, ist er dennoch nicht der gesuchte Schriftsteller. 
walküre antwortete am 28. Jun, 22:58:
Noch ein Tipp:
Im Titel des Buches kommt ein Bauwerk vor. 
walküre antwortete am 29. Jun, 14:10:
Erweiterter Tipp:
Eine sehr bekannte Ballade von Theodor Fontane handelt von einem Bauwerk dieser Art. 
punctum antwortete am 29. Jun, 23:35:
Dann ist das Bauwerk wahrscheinlich eine Brücke? 
schmollfisch antwortete am 30. Jun, 00:57:
Alain Leblanc, Die Brücke von Ambreville.
Hab's nicht gelesen, bloß geguglt. 
walküre antwortete am 30. Jun, 10:23:
Richtig. Lesen lohnt aber, wie ich schon vor geraumer Zeit festgestellt habe:

http://walkuere.twoday.net/stories/745969/

Und jetzt warte ich gespannt auf das nächste Rätsel ! 
schmollfisch antwortete am 30. Jun, 22:39:
Hm, schwierig,
ich tendiere nämlich auch zu Büchern mit allzu verräterischen ersten Sätzen ...
Aber ich versuch es einfach.
Wir lesen uns ... 
walküre antwortete am 1. Jul, 16:12:
Weiter gehts bei Frau Schmollfisch !

http://schmollfisch.twoday.net/stories/5795683/ 
 

twoday.net AGB

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