Vom Leben auf dem Lande
Wenn man beabsichtigt, einen kompletten Haushalt zu übersiedeln, genügt ein angemieteter Klein-LKW nicht mehr. Wir haben bei unserem letzten Umzug eine Spedition beauftragt, mit deren Diensten wir mehr als zufrieden waren, und so möchten wir auch dieses Mal wieder unser Inventar der selben Firma anvertrauen. Das Problem ist allerdings jenes, dass allem Anschein nach vor Weihnachten und während der heurigen Weihnachtsferien mindestens ein Drittel der Mitteleuropäer zu übersiedeln scheint. Dass die Feiertage heuer für sehr lange Wochenenden sorgen, macht die Sache keineswegs besser. Und dass in dieser Gegend zwar viele Speditionen ansässig sind, jedoch kaum eine sich für Umzüge zuständig fühlt, ebenfalls nicht. SO war das ja nun nicht geplant, aber bekanntlich hakt es bei jedem Projekt früher oder später irgendwo - und ich wäre nicht ich, fände ich nicht auch hiefür eine konstruktive Lösung !
walküre - am Dienstag, 4. Dezember 2007, 09:03 - Rubrik: Vom Leben auf dem Lande
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Es ist höchste Zeit, hier wegzukommen. Ein Tag ist so nebelgrau wie der andere und die Herbsttristesse hat bereits ihren Höhepunkt erreicht. Und froh bin ich, dass ich im kommenden Jahr mich nicht mehr von einem viel zu großen Garten (über 1000 m² Grünfläche) versklaven lassen muss, der ausgerechnet immer dann eine Verschönerung braucht, wenn das Wetter nicht mitspielt. Unkrautjäten kann man ja auch bei strömendem Regen, mit dem Rasenmähen schauts dann schon nicht mehr so gut aus, und so hechelt man permanent der Arbeit hinterher, bis man zum Ende des Gartenjahres endlich wieder auf einen grünen Zweig gekommen ist. Drei Monate später beginnt sich allerdings das Karussell erneut zu drehen, und der Blick in den Garten erzeugt einmal mehr das vertraute Ziehen in der Magengegend. Wenn alles weiterhin gut geht, können wir im kommenden Frühling wegfahren, wenn uns danach ist, und haben nicht Hausarrest, weil uns andernfalls die Gartenarbeit über den Kopf wächst. Angenehme Vorstellung, das.
walküre - am Donnerstag, 29. November 2007, 18:28 - Rubrik: Vom Leben auf dem Lande
Weils grad so schön ist, bereite ich auch gleich noch die Abschlussbilanz vor - wenn schon Masochismus, dann purer.
Und ansonsten wundere ich mich darüber, wie es möglich ist, dass man für eine Strecke von nicht ganz 300 Kilometern beinahe vier Stunden Fahrzeit verbraucht - mit der Bahn. Ohne Umsteigen geht überhaupt nicht, da die ÖBB zügig (Achtung, Galgenhumor !) daran arbeiten, das Innviertel fahrplanmäßig wieder zu einem weißen Fleck auf der Landkarte mutieren zu lassen. Langsam, aber sicher krieg ich hier einen Lagerkoller.
Und ansonsten wundere ich mich darüber, wie es möglich ist, dass man für eine Strecke von nicht ganz 300 Kilometern beinahe vier Stunden Fahrzeit verbraucht - mit der Bahn. Ohne Umsteigen geht überhaupt nicht, da die ÖBB zügig (Achtung, Galgenhumor !) daran arbeiten, das Innviertel fahrplanmäßig wieder zu einem weißen Fleck auf der Landkarte mutieren zu lassen. Langsam, aber sicher krieg ich hier einen Lagerkoller.
walküre - am Dienstag, 27. November 2007, 09:47 - Rubrik: Vom Leben auf dem Lande
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen ein Liter Benzin um die 5 Schillinge herum kostete. Sehr viel später begann sich irgendwann die Zehnerstelle (man rechnete noch in Schillingen) schneller zu drehen als die Literanzeige durchrutschte. Dann wurde der Euro eingeführt, und es dauerte nicht lange, bis die Literanzeige ebenfalls langsamer war als die angezeigte Einserstelle beim Eurobetrag. Heute habe ich nicht ganz 48 Liter Superbenzin getankt - und dafür über 60 Euro bezahlt, weil der Preis für einen Liter Super mittlerweile bei 1,27 Euro liegt.
Kann sich noch jemand daran erinnern, welcher Entrüstungssturm losbrach, als vor etlichen Jahren die Grünen einen Benzinpreis von 13 Schillingen pro Liter forderten ? Wir zahlen mittlerweile schon deutlich mehr als diesen Betrag - und wer regt sich darüber auf ? So gut wie niemand, weil gerade auf dem Land sehr viele Menschen auf einen Pkw angewiesen sind und die allmählichen Preissteigerungen mangels Alternativen zähneknirschend hinnehmen.
