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zwischen Pubertät und Altersstarrsinn

 

Einkaufen & Handwerk

Weil wir grad bei den möglicherweise nicht unbedingt lebenswichtigen Themen sind, möchte ich wieder einmal eine Frage ins Publikum werfen. Es verhält sich nämlich so, dass mir scheint, es besteht hier in Wien - im Gegensatz zu ländlichen Gebieten - ein Mangel an "normalen" Schmuckgeschäften. Es gibt die Luxusjuweliere, es gibt Uhrengeschäfte, es gibt das Dorotheum, es gibt auch ein paar Boutiquen für Modeschmuck, aber dazwischen findet sich nichts. Ich glaub auch nicht, dass ich diesbezüglich blind bin, denn in Hietzing besteht tatsächlich kein Schmuckgeschäft mehr, in dem man beispielsweise einem Menschen, der sein Handwerk gelernt hat und was davon versteht, Schmuck zum Umarbeiten (Nein, keine Hehlerware, sondern Erbstücke !!!) überlassen kann oder auch einmal ein Geschenk ersteht. Von jenen Schmuckgeschäften, in welchen meine Schwiegereltern eingekauft haben, gibt es kein einziges mehr ...

Kann mir jemand einen solchen "klassischen" Juwelier empfehlen ? Der Bezirk ist mir grundsätzlich egal, solange in der Umgebung eine U-Bahn verkehrt !

Aus gegebenem Anlass (strömender Regen) habe ich festgestellt, dass frau auch in der Stadt Gummistiefel brauchen kann. Frau hat aber selbige bisher am früheren Wohnsitz immer im örtlichen Lagerhaus erstanden, und im städtischen Bereich ist es um die Lagerhausfilialen mangels Vorhandenseins schlecht bestellt. Im Baumarkt gibt es zwar Gummistiefel, aber in schwarz und genau entweder knöchellang oder kniehoch und eng, was beides für mich nicht in Frage kommt.

Was ich nun suche: Gelbe Gummistiefel, passend zum Friesennnerz, idealerweise mit weichem Abschluss, in den eine Kordel integriert ist, wodurch ich die Weite an jenem neuralgischen Punkt, an welchem Wasser bei starkem Regen hineinläuft, der jeweils darunter befindlichen Hose anpassen kann. In Größe 43 oder sogar 44, weil ich in Gummistiefeln am liebsten dicke Socken trage. Vorziehen würde ich wegen des Anprobierens ein Geschäft in Wien, grundsätzlich freue ich mich aber auch über Tipps für Versandfirmen oder ländliche Adressen im Westen/Südwesten Wiens !

Meine ersten Begegnungen mit Computern haben auf Rechnern stattgefunden, die unter Windows (damals noch 95) liefen. Auf der einen Seite habe ich dieses Betriebssystem als durchaus angenehm empfunden, solange keine Fehler auftraten, auf der anderen Seite muss ich bis heute gewaltsam den Impuls unterdrücken, den jeweiligen Computer hochkant aus dem Fenster zu werfen, sobald Fehlermeldungen auftauchen. Und am meisten bringt mich in Rage, dass es immer wieder mal vorkommt, dass zum ungünstigsten Zeitpunkt (schon gut, es gibt eh keinen passenden Zeitpunkt dafür) ein automatisches Update für massive Fehlermeldungen sorgt. So geschehen einmal mehr gestern. Nun kann man ja durchaus die automatischen Updates deaktivieren, aber muss dann damit leben, dass einem Windows ständig mit erhobenem Zeigefinger vor der Nase herumfuchtelt und reklamiert, dass bestimmte Updates verfügbar sind bzw. ein bestimmtes nicht installiert ist (auch wenn man dieses bewusst nicht heruntergeladen hat, weil es zu einem Programm gehört, welches sich überhaupt nicht auf dem Rechner befindet). Mein Explorer hat sich irgendwann bei einem Update auf Nimmerwiedersehen verabschiedet, wodurch ich mich reichlich verarscht gefühlt habe, denn die Kapazitäten meines Laptops sind noch lange nicht ausgereizt und auch das System ist noch keineswegs veraltet. Windows und Treiber sind ohnehin ein ewiges Kapitel, mit dem ich mich schon beschäftige, seit ich zum ersten Mal einen Rechner neu formatiert habe und Softwarekonflikte, an denen Drucker beteiligt sind, gehören fast schon zu Alltag. Irgendwie mag ich mittlerweile nimmer so recht, wenn ich ehrlich bin, und deshalb meine Frage:

Wie ergeht es Apple-Besitzern in solchen Dingen ? Was kann ich von einem Apple erwarten ? Wo liegen bei einem Apple die Schwächen ? Gibt es eine Empfehlung (aus eigener Erfahrung) für einen speziellen Apple-Store in Wien ?

