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    <title>Walküre (zwischen Pubertät und Altersstarrsinn) : Rubrik:Essen &amp; Trinken</title>
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    <description>zwischen Pubertät und Altersstarrsinn</description>
    <dc:publisher>walküre</dc:publisher>
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    <dc:date>2009-08-25T16:13:37Z</dc:date>
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    <title>Walküre</title>
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  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5869537/">
    <title>Denkzettel</title>
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    <description>Aus &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eisbein&quot;&gt;Stelzen&lt;/a&gt; mache ich mir im Grunde genommen genauso wenig wie die anderen beiden menschlichen Mitglieder meiner Familie, wenn wir allerdings in der Nähe vom &lt;a href=&quot;http://www.schweizerhaus.at/1024/index.html&quot;&gt;Schweizerhaus&lt;/a&gt; sind, bestellen wir uns doch meist eine, die dann gemeinsam verzehrt wird. Weil wir gestern nach langer Zeit wieder einmal in den Prater gefahren sind (Nebenbei bemerkt: Ich glaub, ich werde alt, weil mich im Gegensatz zu früher mittlerweile die Technik der Fahrgeschäfte wesentlich mehr interessiert als die Möglichkeit, von den angebotenen Adrenalinkicks Gebrauch zu machen.), waren wir am frühen Abend im riesigen Gastgarten zu finden, wo wir uns die besagte Stelze schmecken haben lassen. Die Stelzen dort sind sehr gut gewürzt und mit viel Sachverstand genau richtig gebraten; mein Lieblingsstück ist ja die gebratene Schwarte mit den Gewürzen drauf, das eventuell darunterliegende Fett mag ich weniger und entferne es deshalb, sodass wirklich nur mehr der knusprige Teil überbleibt. Der leider auch der schwer verdaulichste an dieser Köstlichkeit ist, wie mir mein Magen dann am späteren Abend signalisiert hat, wobei: Alt genug wär ich ja, um mir diese Tatsache endlich einmal zu merken, denn problemlos essen hab ich Schwarte bestenfalls in meiner Kindheit können - wenn überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Abends hab ich mit wenig Begeisterung zwei kleine Underberg getrunken, davon den letzten Schluck ein paar Minuten vor dem Schlafengehen. Leute, eins kann ich euch sagen: Der Geschmack von Underberg, vermischt mit dem Aroma scharfer Pfefferminzzahncreme, ist mehr als nur suboptimal !! Geschlafen hab ich dann trotzdem miserabel, weil sich bis zum Morgen statt meines Magens eine massive Granitkugel in meinem Körper zu befinden schien ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Und bis zum nächsten Besuch hab ich das hier schon wieder vergessen.]</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-10T11:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5777993/">
    <title>Regenwetterbloggen mit Küchencontent</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/5777993/</link>
    <description>Neulich hat mich der Anblick der Anblick unseres Toasters ein wenig erschreckt. Da steht man nichtsahnend in der Küche, belegt Toastbrotscheiben mit allerlei Köstlichkeiten, während hinter einem der Toaster beim Heißwerden leise knackst, und lässt dabei ein wenig seine Gedanken schweifen - bis sie eine abrupte Vollbremsung hinlegen, weil das Gedächtnis gerade festgestellt hat, dass es diesen Toaster schon lange gibt. Sehr lange, um genau zu sein, nämlich ziemlich exakt seit dreißig Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;toaster&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/toaster.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gekauft wurde er damals von mir selber und gedacht hatte ich ihn als Geschenk an meine Eltern, und da vor allem für meinen Vater, weil er zu dieser Zeit Toasts sehr gerne mochte; für meine Taschengeldverhältnisse war dieser Tefal-Toaster ein sehr teures Gerät, denn er hat um die 1.000 Schillinge (umgerechnet ca. 70 Euro) gekostet. Modern war er auch, denn seine Grillflächen sind antihaftbeschichtet, was eine Technologie darstellt, die Mitte der 70er-Jahre im Bereich der Küchengeräte noch eher in den Kinderschuhen steckte. Von meiner Mutter wurde dieses Geschenk allerdings nie verwendet, und ich selber kam selten dazu, ihn zu benutzen. Als ich dann auszog, nahm ich ihn mit; seitdem leistet er mir treue und zuverlässige Hilfe bei der Zubereitung wohlschmeckender Toastspezialitäten. Er war noch nie in Reparatur und zeigt keinerlei Schwächen, bestenfalls an den nicht mehr entfernbaren, weil eingebrannten Gebrauchsspuren und am 70er-Jahre-Design erkennt man sein wahres Alter. Er ist definitiv die älteste elektrische Küchenhilfe in meinem Haushalt, dicht auf den Fersen ist ihm allerdings ein Moulinex-Allzweckküchengerät (mit Rührschüssel, Reibe usw.) !