Kann sich noch jemand daran erinnern, welcher Entrüstungssturm losbrach, als vor etlichen Jahren die Grünen einen Benzinpreis von 13 Schillingen pro Liter forderten ? Wir zahlen mittlerweile schon deutlich mehr als diesen Betrag - und wer regt sich darüber auf ? So gut wie niemand, weil gerade auf dem Land sehr viele Menschen auf einen Pkw angewiesen sind und die allmählichen Preissteigerungen mangels Alternativen zähneknirschend hinnehmen.
walküre - am Freitag, 23. November 2007, 17:42 - Rubrik: Vom Leben auf dem Lande
Die Tastatur des töchterlichen Computers hat sich gestern ins Nirwana verabschiedet, was auch soweit - von der Lebensdauer des Gerätes her betrachtet - der Normalität entspricht. Ich werde demzufolge in wenigen Minuten den Elektronikmarkt ein paar Straßen weiter aufsuchen, dort ein passendes und günstiges Keyboard erstehen und in ungefähr einer halben Stunde wieder zuhause sein. Ich werde mich demzufolge auf den Weg in die nächstgelegene Bezirkshauptstadt machen, um dort in dem einzigen in Frage kommenden Geschäft hoffentlich einen preislich tragbaren Ersatz zu finden. Wenn nicht, muss ich/müssen wir eine Fahrtstrecke (Hin- und Rückweg) von ca. 60 km auf mich/auf uns nehmen. So weit entfernt befindet sich nämlich der "nächste" Elektronikfachmarkt.
walküre - am Montag, 12. November 2007, 09:35 - Rubrik: Vom Leben auf dem Lande
Heute früh beim Morgenspaziergang mit Herrn Hund in einem der Gärten am Weg in einem stillen Eck zwei wunderschöne Hexenringe mit prächtigen erdbraunen Pilzen entdeckt. Heute nachmittag wurde zwei bis drei Stunden lang in diesem Garten gemäht und getrimmt, wobei es eigentlich jahreszeitlich bedingt nix mehr zu mähen und trimmen gibt. Abgesehen davon, dass der Aufenthalt im eigenen Garten zwecks Ruhesuche im Umkreis von 500 Metern Luftlinie aufgrund der Lärmentwicklung nicht mehr möglich war, liegen die Reste der Schwammerln jetzt kleingehäckselt am Boden. Was sich hinter der Fassade abspielt, ist wurscht, Hauptsache, der Rasen ist kurz und unkrautfrei, nicht wahr ?
walküre - am Dienstag, 2. Oktober 2007, 15:32 - Rubrik: Vom Leben auf dem Lande
Sagen wir es einmal so: Vöcklabruck liegt nicht allzuweit von meinem Wohnort entfernt, wobei "mittelklein" eine sehr diplomatische Verrenkung darstellt ...
Bitte lesen !
Bitte lesen !
walküre - am Mittwoch, 19. September 2007, 18:07 - Rubrik: Vom Leben auf dem Lande
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Manche Leute glauben ja, dass Brennnesseln, auf schmerzende Stellen geschlagen, gegen Rheuma wirksam sind. In diesem Sinne hoffe ich darauf, auf diese Weise auch wirksam diesen Beschwerden vorzubeugen, denn dann hat das Rheuma während der kommenden zehn Jahre in meinem rechten Arm nicht die geringste Chance.
[Und weshalb spürt es sich zusätzlich extrem unangenehm an, wenn die verbrennnesselte Haut mit Kleidung in Berührung bekommt ? So schlimm wie heute hat das noch nie geschmerzt !]
[Und weshalb spürt es sich zusätzlich extrem unangenehm an, wenn die verbrennnesselte Haut mit Kleidung in Berührung bekommt ? So schlimm wie heute hat das noch nie geschmerzt !]
walküre - am Freitag, 14. September 2007, 20:06 - Rubrik: Vom Leben auf dem Lande
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Es ist kühl kalt, windig und es nieselt. Das Wetter zeigt sich in einer Weise, die weit von einem sonnigen Altweibersommer entfernt ist, eine Folge dessen ist allerdings, dass die Zahl der hysterischen Jogger- und Walkerinnen ("Nehmen! Sie! den HUND! an die Leine ! SOFORT !!!") mittlerweile gegen null geht. So gesehen hat ein regnerischer Herbst auch seine schöne Seiten.
walküre - am Dienstag, 11. September 2007, 08:24 - Rubrik: Vom Leben auf dem Lande




walküre - am Donnerstag, 6. September 2007, 19:04 - Rubrik: Vom Leben auf dem Lande