Was ich persönlich an Fähigkeiten von meinem Rechner verlange:
  • Jede Menge Textverarbeitung und ein wenig Tabellenkalkulation (Lassen sich Word- und Excel-Dateien transferieren oder sind sie futsch ?)
  • Internetsurfen
  • Mein derzeitiges Bildbearbeitungsprorgramm ist IrfanView, ich bin sehr zufrieden damit und möchte es gerne beibehalten; wenn dies nicht möglich ist, was geschieht dann mit meinen vielen gespeicherten Bildern ?
  • Spiele sind für mich kein großes Thema, aber irgendeine Siedler-Version findet sich bei mir auf jedem Rechner, und Bejeweled Deluxe brauch ich manchmal zum Ausspannen und/oder Nachdenken
  • In meiner Mailablage befindet sich einiges an Post, die ich gegebenenfalls mit ins neue System nehmen möchte - ist das möglich ?
Das wären eigentlich die Punkte, die mir so auf die Schnelle in den Sinn gekommen sind, und wieder einmal freue ich mich über jede konstruktive Rückmeldung !

Seit meinen ersten Kontakten mit pflegender Kosmetik während meiner Teenagerzeit gelten meine Sympathien vorwiegend jenen Produkten, die ohne Tierversuche auskommen und auf pflanzlicher Basis hergestellt werden. Am Anfang war Yves Rocher, weil diese Firma auch alle Produkte im Versand angeboten hat (und noch immer anbietet) - gerade recht für mein Leben in der Pampa und später in zum Teil recht abgelegenen Saisonorten. Mit einem sich allmählich verbessernden Budget und Exkursisionen in größere Städte kam dann The Body Shop ins Spiel, ein wenig später auch L'Occitane.

Und dann gibt es da eine Filiale eines britischen Kosmetikherstellers in der Rotenturmstraße, an der ich monatelang vorbeiflaniert bin, ohne sie zu betreten. Erst die Anmerkung einer deutschen Freundin, sie bevorzuge die dort angebotenen Produkte, gab mir den erforderlichen Anstoß, hineinzugehen und nach ein paar Produkten zu fragen, die ich in der aktuellen Broschüre gesehen hatte. Und sie dann auch zu kaufen, um daheim im Bad festzustellen, dass deren Handhabung zum Teil zwar ungewohnt (jedoch keinesfalls kompliziert) ist, aber die Produkte (zumindest jene, die ich gekauft hatte) zum Besten gehören, was ich je diesbezüglich in Verwendung hatte. Lush heißt die Firma, deren Sortiment mich begeistert, nicht zuletzt, weil sogar vegane Kosmetika angeboten werden.

Vor zwei Wochen musste ich erfahren, dass die bislang von mir verwendete Augenpflege eines anderen Herstellers wegen eines Relaunchs der Produktlinie bis zum Herbst nicht verfügbar sein würde (ungeschicktes Management, aber ändern kann ich es auch nicht). Der Fluch der Walküre, was sonst. In Ermangelung entsprechender Vorahnungen erfuhr ich davon erst, als ich nachkaufen wollte, was zur Neige ging und beschloss, in einer Parfumerie eine Augencrème, die als neu und besonders mild und für empfindliche Haut geeignet angepriesen wurde, zu erstehen. Die Herstellerfirma ist mir bekannt, auch mit den anderen Produkten, die ich zwischendurch immer wieder einmal gekauft hatte, war ich stets zufrieden gewesen, und so hatte ich keine Zweifel an der keineswegs preisgünstigen Neuerwerbung. Bis ich nach ein paar Tagen der Anwendung (mit gelegentlichem Spannungsgefühl nach dem Auftragen, dem ich aber keine große Bedeutung zugemessen habe) gestern nachmittag binnen weniger Stunden plötzlich aussah, als hätte ich mit Rocky Balboa im Ring gestanden. Die Haut um die Augen herum brannte, juckte und verquoll nach Bienenstichoptik (Nein, ich habe keinen neuen Mascara oder Lidschattenstift verwendet !); natürlich habe ich mich sofort abgeschminkt und mich mit einer milden Wundsalbe eingecremt, woraufhin - ebenfalls binnen weniger Stunden - die Symptome fast vollständig verschwanden. Sobald ich die Augencrème wieder auftrage, merke ich sofort, dass die Haut um die Augen herum zu brennen beginnt; zum Test habe ich die Crème am Hals aufgetragen - es passiert überhaupt nichts. Ins Gesicht kommt sie mir allerdings nicht mehr, weshalb ich mich jetzt auf den Weg in die nächste Lush-Filiale mache. Und Zeit für einen Kaffee in der Stadt ist, glaube ich, auch noch.

