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Ich wette, da geht noch was.

 
Nach einem Untersuchungshalbmarathon, den mein Mann aus eigenem Willen begonnen und aus eigener Kraft durchgestanden hat (Mein ganz großes Kompliment dafür auch an dieser Stelle ! Die meisten Männer drücken sich vor solchen Dingen so lange, bis nur mehr Schadensbegrenzung möglich ist.) ergibt die ganze Symptomatik ein klares Bild. Sehr interessant ist dabei, dass dieses Bild genau jenen Weg zeigt, den wir ohnehin bereits eingeschlagen haben: Entschleunigung & Entrümpelung des Lebens und viel mehr schöne, positive Zeiten. Erneut festgestellt, dass ich mit Klarheit sehr viel leichter umgehen kann als mit dem Herumwaten im trüben Sumpf der Ungewissheit.

Unsere Tochter ist, was ihre Gesundheit angeht, ebenfalls auf einem guten Weg, das spüre ich ganz genau, auch wenn noch zwei Befunde ausstehen.

Und ich habe heute nacht geträumt, Baldur (Was zum Kuckuck ??? Ich hab erst einmal überhaupt nachlesen müssen, welche Bedeutung er in der nordischen Mythologie hat !) zu sein. Gemerkt hab ich das daran, dass ich von ein paar Menschen als dieser erkannt wurde, kurz danach bin ich von der Klippe, auf der ich stand, as eigener Kraft hoch hinauf in die Wolken geflogen. Wirklich geflogen, und es hat sich absolut fantastisch angespürt. Danach war dieser äußerst kraftvolle Traum vorbei.

Baldur. Warum auch immer.
steppenhund meinte am 23. Feb, 13:43:
Badur, der Schutzgeist des heiligen Baldrians. Geeignet, um Ruhe zu erzeugen und Erholungsphasen einzuleiten;) 
walküre antwortete am 23. Feb, 17:45:
Baldrian scheint tatsächlich nach Baldur benannt worden zu sein. Sowas aber auch ... Lieber Steppenhund, du könntest also durchaus recht haben mit deiner Deutung. :-) 
dus meinte am 23. Feb, 17:32:
hallo liebe walküre,
wie würdest du "entschleunigung" für euch definieren?
mit großem interesse grüsst
dusi 
walküre antwortete am 23. Feb, 17:54:
"Entschleunigung" (das Wort gefällt mir im Grunde genommen nicht sonderlich, trifft den Kern der Sache aber trotzdem gut) bedeutet für uns vor allem:

- nicht mehr permanent telefonisch erreichbar sein (bei meinem Mann und mir ein ganz großes Thema)
- öfter innehalten und den Augenblick genießen
- im Privatbereich auch mal Arbeit liegenlassen (erfahrungsgemäß läuft sie nämlich eh nicht weg)
- viel mehr als bisher in uns selber hineinhorchen, um herauszufinden, was wir wirklich wollen
- generell mehr Gelassenheit

In Summe also: Mehr Italianità. :-) 
Elena (Gast) antwortete am 23. Feb, 19:59:
Sehr gut!


GLG E. 
dus antwortete am 23. Feb, 20:36:
kool, ich mach mit.
punkt 1 habe ich vor ca 6 jahren schon abgehakt.
ich bin sozusagen unerreichbar telefonisch. und ich liebe das so.

aber sonst kann ich noch überall mitspielen. 
walküre antwortete am 24. Feb, 16:13:
Kool, dass du mitmachst.
Die Chose mit dem Telefon hat bei uns angefangen, als wir in OÖ gewohnt haben und mein Schwiegervater binnen weniger Monate sehr schwach und bettlägerig geworden ist. Natürlich war mein Mann für seine Eltern erreichbar, und nach dem Tod meines Schwiegervaters war für mich normal, für meine Eltern und auch meine Schwiegermutter zumindest per Telefon da zu sein.

Leider betrachten es manche Menschen (und damit meine ich keineswegs nur Familienmitglieder) als selbstverständlich und naturgegeben, dass Handybesitzer privat Tag und Nacht erreichbar sein müssen, und diesem Irrglauben gilt es entgegenzuwirken. 
 

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