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es in eurem/Ihrem Haushalt auch solch ein Gerät, das sich über viele Jahre dort bewährt hat und das vielleicht auch mit einer kleinen Geschichte verbunden ist ? Wenn ja, bitte entweder eigenen Beitrag schreiben (Bilder dazu wären fein !) und hier in den Kommentaren verlinken, oder gleich bei mir - ebenfalls in den Kommentaren und wenn möglich, mit Bildern - deponieren !</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-22T13:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5747164/">
    <title>Einmal Karibik und retour</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/5747164/</link>
    <description>Vor ein paar Wochen wurden wir vom Getränkehändler unseres Vertrauens (bei dem übrigens nicht ohne Grund ein paar der besten Bars von Wien einkaufen) zu einer Verkostung eingeladen, die für gestern anberaumt war. Das Wetter spielte gerade noch mit, sodass zwar ein bissl improvisiert werden musste, aber der Großteil der Veranstaltung im Freien stattfinden konnte. Warm wurde einem ohnehin recht schnell, da es eine große Zahl verschiedener Sorten von Wodka, Gin und Rum zu verkosten gab, worunter sich ein paar ziemlich exotische Gewächse befanden. Betonen muss man aber, dass es unter den Gästen keinen einzigen Totalabsturz zu verzeichnen gab, sondern die Stimmung zu vorgerückter Stunde zwar recht aufgelockert war, aber niemand - und das zeichnet in meinen Augen den echten Genießer und Kenner aus - die Gelegenheit nützte, sich einen kostengünstigen Vollrausch zu verschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trug schon lange eine bestimmte Vorstellung von einem Rum mit mir herum, der nach meinem Geschmack wäre, hatte aber nie Gelegenheit zum Probetrinken gehabt, sodass ich mich gleich einmal in Richtung Karibik bewegte. Sehr spannend war, zu beobachten, welch starke Differenzen sich auf dem Sektor &quot;Rum&quot; bei den Geschmacksvorlieben von Frauen und Männern ergeben; die meisten Männer der Runde bevorzugen Rum, der klar, aromatisch und geradlinig schmeckt, wir Frauen hingegen waren uns schnell darüber einig, dass der hier unser Favorit ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;verkostung-1&quot; width=&quot;375&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/verkostung-1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Eher weich und mit vollem, runden Aroma mit Anklängen von Vanille und Karamel, entwickelt er einen herrlichen Geschmack, der sich auch im Abgang nur sehr langsam verliert - eine jener seltenen Rumsorten, die mir pur wirklich schmeckt und sicher derjenige, der meinen persönlichen Idealvorstellungen am nächsten kommt. Weiters sind wir zu der Ansicht gelangt, dass dieser Rum zusammen mit sehr dunkler Schokolade (mindestens 70 %) und einer guten Zigarre eine bewerkenswerte Allianz eingeht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;verkostung-3&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/verkostung-3.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodka ist nicht so sehr meines, weswegen ich auch keine probierte, aber ein paar extravagante Gins ließen mir keine Ruhe; der Saffron Gin (links im Bild) schmeckt exzentrisch und interessant gleichermaßen und hat durchaus Chancen, unsere Hausbar zu ergänzen, wenn die Flasche Beefeater Crown Jewel - übrigens ein wunderbares Gebräu, das fast zu schade zum Trinken ist ! - leer geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;verkostung-2&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/verkostung-2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu vorgerückter Stunde wurden selbstgemixte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Caipirinha&quot;&gt;Caipirinhas&lt;/a&gt; kredenzt, und als sich ein Kisterl herrlich frischer und reifer Erdbeeren als Mitbringsel eines Gastes einfand, entwickelte sich ein Cocktail, von dem wir hoffen, dass wir ihn erfunden haben:&lt;br /&gt;
