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Maria Hofbauer

 

Filme und Musik

Plötzlich sind viele der Lieder, die ich geliebt habe und noch immer liebe, wieder in meinem Kopf. Neugierig ? Bitte, hier sind ein paar davon, passend zum Sommer:



Manhattan Transfer - Soul Food To Go


Matt Bianco - Half A Minute

Was für eine wunderbare Stimme !




Astrud Gilberto & Stan Getz - The Girl From Ipanema

Ein sehr spezieller Moment - und eine sehr spezielle Erinnerung für mich, weil ich dieses Lied einmal auf Saison mit einem Kollegen spontan und mit Erfolg vor kleinem Publikum improvisiert (er Klavier, ich Stimme) habe.

Heute um 21 Uhr MEZ findet die Vorrunde des Eurovision Song Contest 2012 in Baku statt; ich persönlich halte ja die beiden Buben, die per Publikumsabstimmung Österreich vertreten und hierzulande beim jungen Publikum gut ankommen, für nicht unsympathisch (über das Lied rede ich lieber nicht), bin aber gleichzeitig der Meinung, dass sie international so gut wie keine Chance haben. Meine Prognose: Für die Trackshittaz ist der diesjährige Song Contest bereits heute abend zu Ende.

Ich find noch immer schade, dass nicht Conchita nach Baku geschickt wurde ...



PS: Wie Conchita beim Life Ball über den Laufsteg schwob, hatte ganz große Klasse !



Danke dafür, dass deine Musik ein Teil meiner Jugend war ...

Neujahrsfrühstück beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker hat sich bei uns im Laufe der Jahre eingebürgert - früher, als wir noch in Oberösterreich gewohnt haben, nicht selten mit Trauer im Herzen ob der Tatsache, dass mein geliebtes Wien so weit weg war, heute mit der Freude darüber, dass ich mittlerweile hier lebe und die weitaus meisten Gebäude und Sehenswürdigkeiten, die in der Pause gezeigt werden, kenne, und darüber hinaus sogar einigen mitwirkenden Künstlern persönlich begegnen durfte.

Die Musik speziell von Johann Strauss Sohn ist für mich ein Inbegriff von Genialität; auf eine kurze Formel gebracht könnte man sagen, dass mich diese Kompositionen mit ihrer sprühenden Eleganz und Leichtigkeit geradezu magisch anziehen, wenngleich ich mich mehr verstanden von Tschaikowski in seiner slawischen Schwermut fühle. Da der beste aller Ehemänner nicht grundlos der beste aller Ehemänner ist, hat er vorige Woche zu mir gemeint, er könnte - mein Einverständnis vorausgesetzt - versuchen, noch Karten für Die Fledermaus zu bekommen ... Nona, mit einem solchen Unterfangen rennt er bei mir offene Türen ein. Das Glück war uns jedenfalls wider Erwarten hold, deshalb sind wir heute am Abend an diesem wunderschönen Ort zu finden !

Oh ja, ich werde ebenso sprühen und funkeln wir die Ouvertüre zur Fledermaus, ich werde Krankheit und Tod wenigstens für dieses Mal eine lange Nase drehen und pure Lebensfreude durch meine Adern fließen lassen - und Freunde, ich sage euch, es wird nicht das einzige Mal im neuen Jahr sein, dass ich mich diesem Gefühl hingebe !!!




Hier gefunden

I'm gonna miss you, Blanche.

Heute habe ich einen Blick in die 2009 entstandene Verfilmung von Wildes "Dorian Gray" geworfen - und bei dieser einen Minute Film wird es auch bleiben, denn wer immer den Hauptdarsteller gecastet hat, hat das Buch nicht verstanden. Ben Barnes hat mir in der Narnia-Verfilmung gut gefallen, auch zweifle ich nicht an seinen schauspielerischen Qualitäten, aber für die Rolle des Dorian Gray stellt er definitiv eine Fehlbesetzung dar. Wilde beschreibt seine Romanfigur als engelhaftes Wesen, das Frauen und Männer gleichermaßen erotisch anzieht (auch wenn dies eher nur zwischen den Zeilen zum Ausdruck kommt) und dem niemand zutraut, auch nur einer Fliege ein Härchen zu krümmen. Barnes verkörpert einen gutaussehenden, aber eher durchschnittlichen jungen Mann, der vielleicht Teenager begeistern kann und sich für einen Bravo-Starschnitt eignet, und das wars dann auch schon.

In meiner Vorstellung sieht Dorian Gray aus wie beispielsweise der Mutant mit Engelsflügeln aus X-Men oder auch wie Johnny Depp in jenem Alter, als er Edward Scissorhands spielte - oder, wie eine Freundin heute anmerkte, wie der junge Uwe Kröger (der Tod im Musical "Elisabeth"). Schade drum. Und ja, ich nehme diese Sache persönlich, denn "Das Bildnis des Dorian Gray" gehört zu meinen zeitlos geschätzten Lieblingsromanen und wird dort mit großer Wahrscheinlichkeit auch bleiben.

Nach der gestrigen Oscar-Nacht warte ich nur auf die Schlagzeile "Wir sind Oscar". Ich bin zwar trotzdem nicht Oscar, freue mich aber sehr darüber, dass Christoph Waltz verdienterweise diesen Preis zugesprochen bekommen hat.

Verdienterweise, ja, denn nach meinem Verständnis hat er mit seiner Rolle als Hans Landa in "Inglorious Basterds" den Begriff des Filmbösewichtes nicht nur neu definiert, sondern mit seiner darstellerischen Leistung auch einen Maßstab gesetzt, der für die wenigsten Schauspieler zu erreichen ist.

[Ganz gegen meine sonstigen Gewohnheiten bin ich übrigens stark in Versuchung, im Zuge einer passenden Veranstaltung ein Autogramm von ihm zu ergattern ...]


edit 11. März:
oscar

Die Handlung darf weitgehend als bekannt vorausgesetzt werden; die Altersfreigabe liegt für diesen Film bei zehn Jahren, ein Alter, welches mir passend scheint - mit einer darstellerischen Ausnahme: Was Helena Bonham-Carter in ihrer Nebenrolle als Bellatrix Lestrange zeigt, ist große Schauspielkunst. Als schwerst soziopathische Ausgabe von Nina Hagen zerstört sie aus reiner Lust am Zerstören, ohne jegliche moralische Instanz und daher völlig skrupel- und zügellos. Helena Bonham Carter kann hier Heath Ledger in seiner letzten Rolle als Joker jederzeit das Wasser reichen, ihre bösartige Intensität verleitet einen umgehend, sich selber fasziniert und entsetzt zugleich Zauberkräfte zu wünschen, um sie machtvoll in die Schranken zu weisen. In der nächsten Verfilmung würde ich gerne mehr Szenen mit ihr sehen ...

Fazit: Buntes, unterhaltsames Kino mit vielen Special Effects und bekannten Gesichtern war das, was wir erwartet haben, und genau das haben wir auch bekommen. Ungefähr zweieinhalb Stunden dauert der Film; mir ist die Zeit sehr schnell vergangen, denn als ich zum ersten Mal auf die Uhr gesehen habe, weil mir schien, dass das, was da gerade vor mir über die Leinwand flimmerte, der Beginn des Showdowns sein könnte, waren bereits zwei Stunden vorbei.

Das kommt davon, wenn man nebenher den Fernseher laufen lässt. Plötzlich weiß man, wie sich eine Zeitreise anspürt:



The Catch - 25 Years (1983, Maxiversion)




Godley and Creme - Under your Thumb (1981)




10 cc - I'm not in love (1975)

 

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