Wien, wie ich es liebe
Heute auf dem Naschmarkt gehört:
Unser Bundeskanzler fällt ins Koma. Sechs Jahre später wacht er wieder auf, blickt sich um und sieht Cap an seinem Bett sitzen. Der schaut ihn an und meint: "Lang warst weg ... Ich hab eine gute und eine schlechte Nachricht - welche willst zuerst hören ?" Gusi denkt nicht lang nach und sagt: "Zuerst die schlechte, bitte !", woraufhin Cap antwortet: "Naja, Bundeskanzler ist jetzt der Strache." "Na sauber. Und was ist die gute ?" "Rapid ist deutscher Meister !"
Unser Bundeskanzler fällt ins Koma. Sechs Jahre später wacht er wieder auf, blickt sich um und sieht Cap an seinem Bett sitzen. Der schaut ihn an und meint: "Lang warst weg ... Ich hab eine gute und eine schlechte Nachricht - welche willst zuerst hören ?" Gusi denkt nicht lang nach und sagt: "Zuerst die schlechte, bitte !", woraufhin Cap antwortet: "Naja, Bundeskanzler ist jetzt der Strache." "Na sauber. Und was ist die gute ?" "Rapid ist deutscher Meister !"
walküre - am Samstag, 14. Juni 2008, 19:31 - Rubrik: Wien, wie ich es liebe
Was ich aufgrund beruflicher Verpflichtungen des besten aller Ehemänner beinahe schon für unmöglich gehalten hatte, trat sehr kurzfristig ein: Ich konnte gestern wirklich und wahrhaftig die Lesung der Test- und "Kick it like Victoria ?"-Siegerin im "Feuerstein" heimbesuchen und dort auch gleich noch ein paar andere Blogger/innen persönlich kennenlernen. Da war beispielsweise eine Frau, die der beste aller Ehemänner schon lange kennt und die es demnächst in den Orient zieht (Hoffentlich klärt sich die Bekleidungsfrage noch, wär nämlich schad, wenn du wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses in Sicherheitsverwahrung genommen würdest !), eine andere Bloggerin, deren herzliches Lachen zu hören eine Freude war und die aufgezeigt hat, dass ein bloglesender Bekanntenkreis durchaus holprige Kommunikation verursachen kann ("Ah, ich weiß eh, das hab ich schon gelesen !") sowie ein mutiger Mann, der sich tatsächlich nicht gescheut hat, nach Dienstschluss die Höhle des Löwen zu betreten die Gesellschaft diverser Bloggerinnen zu suchen. Ein kleiner Wermutstropfen war Davids Abwesenheit - ich hätte mich gefreut, ihn wiederzusehen.
Es war wunderbar, euch kennenlernen zu dürfen !!!
Die Femmes frontales sind jedenfalls allemal eine Reise wert, denn die Verbindung von mit Herzblut verfassten Texten, souligem A-Capella-Gesang (vom Gemshorn ganz zu schweigen) und liebevoll gefertigtem Schmuck sorgt garantiert für inspirierende Abende.
Zum Nachlesen:
"Cordoba", der Siegertext
"Alles wird Hut"
"Kein Hasenkraut" (nicht gelesen, aber für den Steppenhund verlinkt
Die großartige Geschichte mit dem Bruno hab ich leider nicht mehr gefunden ...
Es war wunderbar, euch kennenlernen zu dürfen !!!
Die Femmes frontales sind jedenfalls allemal eine Reise wert, denn die Verbindung von mit Herzblut verfassten Texten, souligem A-Capella-Gesang (vom Gemshorn ganz zu schweigen) und liebevoll gefertigtem Schmuck sorgt garantiert für inspirierende Abende.
Zum Nachlesen:
"Cordoba", der Siegertext
"Alles wird Hut"
"Kein Hasenkraut" (nicht gelesen, aber für den Steppenhund verlinkt
Die großartige Geschichte mit dem Bruno hab ich leider nicht mehr gefunden ...
walküre - am Samstag, 14. Juni 2008, 11:12 - Rubrik: Wien, wie ich es liebe

Der Wienfluß in der Nähe der U4-Station Stadtpark

Auf dieser Säule steht nachzulesen, dass der Stadtpark 1862 eröffnet wurde

Eine liebenswerte Oase inmitten des Ringstraßengewühls

Einladend, nicht wahr ?