Man nehme eine Handvoll Erdbeeren bester Qualität, zerstoße diese mit ein wenig Rohrzucker in einem Glas, gebe hochwertigen Wodka je nach Geschmack zu, weiters ein paar Eiswürfel (Crushed Ice würde das Getränk zu schnell verwässern !) und gieße mit etwas Mineral- oder Sodawasser auf. Noch einmal mit einem Barlöffel durchrühren, und fertig ist die Köstlichkeit !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;verkostung-4&quot; width=&quot;375&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/verkostung-4.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-07T14:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5659758/">
    <title>Spargel ! Spargel !!!</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/5659758/</link>
    <description>Heute hab ich die Spargelsaison im Hause Walküre offiziell eröffnet, und zwar ganz klassisch mit weißem Spargel aus heimischer Ernte, Kartoffeln (allerdings keine heurigen, weil die mir noch zu wässrig schmecken), dünn geschnittenem mageren Schinken und ein bissl Hollandaise. Spargel gehört bei uns zu jenen Produkten, die so gut wie nie anders als frisch gekauft werden, also ausschließlich saisonabhängig sind. Wo ich früher gewohnt habe, habe ich die Möglichkeit, guten, frischen Spargel zu kaufen, mitunter sehr vermisst. Ich weiß nicht, ob es an der mangelnden Nachfrage gelegen hat, aber knackige Spargelstangen hat es dort so gut wie nie gegeben. Hier hingegen bekommt man in jedem halbwegs gut sortierten Supermarkt erntefrischen Spargel zu einem fairen Preis. Es muss ja nicht gleich &lt;a href=&quot;http://www.spargel.co.at/index.html&quot;&gt;Marchfelder Spargel&lt;/a&gt; sein. Obwohl ...</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-22T13:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5443746/">
    <title>Warnung an alle Schweiz-Reisenden !</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/5443746/</link>
    <description>Bloggen ist gefährlich. Geahnt habe ich es schon länger, aber vor wenigen Tagen habe ich diese Ahnung drastisch bestätigt bekommen, und das &lt;br /&gt;
kam so:&lt;br /&gt;
Vergangene Woche flanierte ich guten Mutes durch Kleinbloggersdorf, besuchte dort, wie es meinen Gepflogenheiten entspricht, eine gewisse &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/&quot;&gt;Frau Frogg&lt;/a&gt;, ihres Zeichens Schweizerin und somit sachkundig, wenn es um Schokolade geht. Besagte Frau Frogg hatte an diesem Tag einen &lt;a href=&quot;http://froggblog.twoday.net/stories/5432280/&quot;&gt;Beitrag über eine Schokolade&lt;/a&gt; geschrieben, deren Name für mich exotisch klang und welche mir von meinen früheren Besuchen in der Schweiz her seltsamerweise nicht erinnerlich war, obwohl es sich augenscheinlich um ein Produkt handelt, welches sozusagen zu den Schweizer Schokoladeklassikern gehört. Solche Bildungslücken gehören unverzüglich geschlossen, und so wurde der beruflich bei unseren westlichen Nachbarn weilende beste aller Ehemänner gebeten, eine Kostprobe dieser Spezialität (zumindest nahm ich an, es würde sich um eine solche handeln) mitzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Mann ist Verlass. Am Freitag packte er abends seine Einkäufe aus, worunter sich jene geheimnisvolle &quot;Ragusa&quot; aus dem Hause &lt;a href=&quot;http://www.camillebloch.ch/index.php/de/home/schokoladen/ragusa/ragusa_cadeau_400g&quot;&gt;Camille Bloch&lt;/a&gt; befand, um die wir gespannt herumschlichen wie die Katze um den heißen Brei. M., der beste aller Ehemänner, hatte mir erzählt, dass er meinte, bei der Gepäckkontrolle einen gewissen patriotischen Stolz aus der Mitteilung eines Zöllners an dessen Kollegen herausgehört zu haben, als dieser bekanntgab, in der Tasche befände sich &quot;Ragusa&quot;. Es war nicht - wie bei den anderen Mitreisenden - die Rede von Schokolade, sondern es hieß wörtlich &quot;Ragusa&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Packung selber sieht ja einladend aus mit ihren warmen Farben; wir fragten uns, wie wir uns den Inhalt dieser 400g-Packung wohl vorzustellen hätten, weil schließlich schon die große Toblerone etwas umständlich zu knacken ist. Auf die appetitlich in Goldfolie verpackten Einzelstücke waren wir nicht gefasst, fanden die Idee aber sehr konsumentenfreundlich und machten uns daran, die Folie aufzubekommen, was auch gelang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;ragusa-1&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/ragusa-1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschend war die Optik, denn im allgemeinen sieht man bei ähnlichen Produkten keine Fülle, sondern nur die Schokoladehülle (Ha ! Ein Reim !). Die Ragusa erweckt in dieser Form den Eindruck, sie würde einem direkt als Kostprobe vom Chocolatier angeboten - von einer großen Stange heruntergeschnitten und mit einem freundlichen &quot;Bitte, probieren Sie ruhig ein Stück !