Die allerletzte Steuererklärung für mein Geschäft hat unverständlicherweise nicht selbsttätig ihren Weg zum Finanzamt gefunden, und so hab ich mich heute aufgemacht, um zu meinem zuständigen Wohnsitzfinanzamt in der Ullmannstraße zu pilgern. Per Post wollte ich die Unterlagen nicht schicken, weil ich mir nicht sicher war, ob es nicht besser wäre, noch aktuelle Meldeunterlagen beizulegen. Die Wegstrecke von der U-Bahn-Station Meidlinger Hauptstraße ist nicht der Rede wert; auf Wartezeiten im Amt selber hatte ich mich seelisch vorbereitet. Gleich im Erdgeschoß gibt es ein Infocenter, aber wider Erwarten auch die Möglichkeit, Anträge sofort zentral abzugeben. Diesen Schalter habe ich angesteuert, kurz den Sachverhalt erläutert, woraufhin der freundliche Beamter sagte, er würde sich den Meldezettel sicherheitshalber kopieren - und das war auch schon alles. Auf meine lobende Bemerkung hin, dass die Abläufe hier im Gegensatz zu manchen ländlichen Finanzämtern angenehm unkompliziert vor sich gingen, meinte er lächelnd: "Wien ist anders !" Recht hat er, und es ist gut so.

Da ich, sofern zeitlich möglich, mich grundsätzlich in jeder Gegend, in die ich komme, etwas genauer umsehe, bin ich zur anderen Seite der U-Bahn-Station gegangen, wo die Schönbrunner Straße verläuft. Die beste aller Schwiegermütter hatte mich gebeten, gelegentlich in einer beliebigen Apotheke etwas für sie zu besorgen, und da sich dort eine solche befindet, betrat ich diese kurz entschlossen. Die Schwenk-Apotheke gehört jedenfalls zu den bestsortierten Apotheken, die ich kenne, die unaufdringlich-moderne Einrichtung empfinde ich als sehr angenehm - und die kompetente Beratung sucht ihresgleichen. Wie auch immer: Es ist jedenfalls nicht beim Auftrag meiner Schwiegermutter geblieben. Originelles am Rande: Die gewünschten Medikamente werden per Rohrpost übermittelt, ein spezielles Kassensystem sorgt für kurze Wartezeiten.

apotheke-schwenk

Leider befindet sich im selben Gebäude nebenan die Zentrale des Bücherzentrums, weshalb ich nicht umhin konnte, kurzerhand zwei Kunstbände (Architektur und Impressionismus) an mich zu raffen ...

buecherzentrum-meidling

In ungefähr vier Wochen werde ich sie wieder in Händen halten, jene etwas vom Zahn der Zeit in Mitleidenschaft gezogenen antiquarischen Bücher, die ich heute zur Buchbinderei Machatschke zum Restaurieren gebracht habe, nachdem ich in einem Buch schon vor längerer Zeit von dieser Adresse gelesen hatte. Die Empfehlung ist begründet, denn das Geschäftslokal ist liebevollst und altmodisch angehaucht gestaltet, ohne überladen und antiquiert zu wirken und die Inhaberin zeichnet sich durch große Kompetenz aus, sodass eine Atmosphäre entsteht, die heutzutage in vielen Betrieben schon verloren gegangen ist. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Besuch dort.