Einer der Lieblingsplätze japanischer Touristen

Ausschnitt eines Türschildes in der Weihburggasse mit einem der charmantesten Worte, die ich kenne.

Das Haas-Haus am Stock-im-Eisen-Platz

Blick vom Café Aida, Stock-im-Eisen-Platz, Richtung Graben

Charakterkopf im Café Aida
walküre - am Dienstag, 20. Mai 2008, 12:33 - Rubrik: Wien, wie ich es liebe
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Wie ich vorhin grad bei Frau Zorra vorbeigeschaut habe, ist mir dieses vor ein paar Tagen entstandene Bild wieder eingefallen. Die Apfelstrudelshow (Das Wort klingt nach "Sound of Music", ich kann mir nicht helfen !) gibt es im Schloss Schönbrunn beim Café Residenz zu sehen, und ich bin schwer in Versuchung, mir diese einmal anzusehen und anschließend davon zu berichten !
walküre - am Freitag, 16. Mai 2008, 20:00 - Rubrik: Wien, wie ich es liebe
Gleich vorweg: Der Titel ist beim Steppenhund gestohlen, wobei ich hoffe, mir mit dieser schändlichen Handlung nicht seinen Unmut zugezogen zu haben. :-)
Auf den Muttertag könnte ich für meinen Teil ja ebenfalls gut verzichten, nur gibt es da eine ältere Generation, die diesen Tag anerkannt haben möchte, sodass ich um das Gedöns doch nicht ganz herumkomme. Da üblicherweise am Muttertag gute Lokale hoffnungslos überfüllt sind, habe ich mich entschlossen, selber zu kochen, was ich ja grundsätzlich gerne mache, und zwar umso lieber, je mehr Menschen in den Genuss meiner Kochkünste kommen. Passend zum frühlingshaften Wetter gab es Marchfelder Spargel mit heurigen Erdäpfeln, zweierlei Schinken und Sauce Hollandaise, als Vorspeise hab ich Avocadosalat kredenzt. Das Essen wurde von allen Seiten gelobt, und zwar nicht deswegen, weil Muttertag war und alle Angst vor meiner Reaktion bei einer negativen Bewertung hatten !
Wir hatten für den frühen Nachmittag einen Ausflug ins Helenental geplant, verbunden mit einem kurzen Spaziergang (meine Schwiegermutter ist momentan nicht sehr gut zu Fuß) und einer kleinen Kaffeejause in der Krainerhütte, in der ich vor vielen Jahren einmal zu Gast war und die ich in guter Erinnerung hatte. Die Hinfahrt war suboptimal, weil Herr Hund auf die zeitweilige Überdrehtheit der Tochter äußerst nervös reagiert und die Krainerhütte hatte wegen Renovierungsmaßnahmen über Pfingsten geschlossen (was nicht auf der Website ersichtlich war !). Nun ja. Der Spaziergang war allerdings angenehm, und der beste aller Ehemänner und ich haben beschlossen, gelegentlich zum Wandern ins Helenental zu fahren. Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich auf entlegenere Landschaften (derzeit ?) mit Beklommenheit reagiere, und so war ich dann froh, wieder nach Wien zu kommen. Wir haben in Hietzing noch Kaffee getrunken, und weil wir grad so schön beim süßen Leben waren, haben wir später hervorragendes Sushi zu Abend gegessen (darüber gibt es demnächst einen Extraeintrag), sind danach im 1. Bezirk spazierengegangen, haben sehr viel später noch einen Kaffee in der Innenstadt genommen und dabei Menschen beobachtet. Soviel Russen wie in den vergangenen Wochen in Wien habe ich übrigens in meinem ganzen bisherigen Leben nicht gesehen, was aber keineswegs abwertend gemeint ist. Ich, die ich mit den eisernen Vorhang in relativer Nähe aufgewachsen bin, finde viel Gefallen daran, dass Europa zusammenwächst und nicht mehr durch irgendwelche Wahnsinnsregimes entzweigespalten wird - das nur nebenbei bemerkt.