&quot; weitergereicht. Genaugenommen ist ja die Schokoladeumhüllung wahrscheinlich überhaupt nur da, um zu verhindern, dass einem die weiche Nougatmasse* sofort aus den Fingern rutscht ... Skeptisch war ich auch wegen der ganzen Haselnüsse, denn ich vermutete jene Art der stark gerösteten Zubereitung, die einen bei jedem Bissen ängstlich horchen lässt, ob das seltsame Knacken zwischen den Zähnen von den Nüssen oder doch von einer Zahnfüllung herrührt. Mein Argwohn war unbegründet, denn die Nüsse sind keineswegs riesig, liegen nicht dicht an dicht und sind darüber hinaus gerade richtig in ihrer Konsistenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;ragusa-2&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/ragusa-2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Bissen war spannend: Cremig, weich, süß, nussig, auf der Zunge zergehend, mit einem runden, vollen Abgang. Gianduja pur. Der zweite Bissen bestätigte den Eindruck voll und ganz, der dritte und letzte erst recht: Die Ragusa ist eines der köstlichsten Schokoladenprodukte, die ich kenne. Solide, grundehrlich, unprätentiös und exzellent - so, wie man sich Schweizer Qualität im besten Sinn des Wortes vorstellt ! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Haken hat die Sache jedoch: In Österreich gibt es diese Spezialität derzeit (noch ?) nicht zu kaufen, aber das kann sich ja ändern, denn schließlich wird Ragusa dem Packungsaufdruck nach durchaus exportiert - nämlich in ein (wahrscheinlich skandinavisches) Land, in welchem Haselnüsse &quot;haselnötter&quot; heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als &quot;Nougat&quot; wird in Österreich Pralinémasse bezeichnet; den in Österreich nicht sehr verbreiteten Ausdruck &quot;Gianduja&quot; weiter unten habe ich verwendet, weil er ein begriffliches Durcheinander verhindert.</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-13T17:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5413684/">
    <title>Chaosbloggen</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/5413684/</link>
    <description>Ich koche gerne und am liebsten, wenn auch Gäste bewirtet werden, weil ich meine, dass sich Kochen erst richtig ab vier Personen auszahlt. Allerdings koche ich inspiriert und mit Elan, was eine schönere Formulierung dafür ist, dass ich beim Kochen Chaos um mich verbreite, was wiederum keineswegs davon abhängt, ob ich einen Geschirrspüler zur Verfügung habe oder nicht. Die nachstehenden Bilder dokumentieren anschaulich, wie es bei uns aussieht, wenn ich dreierlei Wiener Schnitzel backe und dazu Petersilerdäpfel sowie den klassischen Salat zu Wiener Schnitzeln, nämlich Erdäpfel und Vogerlsalat (=Feldsalat) gemischt, reiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;kuechenchaos-1&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/kuechenchaos-1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;kuechenchaos-2&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/kuechenchaos-2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;kuechenchaos-3&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/kuechenchaos-3.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-29T20:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5317569/">
    <title>George ist leider verhindert</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/5317569/</link>
