Vorgestern am Abend habe ich per Laptop meine Voranmeldung fürs Studium abgegeben, gestern dann diesen Eintrag geschrieben - und heute hat sich mein Rechner ohne große Vorankündigung in die ewigen Jagdgründe begeben. Vielleicht hat er sich auch über meine Anfrage hier zu Tode gegrämt, aber mit Mimosen in Computerform habe ich ohnehin wenig Mitgefühl, sodass sein Selbstmord wohl eher sinnlos war. Jedenfalls war heute nach zwei kurzen Kommentaren hier plötzlich statt eines bunten Bildschirmes nur mehr leicht phophoreszierendes und weitgehend unattraktives Dunkelgrau zu sehen, was mich nicht unbedingt zu ausufernder Begeisterung veranlasste. Jene beiden Bildaussetzer der vergangenen Tage, die ich einem bestimmten Programm zugeordnet hatte, sah ich dann auch rasch in einem anderen Licht.
Die Tochter hatte nichts Besseres zu tun, als wichtigtuerisch ihren Senf dazuzugeben; die Tatsache, dass ein Fotoordner sich hartnäckig gegen das Kopiertwerden (mit einem regulären Monitor verbunden, gabs nämlich wieder einen Desktop) wehrte, hob meine Stimmung ebenfalls nicht, und erst recht nicht, dass es sich bei den Bildern "eh nur um Fotos von Gebäuden handelt, die man ja jederzeit nachmachen kann" (O-Ton Tochter, patzig). Der Hausfrieden hängt schief. Wenn ich herablassend behandelt werden will, sage ich vorher Bescheid (genau am St. Nimmerleinstag), und Neid kann ich überhaupt nicht abhaben. Der hat nämlich später dann seine hässliche Fratze gezeigt, als ich mit einem neuen Notebook heimgekommen bin. Es geht offensichtlich absolut nicht an, dass ich technisch besser ausstaffiert bin als sie.
Entschieden habe ich mich für einen Sony Vaio, und im Herbst werde ich mir wahrscheinlich zum Einstieg einen kleinen Apfel zulegen, den ich gut überallhin mitnehmen kann. Die Einrichtung des Systems ist denkbar einfach, Outlook war schnell installiert, die Mailaccounts waren ebenfalls rasch angelegt. Leider habe ich vor drei Jahren offensichtlich vergessen, bei einem der Mailkonten (Es handelt sich um ein wenig genutztes, glücklicherweise !) anzuhaken, dass keine Mails auf dem Server gespeichert bleiben sollten. 2.048 Mails zum Einstand sind auch nicht schlecht.
Und jetzt muss ich nur noch ein Programm finden, das mir ermöglicht, unsichtbar zu werden, wenn mir grad danach ist.
Die Tochter hatte nichts Besseres zu tun, als wichtigtuerisch ihren Senf dazuzugeben; die Tatsache, dass ein Fotoordner sich hartnäckig gegen das Kopiertwerden (mit einem regulären Monitor verbunden, gabs nämlich wieder einen Desktop) wehrte, hob meine Stimmung ebenfalls nicht, und erst recht nicht, dass es sich bei den Bildern "eh nur um Fotos von Gebäuden handelt, die man ja jederzeit nachmachen kann" (O-Ton Tochter, patzig). Der Hausfrieden hängt schief. Wenn ich herablassend behandelt werden will, sage ich vorher Bescheid (genau am St. Nimmerleinstag), und Neid kann ich überhaupt nicht abhaben. Der hat nämlich später dann seine hässliche Fratze gezeigt, als ich mit einem neuen Notebook heimgekommen bin. Es geht offensichtlich absolut nicht an, dass ich technisch besser ausstaffiert bin als sie.
Entschieden habe ich mich für einen Sony Vaio, und im Herbst werde ich mir wahrscheinlich zum Einstieg einen kleinen Apfel zulegen, den ich gut überallhin mitnehmen kann. Die Einrichtung des Systems ist denkbar einfach, Outlook war schnell installiert, die Mailaccounts waren ebenfalls rasch angelegt. Leider habe ich vor drei Jahren offensichtlich vergessen, bei einem der Mailkonten (Es handelt sich um ein wenig genutztes, glücklicherweise !) anzuhaken, dass keine Mails auf dem Server gespeichert bleiben sollten. 2.048 Mails zum Einstand sind auch nicht schlecht.
Und jetzt muss ich nur noch ein Programm finden, das mir ermöglicht, unsichtbar zu werden, wenn mir grad danach ist.
walküre - am Donnerstag, 2. Juli 2009, 21:42 - Rubrik: Befindlichkeiten
Germanistikstudentin (Gast) meinte am 18. Jul, 16:05:
Ihre Tochter tut mir Leid!
Sie wird von einer Mutter erzogen, die präpotent, selbstgerecht und eine Loserin ist. Eine Hausfrau, die nichts besseres zu tun hat, als ihre Tochter zu quälen.
walküre antwortete am 19. Jul, 18:34:
Also, wie Sie es geschafft haben, den Inhalt meines Weblogs in zwei kurzen Sätzen zusammenzufassen, nötigt mir den allergrößten Respekt ab. Diese messerscharfe Analyse zeigt außerdem, dass es sich bei der Verfasserin derselben eindeutig um eine Person handelt, die voller Wärme, Empathie und Lebenserfahrung steckt. Wunderbar.