Heute lange geschlafen, spät gefrühstückt. Was der Tag noch bringt, wird sich zeigen.
Auf den Muttertag könnte ich für meinen Teil ja ebenfalls gut verzichten, nur gibt es da eine ältere Generation, die diesen Tag anerkannt haben möchte, sodass ich um das Gedöns doch nicht ganz herumkomme. Da üblicherweise am Muttertag gute Lokale hoffnungslos überfüllt sind, habe ich mich entschlossen, selber zu kochen, was ich ja grundsätzlich gerne mache, und zwar umso lieber, je mehr Menschen in den Genuss meiner Kochkünste kommen. Passend zum frühlingshaften Wetter gab es Marchfelder Spargel mit heurigen Erdäpfeln, zweierlei Schinken und Sauce Hollandaise, als Vorspeise hab ich Avocadosalat kredenzt. Das Essen wurde von allen Seiten gelobt, und zwar nicht deswegen, weil Muttertag war und alle Angst vor meiner Reaktion bei einer negativen Bewertung hatten !
Wir hatten für den frühen Nachmittag einen Ausflug ins Helenental geplant, verbunden mit einem kurzen Spaziergang (meine Schwiegermutter ist momentan nicht sehr gut zu Fuß) und einer kleinen Kaffeejause in der Krainerhütte, in der ich vor vielen Jahren einmal zu Gast war und die ich in guter Erinnerung hatte. Die Hinfahrt war suboptimal, weil Herr Hund auf die zeitweilige Überdrehtheit der Tochter äußerst nervös reagiert und die Krainerhütte hatte wegen Renovierungsmaßnahmen über Pfingsten geschlossen (was nicht auf der Website ersichtlich war !). Nun ja. Der Spaziergang war allerdings angenehm, und der beste aller Ehemänner und ich haben beschlossen, gelegentlich zum Wandern ins Helenental zu fahren. Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich auf entlegenere Landschaften (derzeit ?) mit Beklommenheit reagiere, und so war ich dann froh, wieder nach Wien zu kommen. Wir haben in Hietzing noch Kaffee getrunken, und weil wir grad so schön beim süßen Leben waren, haben wir später hervorragendes Sushi zu Abend gegessen (darüber gibt es demnächst einen Extraeintrag), sind danach im 1. Bezirk spazierengegangen, haben sehr viel später noch einen Kaffee in der Innenstadt genommen und dabei Menschen beobachtet. Soviel Russen wie in den vergangenen Wochen in Wien habe ich übrigens in meinem ganzen bisherigen Leben nicht gesehen, was aber keineswegs abwertend gemeint ist. Ich, die ich mit den eisernen Vorhang in relativer Nähe aufgewachsen bin, finde viel Gefallen daran, dass Europa zusammenwächst und nicht mehr durch irgendwelche Wahnsinnsregimes entzweigespalten wird - das nur nebenbei bemerkt.
Heute lange geschlafen, spät gefrühstückt. Was der Tag noch bringt, wird sich zeigen.
walküre - am Montag, 12. Mai 2008, 12:53 - Rubrik: Wien, wie ich es liebe
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Frühling im Schönbrunner Schlosspark:








walküre - am Freitag, 9. Mai 2008, 21:39 - Rubrik: Wien, wie ich es liebe
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Ganz schön umtriebig ist er, der heurige Frühling ! Was mich aber keineswegs stört, sondern mir sogar sehr zusagt, weil ich mittlerweile langsam aber sicher meinen auf dem Lande erworbenen Gefängniskoller ablege. Seit dem vergangenen Freitag geht es ordentlich rund, und zwar durchwegs in positivem Sinn ...
Angefangen hat es mit einer Besprechung in der Schule meiner Tochter, die zwar den Schulwechsel prima in die Reihe gekriegt hat, in Mathematik aber trotz deutlicher Besserungstendenzen noch immer wackelig auf den Beinen steht. Besser:stand, denn die meisten ihrer Defizite hat sie überwunden, indem sie über ihren Schatten gesprungen ist und sowohl zuhause als auch in der Schule bei Unklarheiten nachgefragt hat. Well done ! Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass ich mich trotz der sehr entgegenkommenden Angebote, für die ich mich nochmals bedanken möchte, bei niemandem gemeldet habe - kurz nach dem Eintrag fand eine Schularbeit mit sehr erfreulichem Ergebnis statt, und von da an gings stetig bergauf.
Weiter ging der Freitag mit dem besten aller Ehemänner, den ich zum Anzugkauf begleitete; auf dem Rückweg hatte ich Gusto auf einen Kaffee, woraufhin ich ein für mich neues Lokal kennengelernt habe, nämlich das Café Ritter in Ottakring. Das Jugendstilambiente ist sowieso wunderschön, aber genauso aufregend war die Tatsache, dass sich an diesem Nachmittag einige Runden von Kartenspielern im Lokal befunden habe, die einem Spiel huldigten, das sehr selten geworden ist und von dem ich nur vom Hörensagen wusste. Der beste aller Ehemänner kennt es und hat versucht, mir die komplexen Regeln ein wenig nahezubringen - ein nobles, jedoch zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Faszinierend war das Zuhören trotzdem, und das sehr alte Spiel heißt "Zenserln". Der Soziologe Roland Girtler ordnet jedenfalls dessen Ursprünge in seinem sehr empfehlenswerten Buch "Rotwelsch. Die alte Sprache der Gauner, Dirnen und Vagabunden" der Halb- bis Unterwelt zu.
Weil mein Ehegespons am Abend eine Verabredung mit alten Bekannten hatte, beschlossen die Tochter und ich, in die Stadt zu fahren. Gesagt, getan - wir waren an diesem schönen und warmen Abend im 1. Bezirk insgesamt zwei Stunden zu Fuß unterwegs, eine Kaffeepause nicht eingerechnet !
Der Samstag wartete mit einem halboffiziellen Jubiläum auf, dessen Feierlichkeiten sich vom Nachmittag bis in die Nacht hinein erstreckten. Aufgrund der eleganten Gewandung bin ich zwischendurch zum Fotomotiv avanciert, allerdings nicht nur ich. Sagts mir bitte Bescheid, sobald ich irgendwo auf einer japanischen Website auftauche ! Und obwohl ich mir nur zwei Zigaretten und ein Glas Bowle genehmigt hatte, war mein Kater am Sonntag relativ spektakulär; woher der gekommen ist, weiß der Himmel. Ich habe auch nicht viel Zeit, darüber nachzudenken, denn bereits am kommenden Wochenende sind wir zur Hochzeit von lieben Bekannten eingeladen. Es möge in dieser Art weitergehen !
Angefangen hat es mit einer Besprechung in der Schule meiner Tochter, die zwar den Schulwechsel prima in die Reihe gekriegt hat, in Mathematik aber trotz deutlicher Besserungstendenzen noch immer wackelig auf den Beinen steht. Besser:stand, denn die meisten ihrer Defizite hat sie überwunden, indem sie über ihren Schatten gesprungen ist und sowohl zuhause als auch in der Schule bei Unklarheiten nachgefragt hat. Well done ! Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass ich mich trotz der sehr entgegenkommenden Angebote, für die ich mich nochmals bedanken möchte, bei niemandem gemeldet habe - kurz nach dem Eintrag fand eine Schularbeit mit sehr erfreulichem Ergebnis statt, und von da an gings stetig bergauf.
Weiter ging der Freitag mit dem besten aller Ehemänner, den ich zum Anzugkauf begleitete; auf dem Rückweg hatte ich Gusto auf einen Kaffee, woraufhin ich ein für mich neues Lokal kennengelernt habe, nämlich das Café Ritter in Ottakring. Das Jugendstilambiente ist sowieso wunderschön, aber genauso aufregend war die Tatsache, dass sich an diesem Nachmittag einige Runden von Kartenspielern im Lokal befunden habe, die einem Spiel huldigten, das sehr selten geworden ist und von dem ich nur vom Hörensagen wusste. Der beste aller Ehemänner kennt es und hat versucht, mir die komplexen Regeln ein wenig nahezubringen - ein nobles, jedoch zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Faszinierend war das Zuhören trotzdem, und das sehr alte Spiel heißt "Zenserln". Der Soziologe Roland Girtler ordnet jedenfalls dessen Ursprünge in seinem sehr empfehlenswerten Buch "Rotwelsch. Die alte Sprache der Gauner, Dirnen und Vagabunden" der Halb- bis Unterwelt zu.