    <description>Es ist kein Geheimnis: Der beste aller Ehemänner und ich trinken gerne Kaffee, wobei die Qualität bei weitem Vorrang vor der Quantität hat. Aufgrund meiner beruflichen Erfahrung hege ich eine gesunde Skepsis herkömmlichen Kaffee- bzw. Espressomaschinen gegenüber, die vorgaukeln, sie seien in der Lage, im Privathaushalt Kaffee in der derselben Qualität zu produzieren wie ihre großen Kollegen aus der Gastronomie, die nicht selten den Preis einer kleineren Mittelklasselimousine haben und in denen fast genausoviel Technik steckt. Der beste aller Ehemänner wiederum hatte selber bereits eine Espressomaschine für den Haushalt gehabt und war recht angetan von deren Leistung gewesen; Diskussionen hatten wir aber nie über das Thema, sondern respektierten beide die Meinung des anderen, wobei die zum Teil utopisch hohen Preise dieser Geräte uns beide ohnehin eher abschreckten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unlängst waren wir beide in der Nähe der Oper unterwegs, wo sich eine &lt;a href=&quot;http://www.nespresso.com/precom/contact/index_boutique_at_de.html?ref=Wien&quot;&gt;Nespresso-Boutique&lt;/a&gt; befindet; M. fragte, ob es mir etwas ausmachen würde, hineinzugehen, weil er sich gerne die Geräte ansehen würde, zumal er letzthin in der Schweiz mehrmals Kaffee aus solchen Kaffeemaschinen getrunken hätte und dieser ihm sehr zugesagt habe. Kein Problem, gerne. Und dann haben wir einen der bestgestylten Shops betreten, die mir jemals untergekommen sind ... Das sehr, sehr gut geschulte Personal tat sein übriges, und herausgekommen sind wir mit diesem Gerät:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nespresso.com/precom/sima/fiche__Delonghi_EN95RD__D_ESS_D100RS_1_at_de.html&quot;&gt;Nespresso DeLonghi&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich in Rot, genau passend zu unserer Küche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;kueche&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/kueche.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Produktlinie ist rundherum stimmig: Gut designte Espressomaschinen, die unterschiedlichen Kaffees (mit ausführlicher Beschreibung !) in verschiedenfarbenen Kapseln, die für optimal frischen Kaffee sorgen, dazu passende Tassen, Kaffeegläser und diverse Accessoires, und das Ganze angeboten in einem Geschäft, welches optisch und atmosphärisch schon fast als Gesamtkunstwerk bestehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kaffeesorten, die ich bis jetzt probiert habe, schmecken ausnahmslos exzellent, und das Gerät liefert hervorragenden Kaffee und ist schon jetzt ein Designklassiker, sodass wir sehr zufrieden mit unserer Neuanschaffung sind. Nur George Clooney hat leider gerade keine Zeit, auf einen Nespresso vorbeizukommen.</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-12T14:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5298785/">
    <title>&quot;Vitamine und Naschen&quot; für Fortgeschrittene</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/5298785/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;suessi&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/suessi.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für bekennende Schokoholics und solche, dies noch werden wollen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.suessi.at/Impressum.html&quot;&gt;Süssi, 4. Bezirk, Operngasse&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-04T09:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5236623/">
    <title>Ein paar gute Gründe, den Naschmarkt zu besuchen</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/5236623/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;obstschale&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/obstschale.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-05T17:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5074523/">
    <title>Richtig altmodischer Nudelsalat</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/5074523/</link>
    <description>Die &lt;a href=&quot;http://agentin.blogg.de/eintrag.php?id=668#kommentare&quot;&gt;Frau Agentin&lt;/a&gt; ist auf der Suche nach einem Rezept für einen klassischen Nudelsalat  bitte sehr, hier ist es ! Fündig geworden bin ich übrigens in einer Knorr-Broschüre aus den 60er-Jahren ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zubereitung der Mayonnaise:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 dag Maizena mit ¼ Liter kaltem Wasser anrühren, aufkochen und die eingedickte Masse auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann kräftig mit einem Schneebesen durchschlagen, 1 großen Dotter, je 1 Kaffeelöffel Salz, Zucker, Estragon-Senf und Zitronensaft nach Geschmack sowie 1/8 l Mazola-Öl einrühren und weiterrühren, bis eine glatte Masse entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zutaten Nudelsalat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30 dag Schinken oder Wurst&lt;br /&gt;