PS: Nebenan befindet sich eine weitere wunderbare alte Geschäftsfassade, die zu einer Puppenklink gehört ...


Kontakt:

Buchbinderei Machatschke

Heumühlgasse 5
1040 Wien

Telefon und Fax 01/581 67 31

Dass mir der dritte Bezirk sehr sympathisch ist, muss ich meiner Stammleserschaft nicht mehr erzählen; über die bereits von mir entlang der Landstraßer Hauptstraße entdeckten Geschäfte hab ich ja schon geschrieben. Jetzt, im entspannteren Stadium (Zahnarztbesuche bis auf weiteres nur mehr zwecks Kontrolle) schaue ich auch in Seitengassen und bin dabei unlängst auf eine Buchhandlung gestoßen, die hohes Suchtpotential birgt.

Das Geschäft, welches ich meine, liegt in der Rochusgasse, direkt hinter dem Rochusmarkt und der dortigen U3-Station (Schlimm, weil man sich nicht vor sich selber darauf ausreden kann, dass man die allenfalls gekauften Bücher weit tragen muss !); es handelt sich dabei um keine reguläre Buchhandlung, sondern um ein modernes Antiquariat, welches Rest- und Mängelexemplare (solche gibt es auch bei aktuellen Büchern !) in Neuzustand anbietet. Zu finden gibt es vom Bildband über Klassiker in schöner Ausstattung bis zu Belletristik in Taschenbuchform, auch Kinderbücher, Reiseführer und Kochbücher sind in nicht kleiner Zahl vorhanden. Abgerundet wird das Sortiment durch eine gut sortierte Ecke mit Jazz-CDs und auch ein wenig geländegängiger klassischer Musik. Von den Preisen brauchen wir nicht zu sprechen, denn hier bekommt man um 20 Euro einen ganzen Stapel schöner Bücher. Ein Paradies für Leseratten wie mich ...

Ein einziges Problem hab ich dabei: Ich weiß nicht genau, wie dieses Juwel heißt, denn die Taschen, die ich heute bekommen habe, sind neutral und meine Telefonbuchrecherche hat weder unter dem Stichwort "Buchhandlung" noch unter "Antiquariat" ein Ergebnis gezeigt. Ich meine aber, "Buch & Kunst" über dem Eingang gelesen zu haben - Bestätigungen bzw. Korrekturen sind gerne willkommen !

Von seinen Familienbesuchen in Frankreich pflegte mein Vater selbstverständlich auch stets Duftwässer mitzubringen, deren Duft ich jederzeit wiedererkennen würde, so sehr haben sie meine Erinnerungen geprägt. Parfums gehören für mich seit meiner Teenagerzeit zum Alltag; ohne einen Hauch Parfum zu tragen, gehe ich kaum aus dem Haus.

Meine Vorliebe stößt aber mitunter schnell an ihre Grenzen - nämlich dann, wenn ich Lust auf einen neuen Duft habe. Erklärung kenne ich keine dafür, aber bei mir tritt ein Phänomen auf, das ich in dieser extremen Ausprägung noch selten bei jemandem erlebt habe: Auch Düfte mit hochwertigen Ingredienzen und keineswegs süßer Kopfnote verwandeln sich bei mir nach wenigen Minuten bis Stunden in eine süßliche Duftwolke, die sogar bei mir selber Übelkeit auslöst. Dass derzeit sehr viele ohnehin eher lieblich-süße Düfte in Mode sind, macht die Suche für mich nicht leichter, und so komme ich immer wieder auf die selben Duftklassiker zurück, was auf Dauer aber langweilig wird.

Unlängst habe ich in einer Zeitschrift einen Artikel gelesen, in dem ein Parfumgeschäft im 1. Bezirk vorgestellt wurde, und bei dieser Gelegenheit beschlossen, demnächst dort vorbeizuschauen. Ein Blick im Vorbeigehen machte Lust auf mehr. Gestern dann betrat ich dieses sehr ansprechende Geschäft, schilderte der Verkäuferin, welche Düfte mir bis jetzt gepasst haben und welches Problem immer wieder auftritt. Die sehr kompetente und sympathische Frau griff zielsicher zu zwei Düften aus der wahrhaft großen Auswahl, von denen sie jeweils ein wenig auf zwei Papierstreifen sprühte. Der eine war wunderbar, jedoch ein Spur zu klassisch für mich, zumal er mich an eines der französischen Parfums meiner Kindheit erinnerte; der andere war von Beginn an ein Volltreffer. Die Kopfnote großartig, die Herznote umwerfend im besten Sinne des Wortes - beim Tragen offenbarte sich mir ein Parfum, das zu mir passt, als wäre es für mich kreiert worden.