Weil mein Ehegespons am Abend eine Verabredung mit alten Bekannten hatte, beschlossen die Tochter und ich, in die Stadt zu fahren. Gesagt, getan - wir waren an diesem schönen und warmen Abend im 1. Bezirk insgesamt zwei Stunden zu Fuß unterwegs, eine Kaffeepause nicht eingerechnet !
Der Samstag wartete mit einem halboffiziellen Jubiläum auf, dessen Feierlichkeiten sich vom Nachmittag bis in die Nacht hinein erstreckten. Aufgrund der eleganten Gewandung bin ich zwischendurch zum Fotomotiv avanciert, allerdings nicht nur ich. Sagts mir bitte Bescheid, sobald ich irgendwo auf einer japanischen Website auftauche ! Und obwohl ich mir nur zwei Zigaretten und ein Glas Bowle genehmigt hatte, war mein Kater am Sonntag relativ spektakulär; woher der gekommen ist, weiß der Himmel. Ich habe auch nicht viel Zeit, darüber nachzudenken, denn bereits am kommenden Wochenende sind wir zur Hochzeit von lieben Bekannten eingeladen. Es möge in dieser Art weitergehen !
walküre - am Mittwoch, 23. April 2008, 18:53 - Rubrik: Wien, wie ich es liebe
Ansage in der U-Bahnstation, vorhin (Gedächtnisprotokoll):
Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund der Erkrankung eines Fahrgastes kommt es auf der Linie U4 derzeit zu Verschiebungen der Intervalle in beiden Fahrtrichtungen.
Seitdem beschäftigt mich die Frage, ob es sich bei diesem Satz um eine wienerisch-diplomatische Umschreibung handelt, deren Kernaussage in etwa so lauten würde: "Sehr geehrte Fahrgäste, aufgrund von Gleisreinigungsarbeiten auf der Linie U4 kommt es zu Verschiebungen der Intervalle in beiden Fahrtrichtungen."
Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund der Erkrankung eines Fahrgastes kommt es auf der Linie U4 derzeit zu Verschiebungen der Intervalle in beiden Fahrtrichtungen.
Seitdem beschäftigt mich die Frage, ob es sich bei diesem Satz um eine wienerisch-diplomatische Umschreibung handelt, deren Kernaussage in etwa so lauten würde: "Sehr geehrte Fahrgäste, aufgrund von Gleisreinigungsarbeiten auf der Linie U4 kommt es zu Verschiebungen der Intervalle in beiden Fahrtrichtungen."
walküre - am Freitag, 18. April 2008, 14:34 - Rubrik: Wien, wie ich es liebe
Die Tochter und ich hatten den Vorsatz, bei halbwegs tragbarem Wetter heute wieder einmal in den Tiergarten zu gehen,
und natürlich hofften wir wie soviele andere Besucher, den kleinen Fu Long zu Gesicht zu bekommen. Heute war ihm aber nicht danach, Audienzen zu gewähren, und so freuten wir uns, wenigstens seinen Herrn Papa zu sehen.
Zum Ein-Wenig-in-der-Sonne-Faulenzen reichte das Wetter allemal.
Die Robben gehören zu meinen Lieblingstieren hier im Zoo, und obwohl ich kaum Berührungsängste habe, wenn es um Tiere geht, wurde mir kurz etwas mulmig zumute, als die Meute ohne erkennbaren Anlass plötzlich aus dem Wasser stieg und auf uns zusteuerte.
Machogehabe pur, und zwar aus nächster Nähe !
Statt Fu Long haben wir die beiden Eisbärenjungen zum ersten Mal gesehen. WER waren nochmal schnell Knut und Flocke ??? :-)
Ich würde es übrigens angesichts dieser Pranken vorziehen, keinem Eisbären in freier Wildbahn zu begegnen ...
"Ein Häppchen in Ehren kann niemand verwehren, und außerdem bin ich gerade auf Heckendiät !"
Die Flamingos sind immer wieder schön anzusehen mit ihrem prachtvollen Gefieder, allerdings rufen die nach hinten geknickten "Knie" ein seltsames Gefühl in meinem Magen hervor.
Die Farbe ist unglaublich ...
Die Fische auf diesem Bild sehen aus, als wüssten sie um ein unheilvolles Geheimnis, von dem wir Menschen noch keine Kenntnis haben. Hellseherfische, sozusagen.
Und die korrekte zoologische Bezeichnung dieser Echsen werde ich mir wohl nie merken, denn bei mir heißen die Viecherln nur "Minidrachen".
Schön wars - wir kommen gerne wieder !walküre - am Samstag, 5. April 2008, 22:51 - Rubrik: Wien, wie ich es liebe
Endlich, ENDLICH, ist die Luft wieder milder und wärmer geworden ! Arbeit hätte ich noch genug gehabt, aber mir war heute Mittag, nachdem ich mit Herrn Hund spazieren gewesen war, sehr nach Abwechslung zumute, was den Gedanken reifen ließ, gemeinsam mit der Tochter unserer äußerst ansehnlichen Nachbarschaft wieder einmal einen Besuch abzustatten. Das Kind stimmte begeistert zu, und so waren wir kurze Zeit später schon mitten in Schönbrunn.