1 säuerlicher, mittelgroßer Apfel&lt;br /&gt;
1-2 Gewürzgurken, ebenfalls mittlerer Größe&lt;br /&gt;
1 kleine Dose Erbsen&lt;br /&gt;
15  20 dag Nudeln (je nach Form, Gewicht in ungekochtem Zustand)&lt;br /&gt;
Aromat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apfel entstielen und entkernen und mit den anderen Zutaten würfeln oder fein schneiden, abgetropfte Erbsen und gekochte Nudeln zugeben und mit Aromat würzen; das Ganze gut mit der Mayonnaise durchmischen und auf Kopfsalatblättern anrichten, eventuell mit Eiachteln und geviertelten Tomaten garnieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mengenangaben sind für vier Personen gedacht und natürlich beliebig erweiterbar !</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-21T18:55:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/5017867/">
    <title>Abendessen, gestern mit Frau Tilak</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/5017867/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;schweizer-gedeck&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/schweizer-gedeck.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier sehen Sie ein sorgfältig gestaltetes Arrangement, welches als Schweizer Gedeck nach Wiener Art in die an kulinarischen Höhepunkten reiche Geschichte der österreichischen Kochkunst eingehen wird. Diese erlesene Komposition besteht aus Kirsch-, Cognac- und Williamsstengelis und richtet sich vor allem an jene Menschen, deren letzte Schweizreise länger als ein halbes Jahr zurückliegt und die aus diesem Grund an massiven Batons-Entzugserscheinungen leiden. Erste Feldstudien zeigen ein starkes Zukunftspotenzial dieses von der Nouvelle Cuisine inspirierten puristischen Genusses, wobei ein zusätzlicher Reiz ins Spiel kommt, wenn es darum geht, welche der drei Sorten bevorzugt wird. Nicht selten reicht in diesem Fall die abgebildete Menge nicht aus, sodass unverzüglich ein Supplement in Form einer größeren Stückzahl dieser Köstlichkeiten aus dem Hause Sprüngli, Zürich serviert werden muss. Sollte die Problematik der geschmacklichen Festlegung im Laufe eines einzigen Abends nicht einer hinlänglichen Klärung zugeführt werden können, erscheint es sinnvoll, so lange weitere Prüftermine anzuberaumen, bis die geistig äußerst herausfordernde (geschätzte 40%) Thematik endgültig erforscht ist. Besonderer Dank gilt übrigens an dieser Stelle &lt;a href=&quot;http://tilak.twoday.net/&quot;&gt;Frau Tilak&lt;/a&gt;, welche sich gestern freundlicherweise als erste Testperson zur Verfügung gestellt hat !</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-25T09:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/4982007/">
    <title>Herr Siebeck und die Innereien</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/4982007/</link>
    <description>Unlängst habe ich mich sehr über &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfram_Siebeck&quot;&gt;Wolfram Siebeck&lt;/a&gt; geärgert. Nicht, dass mich der Herr, dessen bisheriges Wirken ich durchaus zu schätzen weiß, persönlich beleidigt hätte  vielmehr war es ein am 30. Mai dieses Jahres im Rondo, der Freitagsbeilage des Standard abgedrucktes Interview, welches mein Missfallen erregte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Siebeck hat ein Kochbuch geschrieben, in dem ausschließlich Rezepte für Gerichte auf der Basis von Innereien zu finden sind. An dieser Tatsache ist ja nun nichts verkehrt, und gerade die österreichische Küche hat in dieser Beziehung einiges zu bieten: Salonbeuschel, Kalbsbries, Milzschnitten und Markknöderl sind hierzulande jedem Feinschmecker ein Begriff, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Über die österreichische Küche lässt sich der bekannte Gourmet und Restaurantkritiker aber nicht aus, sondern über die italienische, der er vollmundig attestiert, sie habe eine Tendenz zur Infantilität und deretwegen er sich sogar zu der wörtlichen Behauptung versteigt, Nudeln seien Babynahrung. In weiterer Folge kritisiert er die Statik der italienischen Küche, die zur Folge habe, dass