Das kleine, feine Geschäft im 1. Bezirk kann ich nur wärmstens allen jenen Parfumliebhaber/inne/n empfehlen, die außergewöhnliche Düfte abseits des Mainstream suchen; zu finden ist es bei der Peterskirche und sein Name ist "Le Parfum". Einen kleinen Warnhinweis muss ich aber speziell im Hinblick auf Weihnachten dennoch anbringen: Wenn bestimmte Preisvorstellungen vorhanden sind, sollten diese im Geschäft bekanntgegeben werden, denn hier sind durchaus auch im Hochpreissegment angesiedelte Düfte zu haben. Und noch etwas: Es ist besser, einen Gutschein zu schenken, als ein Parfum zu kaufen, welches dann nicht passt, denn der Umtausch eines angebrochenen Flakons ist generell nur in den seltensten Fällen möglich.

Le Parfum, Wien 1, Petersplatz 3

Die Tochter hatte heute schulfrei, und weil das Wetter halbwegs passt, sind wir in die Mariahilfer Straße gefahren, um neue VANS (Bei denen stellt die Größe kein Problem dar und die Qualität stimmt auch) zu kaufen. Gleich bei RAG (Ich mag geräumige und gut sortierte Geschäfte wie dieses !) sind wir fündig geworden, und die Tochter war sehr verblüfft, als ich beim Blick ins Schaufenster gemeint habe, mir gefallen einige der Sachen ziemlich gut. Diese meine Ansicht scheint nicht eben den Status Quo der meisten Eltern wiederzuspiegeln ...

Zwischendurch haben wir uns im Servus gestärkt, das eines der ersten Lokale war, die ich in Wien kennen- und liebengelernt habe; allein das schöne alte Büffet ist schon einen Besuch wert, von den gepflegten Getränken, den guten Speisen und fairen Preisen ganz zu schweigen. Zu guter Letzt haben uns bei der Buchhandlung Hintermayer einige Bücher in heimtückischer Weise verfolgt und zur Mitnahme genötigt. Schwere Lektüre, zumindest, wenn es nach dem Gewicht der Einkaufstaschen geht.

Entspannt war der Vormittag, wir haben ihn beide genossen. Und ich hab ein sehr, sehr schönes Kompliment von meiner Tochter bekommen, als wir im Servus gesessen sind; sie hat mich mitten im Gespräch plötzlich angesehen, als hätte sie mich länger nicht zu Gesicht bekommen, und gemeint: "Du siehst ganz anders aus als früher, viel eleganter und richtig städtisch."

Wo weiches Wasser zu finden ist, um weiße Wäsche zu waschen, weiß ich mittlerweile, allerdings bin ich auf der - bislang vergeblichen - Suche nach einem geräumigen Wäschenetz, um beispielsweise Oberteile mit empfindlichen Applikationen schonend in der Maschine waschen zu können. Für BHs und ähnliche Wäschestücke habe ich vor etlichen Jahren ein kleineres Wäschenetz bei einem Einkauf als Draufgabe erhalten; mit diesem Teil aus Kunstfaser mit Kordelverschluss bin ich sehr zufrieden, weil es nach dem Schleudervorgang beinahe trocken ist und auch keine Fasern dran haften bleiben. In Drogerien und Supermärkten hab ich Wäschenetze schon vergeblich gesucht, auch im Internet bin ich nicht fündig geworden. Zu welchem Sortiment gehört ein Wäschenetz vom Warenmanagement her überhaupt ?

Für Tipps wäre ich dankbar - und Anleitungen zum Selbernähen sind sinnlos, da ich nicht einmal eine Nähmaschine besitze (was ich allerdings keineswegs als Defizit betrachte).

 

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