Obwohl ich von Wien schon einiges gesehen habe, war ich bis dato noch nie auf der Gloriette - entweder das Wetter war zu heiß oder zu kalt oder zu feucht gewesen, jedenfalls hatte sich dieser lohnenswerte Spaziergang für mich noch nie ergeben gehabt.

Der Ausblick war trotz des leicht diesigen Wetters spektakulär; hier ist die Perspektive zu sehen, die sich ergibt, wenn man Richtung Innenstadt schaut:

Ich hab dann das Fräulein Tochter auf einen Kakao eingeladen und mich selber auf einen Einspänner, und es wäre eine Lüge, zu behaupten, dass das Sitzen nach fast zwei Stunden Spazierengehen nicht gutgetan hätte ! Zeit zum Heimgehen wurde es dann allmählich auch schon.


Die nächste U-Bahn-Station ist ja schließlich von hier nicht weit entfernt, und keine zwanzig Minuten später waren wir schon wieder daheim.
Zuletzt sei mir eine kleine Hommage an Scott Schumann gestattet, dessen Weblog ich aus verschiedenen Gründen sehr schätze; heute nun bin ich jemandem begegnet, bei dessen Anblick ich spontan an den Sartorialist dachte. Man (und vor allem mein "Modell" !) möge mir verzeihen, dass ich nicht den Mut aufbrachte, um die Erlaubnis zum Fotografieren und zur Veröffentlichung zu bitten - der Grund war allerdings nicht nur Feigheit, sondern auch das Gefühl, mit dieser Frage eine unschuldige Unbefangenheit zu zerstören ...
On the Street ..... Japanese Girl, Vienna