alle Gerichte gekocht würden wie schon zu Großmutters Zeiten, um im selben Atemzug die französische Küche zu preisen, welche sich alle zehn Jahre neu erfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass Italienische Küche aus sehr viel mehr besteht als aus Nudelgerichten, die darüber hinaus eigentlich mehr Vorspeise als Hauptgericht sind, fällt mir an dieser Stelle ein erfahrener Gastronom ein, der mir  aufgrund seiner Berufserfahrung bestens vertraut mit der französischen und der italienischen Küche  vor vielen Jahren sagte, er sei der Ansicht, im Endeffekt sei die italienische Küche die weitaus anspruchsvollere, weil sie auf frischen und hochwertigen Zutaten basiere, während die französische Küche durch zugegebenermaßen raffinierte Zubereitungsarten und Gewürze in der Lage sei, eine mittelmäßige Qualität der Grundzutaten zu kaschieren. Für fair halte ich Siebecks Vergleich jedenfalls nicht, wiewohl man ihn noch mit de gustibus non est disputandum abtun könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht so einfach abtun lässt sich jedoch ein andere Aussage: Im Zusammenhang mit den Abbildungen in seinem neuen Kochbuch, die die diversen Innereien im Rohzustand zeigen, meint er, dass sich die Bürger manchmal vor dem, was er von sich gebe (naja ...) erschreckten, läge an den Bürgern, die halt ein bissl rückständig seien. Nichts für ungut, Herr Siebeck, aber ich denke, Sie sollten von Ihrem hohen Ross heruntersteigen, bevor es Sie abwirft !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ganzen Innereiendiskussion, in der Siebeck (zu Recht) bedauert, dass Innereien mittlerweile verpönt seien, bleibt ein wesentlicher Aspekt außer Acht, was ich schade finde. Es wird im Interview mit keinem Wort erwähnt, dass die Massentierhaltung dafür verantwortlich ist, dass Innereien von unseren Speisekarten und plänen weitgehend verschwunden sind. Genau an den Innereien erkennt man nämlich untrüglich, wie das Tier, von dem sie stammen, gehalten wurde. So ausgeklügelt kann man ein Beuschel gar nicht vorbereiten und würzen, dass man nicht schmecken würde, ob man gleichzeitig mit dem Gericht einen undefinierbaren Medikamentencocktail (völlig unbedenklich, selbstverständlich !) zu sich nimmt, und das zeitweilige Verkaufsverbot von Hirn und Markknochen weckt auch nicht gerade das Vertrauen des Konsumenten. Ein Satz des Meisters versöhnt mich allerdings wieder: Es ist viel ehrlicher, moralischer, wenn man das Tier von vorn bis hinten, vom Schwanz bis zum Ohr aufisst., meint Wolfram Siebeck in diesem Gespräch. Womit er unbestreitbar recht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wolfram Siebeck - Das Kochbuch der verpönten Küche&lt;br /&gt;
(Edition Braus 2008)&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-09T18:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/4979406/">
    <title>Pancake-Premiere</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/4979406/</link>
    <description>Im &lt;a href=&quot;http://www.bobbys.at/bobbys/indexf5.html&quot;&gt;Foodstore&lt;/a&gt; hat der beste aller Ehemänner &quot;Aunt Jemima&quot;-Corn-Syrup mitgenommen, der förmlich nach einer passenden Basis rief (Ich weiß, dass er in Amerika vorwiegend zum Kochen verwendet wird, wir wollten ihn aber pur verkosten). Von Pancakes hatte ich schon viel gehört, jedoch noch nie selber welche gebacken, unter anderem, weil ich mir darunter immer etwas sehr schwer Verdauliches und Picksüßes vorgestellt hatte. Ich bin meinen eigenen Vorurteilen auf den Leim gegangen, denn die nach &lt;a href=&quot;http://www.marions-kochbuch.de/rezept/1350.htm&quot;&gt;diesem Rezept&lt;/a&gt; entstandenen Pancakes enthalten erstens keinen Zucker und nur wenig Fett, darüber hinaus genügt vom Maissirup ganz wenig, um diese kulinarische Entdeckung zu ergänzen. Ich hab auf jeden Fall sicher nicht zum letzten Mal Pancakes gebacken !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;pancakes&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/pancakes.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-08T15:12:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/4978115/">
    <title>Regionalküche mit Missverständnissen</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/4978115/</link>
