Ich gehöre ja nun zu jenen Menschen, die die Ansicht vertreten, alles beginnt bei den kleinen, unscheinbaren Dingen, und damit meine ich nicht nur Atome und Moleküle, die unbestreitbar die kleinsten uns bekannten Teile unseres Universums darstellen. Ob auch der Alltag in einer Partnerschaft erfreulich verläuft, hängt vor allem von den täglichen kleinen Worten und Gesten ab, im beruflichen Miteinander verhält es sich nicht anders. Für mich trifft dieser Grundsatz auch auf größere soziale Strukturen zu, deren Probleme nicht durch hierarchisch oktroyierte Vorgaben gelöst werden können, sondern in denen dauerhafte und konstruktive Änderungen nur durch den einzelnen verantwortungsbwussten Menschen, seine Gedanken und Taten, herbeigeführt werden.
Insofern sehe ich hierzulande für die nachhaltige Bewältigung bereits existierender sowie künftiger Umweltprobleme schwarz. Weshalb ich zu dieser Annahme komme ? Weil das Gros der Österreicher offensichtlich nicht in der Lage ist, das Prinzip der Mülltrennung zu verstehen, und ich spreche hier nicht von öffentlichen Abfallkörben, sondern von Hauscontainern hier und anderswo. Dass große Kartonagen aus Rücksicht auf andere Hausbewohner nicht als Ganzes in den Altpapierbehälter gestopft werden sollten, spricht sich anscheinend kaum herum, ebensowenig, dass Kunststoffe beim Biomüll nichts zu suchen haben und Zeitschriften und Glas nicht beim Restmüll, zumal sich an allen Ecken und Enden Sammelstellen befinden.
Solange die meisten Menschen zu dumm sind, solche per se eher wenig komplexen Zusammenhänge zu erkennen, brauchen wir nicht zu hoffen, globale Krisen diffizilerer Natur bewältigen zu können und aus ihnen zu lernen ...
*Die Worried Men Skiffle Group hatte recht.
Insofern sehe ich hierzulande für die nachhaltige Bewältigung bereits existierender sowie künftiger Umweltprobleme schwarz. Weshalb ich zu dieser Annahme komme ? Weil das Gros der Österreicher offensichtlich nicht in der Lage ist, das Prinzip der Mülltrennung zu verstehen, und ich spreche hier nicht von öffentlichen Abfallkörben, sondern von Hauscontainern hier und anderswo. Dass große Kartonagen aus Rücksicht auf andere Hausbewohner nicht als Ganzes in den Altpapierbehälter gestopft werden sollten, spricht sich anscheinend kaum herum, ebensowenig, dass Kunststoffe beim Biomüll nichts zu suchen haben und Zeitschriften und Glas nicht beim Restmüll, zumal sich an allen Ecken und Enden Sammelstellen befinden.
Solange die meisten Menschen zu dumm sind, solche per se eher wenig komplexen Zusammenhänge zu erkennen, brauchen wir nicht zu hoffen, globale Krisen diffizilerer Natur bewältigen zu können und aus ihnen zu lernen ...
*Die Worried Men Skiffle Group hatte recht.
walküre - am Montag, 27. Juli 2009, 14:09 - Rubrik: Gesellschaft
david ramirer meinte am 27. Jul, 16:15:
ich stimme zu.aber solange nicht garantiert werden kann, dass der getrennte müll dann auch wirklich getrennt wiederverwertet wird, nützt auch die bravste trennung nichts (ein gutteil z.b. des plastikmülls wird zum normalmüll verfrachtet, weil es für die gesamtmenge bisweilen nicht genug abnehmer gibt).
walküre antwortete am 27. Jul, 16:41:
Bei Kartonagen, Papier, Altglas und Biomüll ist die Sachlage aber eindeutig, und darum geht es mir hier.
. (Gast) antwortete am 28. Jul, 10:43:
glas wird ebenfalls verbrannt. eindeutig.
david ramirer antwortete am 28. Jul, 10:44:
ich sag ja: ich stimme zu.der mensch ist eine sau
.
(punkt)
tinius meinte am 28. Jul, 11:31:
Du kannst Dich in D. nicht einmal darauf verlassen, daß Papier recyclet wird. Es gibt nämlich ein massives Überangebot. Mülltrennung ist vom Gedanken gut, in der Praxis unnötig und Beschiß. Und wenn ich an die Kleidersammelcontainer denke, deren Inhalt in der Dritten / Vierten Welt verkauft wird und einheimische Märkte kaputt macht, kommt mir die Galle hoch.