Mein Modell gehörte mit seinen Eltern und zwei anderen jungen Frauen zu einer japanischen Reisegruppe und fiel mir sofort auf, weil es nicht zuletzt durch seine auffällige und sehr gut aufeinander abgestimmte Kleidung einen extremen Kontrast zu den meisten anderen - äußerst scheuen - japanischen Touristen darstellte. Die junge Frau wirbelte mit den beiden anderen Mädchen durch den Schlosspark, die drei fotografierten einander gegenseitig in diversen Posen vor wechselndem Hintergrund und sprühten geradezu vor Lebenslust und Energie. Sie war - wie ich meine - keineswegs in teure Designerkleidung gewandet, und wenn sie es doch war, trug sie diese jedenfalls im Bewusstsein ihrer Attraktivität mit großer Selbstverständlichkeit und ohne affektiert zu wirken.
Das Bild ist leider etwas unscharf, weil ich mich beim Fotografieren beeilt habe, um nicht im nächsten Augenblick wieder Heerscharen von Touristen vor der Linse zu haben und dadurch vielleicht die zauberhafte junge Dame aus dem Blickfeld zu verlieren ...

Obwohl ich von Wien schon einiges gesehen habe, war ich bis dato noch nie auf der Gloriette - entweder das Wetter war zu heiß oder zu kalt oder zu feucht gewesen, jedenfalls hatte sich dieser lohnenswerte Spaziergang für mich noch nie ergeben gehabt.

Der Ausblick war trotz des leicht diesigen Wetters spektakulär; hier ist die Perspektive zu sehen, die sich ergibt, wenn man Richtung Innenstadt schaut:

Ich hab dann das Fräulein Tochter auf einen Kakao eingeladen und mich selber auf einen Einspänner, und es wäre eine Lüge, zu behaupten, dass das Sitzen nach fast zwei Stunden Spazierengehen nicht gutgetan hätte ! Zeit zum Heimgehen wurde es dann allmählich auch schon.


Die nächste U-Bahn-Station ist ja schließlich von hier nicht weit entfernt, und keine zwanzig Minuten später waren wir schon wieder daheim.
Zuletzt sei mir eine kleine Hommage an Scott Schumann gestattet, dessen Weblog ich aus verschiedenen Gründen sehr schätze; heute nun bin ich jemandem begegnet, bei dessen Anblick ich spontan an den Sartorialist dachte. Man (und vor allem mein "Modell" !) möge mir verzeihen, dass ich nicht den Mut aufbrachte, um die Erlaubnis zum Fotografieren und zur Veröffentlichung zu bitten - der Grund war allerdings nicht nur Feigheit, sondern auch das Gefühl, mit dieser Frage eine unschuldige Unbefangenheit zu zerstören ...
On the Street ..... Japanese Girl, Vienna

Mein Modell gehörte mit seinen Eltern und zwei anderen jungen Frauen zu einer japanischen Reisegruppe und fiel mir sofort auf, weil es nicht zuletzt durch seine auffällige und sehr gut aufeinander abgestimmte Kleidung einen extremen Kontrast zu den meisten anderen - äußerst scheuen - japanischen Touristen darstellte. Die junge Frau wirbelte mit den beiden anderen Mädchen durch den Schlosspark, die drei fotografierten einander gegenseitig in diversen Posen vor wechselndem Hintergrund und sprühten geradezu vor Lebenslust und Energie. Sie war - wie ich meine - keineswegs in teure Designerkleidung gewandet, und wenn sie es doch war, trug sie diese jedenfalls im Bewusstsein ihrer Attraktivität mit großer Selbstverständlichkeit und ohne affektiert zu wirken.
Das Bild ist leider etwas unscharf, weil ich mich beim Fotografieren beeilt habe, um nicht im nächsten Augenblick wieder Heerscharen von Touristen vor der Linse zu haben und dadurch vielleicht die zauberhafte junge Dame aus dem Blickfeld zu verlieren ...
walküre - am Freitag, 28. März 2008, 20:24 - Rubrik: Wien, wie ich es liebe