    <description>Aus meinen Kärntner Jahren kenne ich Maischerln, eine herzhafte Kärntner Spezialität, die aus gewürztem faschiertem Fleisch und Rollgerste besteht, wobei die formbare Mischung grundsätzlich in ein Schweinsnetz gewickelt wird und so in den Verkauf gelangt. Zubereitet werden Maischerln, indem man sie im Ganzen resch brät und vorzugsweise mit gebratenen Erdäpfeln und Sauerkraut serviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kamen wir an einem Bauernmarkt vorbei und schauten nach, was angeboten wurde; unter anderem gab es sehr appetitlich aussehende Saumaisen zu kaufen. Der beste aller Ehemänner fragte an, ob ich welche zubereiten wolle und ich stimmte eingedenk der Kärntner Köstlichkeit gerne zu. Zuhause briet ich dann die Laibchen, deren Festigkeit mich etwas skeptisch stimmte, wenngleich die Geruchsentwicklung Genuss versprach, wie gewohnt in Kärntner Manier. Auch die Tatsache, dass die vermeintlichen Maischerl geselcht waren, gab Anlass zu ein paar Gedanken, was allerdings ein gestandener Kuchldragoner ist, lässt sich von solchen Kleinigkeiten nicht irritieren ! Bei Tisch offenbarte sich dann, dass die hiesigen Saumaisen mit den Kärntner Maischerln nur das Schweinsnetz gemeinsam haben, denn die Füllung war nach wie vor sehr fest und in meiner Zubereitungsart eher zäh. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich kurz meiner gekränkten Küchenehre Luft verschafft hatte, klärte mich der beste aller Ehemänner dahingehend auf, dass &lt;a href=&quot;http://www.boeg.at/index.php?page=saumaisen&quot;&gt;diese Variante&lt;/a&gt; entweder gekocht oder in Scheiben geschnitten gebraten wird - oder auch beides, zuerst gekocht und dann noch überbraten. Ich fischte unsere Portionen von den Tellern, zersägte sie kurzerhand, briet sie kurz und scharf durch, und siehe da, die zähe Masse hatte sich in ein äußerst schmackhaftes Gericht verwandelt !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Singular: Das Maischerl, Plural: Die Maischerl]</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-07T17:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://walkuere.twoday.net/stories/4977425/">
    <title>Mein erstes Mal</title>
    <link>http://walkuere.twoday.net/stories/4977425/</link>
    <description>Der beste aller Ehemänner und ich haben ein gewissen Hang zu nicht alltäglichen Geschmacksempfindungen, zu welchen solche Genüsse wie Cherry Coke, Dr. Pepper, Ahornsirup und Baked Beanz gehören. Im vierten Bezirk, in der Schleifmühlgasse, gibt es einen kleinen aber gutsortierten Supermarkt mit Produkten aus Nordamerika, Großbritannien, Irland und Australien, den wir schon länger aufsuchen wollten. Gestern also waren wir bei &lt;a href=&quot;http://www.bobbys.at/bobbys/indexf5.html&quot;&gt;Bobby&apos;s Foodstore&lt;/a&gt;, um unsere Vorräte aufzufüllen. Grundsätzlich schau ich mir in solchen Fällen aufmerksam das Sortiment durch, versuche herauszufinden, was ich vom Hörensagen kenne und entscheide dann, welche Produkte in den Einkaufskorb kommen. Bei den Frühstückscerealien (Gab es dieses Wort eigentlich auch schon vor diversen Werbespots ?) hab ich dann Rolled Oats entdeckt, laut Packung die Basis für den vielgeschmähten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Porridge&quot;&gt;Porridge&lt;/a&gt;. Nun bin ich aber jemand, der keinerlei Animositäten solchen Nahrungsmitteln gegenüber hegt, sondern im Gegenteil Haferflocken immer schon gerne mochte. Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie Porridge gegessen und war sehr neugierig auf den Geschmack, so erstand ich die Packung und dazu eine Dose Sirup in ansprechender Optik, deren Produktbeschreibung sie als ideale Ergänzung zum klassischen Frühstückshaferbrei empfiehlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heute früh nach entsprechender Anleitung gekochte Ergebnis sah für meine Begriffe appetitlich aus und hat mir wirklich, wirklich, wirklich hervorragend geschmeckt !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;375&quot; alt=&quot;porridge&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/walkuere/images/porridge.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>walküre</dc:creator>
    <dc:subject>Essen &amp; Trinken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 walküre</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-07T09:39:00Z</dc:date>
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